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Harndrang

Der Moment, in dem die Blase zu drücken beginnt, ist jedem bekannt. Bei Harndrang handelt es sich zunächst um ein funktionales Signal des Körpers, dass es Zeit wird, die Blase zu entleeren. Die Kapazität der menschlichen Blase liegt im Durchschnitt bei 300 bis 500 Millilitern. Ab welchem Zeitpunkt Harndrang autfritt, schwankt individuell recht stark. Männer können in der Regel mehr Urin speichern, da bei Frauen mehr Raum für die inneren Geschlechtsorgane beansprucht wird.

Der Urin wird in der Niere gebildet und stellt ein Abbauprodukt des Körpers dar. Ein gesunder Mensch scheidet am Tag in ewa 1 bis 1,5 Liter Urin aus. Die tatsächliche Menge hängt unter anderem von der Flüssigkeitszufuhr über Nahrung und Getränke ab.

Häufiger Harndrang – Ursachen

Das Auftreten von häufigem Harndrang kann verschiedene Ursachen haben.

Harnwegsinfekt und Harnröhreninfekt

Relativ plötzlich auftretender, übermäßiger Harndrang ist häufig durch eine Blasenentzündung bedingt. Gekennzeichnet ist die Blasenentzündung zudem durch brennenden Schmerz beim Wasserlassen.

Ein Harnröhreninfekt kann mit ähnlichen Symptomen verbunden sein.

Harninkontinenz

Besteht der häufige Harndrang in Verbindung mit unkontrollierbarem Harnverlust, kann es sich um Harninkontinenz handeln.

Polyurie

Ist nicht nur der Harndrang erhöht, sondern besteht tatsächlich eine wesentlich erhöhte Urinausscheidung von über 1,5 Litern pro Tag, spricht man von Polyurie. Diese ist meist mit einer sogenannten Polydipsie verbunden, die ein übersteigertes Durstgefühl bezeichnet. Verursacht wird die Polydipsie durch verschiedene Krankheiten wie unter anderem Diabetes mellitus oder Nierenerkrankungen.

Nächtlicher Harndrang

Häufig geht vermehrter Harndrang mit einer Nykturie einer, wie der häufige nächtliche Harndrang fachsprachlich bezeichnet wird. Gerade im höheren Alter tritt die Nykturie vermehrt auf und kann durch den dadurch entstehenden Schlafmangel mit vielen unangenehmen Folgen verbunden sein.

Wichtig ist es, abzuklären, woher der vermehrte Druck auf der Blase in der Nacht rührt. Hier kommen verschiedene Faktoren in Frage.

  • Herzinsuffizienz: Oft kann nächtlicher Harndrang durch eine Herzinsuffizienz entstehen, denn durch die mangelnde Pumpkraft des Herzens lagert sich tagsüber Flüssigkeit in den Beinen an, die nachts im Liegen wieder ausgeschieden wird. Zusätzliche Symptome der Herzinsuffizienz sind geringe Leistungsfähigkeit und Atemnot.
  • Polydipsie: Der nächtliche Harndrang kann auch durch Polydipsie, einem gesteigerten Durstgefühl und dadurch bedingte vermehrte Flüssigkeitsaufnahme verursacht werden. Erkrankungen, die zu Polydipsie führen, sind insbesondere Diabetes mellitus sowie Nierenerkrankungen.
  • Medikamente: Die Einnahme einiger Medikamente wie Diuretika und einige Gruppen von Antibiotika sowie Antidepressiva steigern den Harndrang.
  • ADH-Produktion: Die Ausschüttung des Hormons ADH sorgt im Körper dafür, dass nachts weniger Urin produziert wird. Bei Menschen mit sehr unregelmäßigem Tagesrhythmus wie Schichtarbeitern kann die nächtliche ADH-Ausschüttung möglicherweise gestört sein.
  • Urologische Ursachen: Bei Männern kann der Nykturie unter Umständen eine Prostatavergrößerung zugrunde liegen, bei Frauen handelt es sich in einigen Fällen um eine überaktive Blase.

Wann kommt es zu vermindertem Harndrang?

In manchen Fällen kann der Harndrang auch stark vermindert sein. Bei Harnabgang von unter 200 Milliliter pro Tag spricht man von Oligurie, unterschreitet der Wert 100 Milliliter pro Tag, so handelt es sich um eine sogenannte Anurie. Die Ursache kann in akutem Nierenversagen oder Erkrankungen des Nierengewebes liegen. Auch eine Verengung der Harnröhre, Harnsteine und Tumore können zu vermindertem Harndrang führen.

Was tun bei verändertem Harndrang?

Sowohl einem vermehrten als auch einem verminderten Harndrang können ernsthafte Erkrankungen zugrunde liegen. Es ist deshalb wichtig, die Problematik frühestmöglich mit einem Arzt abzuklären. Hilfreich sind dabei die folgenden Informationen:

  • Seit wann besteht der veränderte Harndrang?
  • Wie häufig müssen Sie auf die Toilette?
  • Gibt es zusätzliche Symptome?
  • Welche Menge von Urin wird im Durchschnitt abgelassen?
  • Wie viel Flüssigkeit nehmen Sie täglich zu sich?

Zur Beantwortung der Fragen empfiehlt es sich, über mehrere Tage ein Tagebuch zu führen, in dem die aufgelisteten Punkte jeweils dokumentiert werden.

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