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Pulmonale Hypertonie

Die meisten Menschen haben schon einmal von Bluthochdruck gehört und sind mit der Tatsache vertraut, dass dieser ein hohes Gesundheitsrisiko darstellt. Anders sieht es mit dem Bekanntheitsgrad des Lungenhochdrucks aus.

Bei pulmonal-arterieller Hypertonie, kurz PAH genannt, handelt es sich als Primärerkrankung um eine äußerst seltene Krankheit, die häufig erst spät entdeckt wird. In ganz Deutschland sind nur zwischen 2000 – 6000 Fälle von Lungenhochdruck bekannt. Als sekundäre Folge anderer Erkrankungen wie der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit oder Lungenembolien tritt sie allerdings häufig auf.

Was ist pulmonale Hypertonie?

Die pulmonal-arterielle Hypertonie bezeichnet das Vorliegen von Bluthochdruck im Lungenkreislauf, also dem Kreislauf, der zwischen Herzen und Lunge besteht. Der Normalwert des mittleren Blutdrucks liegt hier bei etwa 12 – 16 mmHg. Von Lungenhochdruck wird ab einem Wert von mehr als 25 mmHg bei Ruhe und mehr als 30 mmHg bei Belastung gesprochen. Der Blutdruck im Lungenkreislauf kann auf über 100 mmHg ansteigen, wobei die Symptome der Krankheit sich mehr und mehr verstärken.

Lungenhochdruck entsteht zunächst durch eine Gefäßverengung in den Lungenschlagadern. Die Gefäßmuskulatur verdickt sich, wodurch der Innenraum der Gefäße sich verkleinert. Ein charakteristisches Anzeichen der pulmonalen Hypertonie ist der anschließende Umbau der Muskulatur in Bindegewebe. Dieses Gewebe kann zum einen ins Innere der Gefäße hineinwuchern und diese dadurch zusätzlich verengen. Zum anderen verringert diese Gewebsveränderung die Elastizität der Gefäße.

Der dauerhaft erhöhte Lungendruck führt langfristig in den meisten Fällen zu einer Rechts-Herzinsuffizienz.

Welche Symptome treten bei pulmonaler Hypertonie auf?

Im Gegensatz zur arteriellen Hypertonie ist die Symtomatik bei der pulmonalen Hypertonie sehr ausgeprägt. Im milden Stadium macht sie sich zwar noch nicht allzu stark bemerkbar, dann nehmen allerdings die folgenden Symptome stark zu:

  • starke Müdigkeit
  • schnelle Erschöpfung
  • Schwindel
  • Herzrhythmusstörungen
  • Atemnot bei Belastung
  • Ohnmachtsanfälle
  • Übelkeit
  • Bauch- und Brustschmerzen

Die ersten Anzeichen von pulmonaler Hypertonie wie Müdigkeit und Erschöpfung werden häufig nicht als Symptome einer ernsthaften Krankheit wahrgenommen. Bei der pulmonalen Hypertonie handelt es sich jedoch um eine sehr ernstzunehmende Erkrankung, die eine schnellstmögliche Behandlung erfordert. Wer die oben genannten Symptome erleidet, bei dem ist ein baldiger Arztbesuch zur Abklärung dringend zu empfehlen. Letztendlich können den genannten Symptomen auch weitere Erkrankungen zugrunde liegen, die einer Abklärung bedürfen.

Welche Ursachen hat pulmonale Hypertonie?

Es werden zwei Formen der pulmonalen Hypertonie unterschieden:

  • idiopathische pulmonale Hypertonie: Bei dieser Form besteht die Grunderkrankung im Lungenhochdruck. Die idiopathische pulmonale Hypertonie kommt nur sehr selten vor und die Ursachen sind nicht eindeutig geklärt. Die verstärkte beziehungsweise verminderte Freisetzung verschiedener Stoffe im Körper werden in diesem Zusammenhang diskutiert.
  • sekundäre pulmonale Hypertonie: Diese tritt in Folge einer Ersterkrankung auf. Dabei handelt es sich in vielen Fällen um eine Linksherzschwäche. Aber auch chronische Lungenerkrankungen sind eine häufige Ursache von pulmonaler Hypertonie.

Wie sieht die Therapie bei pulmonaler Hypertonie aus?

Bei der Therapie von pulmonal-arterieller Hypertonie kann zwischen der Behandlung der Ursachen und der Linderung der Symptome unterschieden werden.

  • Behandlung der Ursachen: Zunächst ist es notwendig, festzustellen, worin die mögliche Ersterkrankung besteht, die zur pulmonalen Hypertonie geführt hat. Ein weiteres Fortschreiten des Lungenhochdrucks kann so vermieden werden. In einigen Fällen heilt sie sogar noch aus.
  • Senkung des Lungenhochdrucks: Um die Symptome zu lindern und Folgeerscheinungen zu verhindern, kann anhand verschiedener Methoden der Lungenhochdruck gesenkt werden. In einigen Fällen kommt die Beatmung mit einer Sauerstoffmaske zum Einsatz. Eine andere Möglichkeit stellt die medikamentöse Behandlung dar.

Ein weiterer Therapiebaustein besteht in der Behandlung der möglicherweise bereits vorliegenden rechten Herzschwäche. Diese kann beispielsweise anhand von Diuretika oder ACE-Hemmern erfolgen.

In schweren Fällen können konservative Methoden teils nicht mehr den gewünschten Erfolg erzielen. Eine weitere Möglichkeit besteht dann in der Transplantation von Lunge und Herz, wobei in der Zwischenzeit mit Überbrückungsmaßnahmen gearbeitet werden kann.

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