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Diabetes und Ernährung

Egal ob der Diabetes mit Insulin behandelt wird oder nicht - die Ernährung hat bei der Therapie von Diabetes einen enorm hohen Stellenwert und sollte vor allem aus Obst und Gemüse, Vollkornprodukten sowie magerem Eiweiß bestehen. Verbote gibt es heutzutage keine mehr, jedoch sollten besonders süße sowie fetthaltige Nahrungsmittel gemieden werden.

Welche Ernährung bei Diabetes ist ideal?

Bei Diabetes spielt die Ernährung für den Behandlungserfolg eine entscheidende Rolle. Seit einigen Jahren unterscheidet sich die ideale Ernährung bei Diabetes nicht mehr von der idealen, gesunden Kost eines Nicht-Diabetikers – sie soll reich an Obst und Gemüse, Vollkornprodukten und gesundem Eiweiß wie magerem Fisch und Fleisch sein. Fette, Zucker sowie Alkohol sollten nur in Maßen genossen werden.

Alle Diabetiker müssen zwar auf ihre Ernährung achten, jedoch ist die richtige Ernährung bei Diabetes Typ 2 besonders wichtig, da diese Krankheit oft mit Diät und Sport allein behandelt werden und eine medikamentöse Behandlung und somit auch Insulin, somit vermieden werden kann. Bei dieser Art der Zuckerkrankheit ist die Ernährung also auch gleichzeitig die Behandlung.

Allerdings sollte bei Diabetes Typ 2 die Ernährung nicht nur gesund und ausgewogen, sondern auch kalorienarm sein, denn über 90% aller Typ 2 Diabetiker sind übergewichtig. Übergewicht ist eine der häufigsten Ursachen für diesen Diabetestyp, da durch das hohe Körpergewicht die Zellen das Insulin weniger gut verarbeiten können. Nimmt man dauerhaft ab, kann die Erkrankung oft sogar ganz ohne weitere Maßnahmen beseitigt werden. Somit sind Sport und eine gesunde, kalorienarme Ernährung bei Diabetes Typ 2 sehr wichtig.

Auch bei Diabetes Typ 1 ist die Ernährung wichtig, jedoch muss hier noch ein weiterer Faktor berücksichtigt werden: die Menge Broteinheiten der verzehrten Nahrung. Diese werden dazu verwendet, die benötigte Insulinmenge auszurechnen. Auch bei einem insulinpflichtigen Typ 2 Diabetes muss man darauf achten, wie viele Broteinheiten verzehrt werden und je nachdem dafür Insulin spritzen. Es gibt spezielle Ernährungstabellen, die darüber Aufschluss geben, welche Lebensmittel wie viele Broteinheiten haben.

Was dürfen Diabetiker essen?

Wissenschaftlichen Erkenntnissen gemäß dürfen Diabetiker alles essen, was Nicht-diabetiker auch essen dürfen. Vorsicht gilt allein bei extrem zuckerhaltigen Lebensmitteln wie Trockenfrüchten, sowie bei zuckerhaltigen Getränken, da der Zucker in diesen sofort ins Blut geht und leider auch die modernsten schnellwirkenden Insuline da nicht mithalten können.

Nicht nur gesundes sondern auch regelmäßiges Essen ist für Diabetiker wichtig, denn ausgefallene Mahlzeiten können leicht zu Unterzuckerungen führen.

Die Frage „Was dürfen Diabetiker essen?“ kann also sehr leicht beantwortet werden. Anstatt einer speziellen Diät ist eine kaloriengerechte Mischkost zu empfehlen. Sie eignet sich für die gesamte Familie, sodass keine spezielle Diabetiker-Kost mehr zubereitet werden muss. Im Idealfall ist das Essen reich an Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und magerem Eiweiß wie Huhn und Fisch.

Was dürfen Diabetiker nicht essen?

Die Frage „Was dürfen Diabetiker nicht essen?“ kann sehr einfach beantwortet werden, und zwar mit „ gar nichts“! Menschen mit Diabetes dürfen inzwischen – in Maßen - alles essen, was sie möchten, denn eine Diabetesdiät gilt als überholt. Dies gilt auch für Diabetiker, die Insulin spritzen müssen - allerdings müssen diese wissen, wieviele Broteinheiten jede Mahlzeit enthält, so dass sie die richtige Menge Insulin berechnen können.

Obwohl theoretisch alles erlaubt ist, sollte ganz wie bei Gesunden auch, die Ernährung von Diabetikern vorwiegend aus Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, magerem Fleisch und Fisch bestehen.

Was sind Broteinheiten?

Broteinheiten, abgekürzt BE, sind Berechnungseinheiten für Kohlenhydrate. Eine BE entspricht 10 bis 12 Gramm Kohlenhydraten Sie sind ein praktischer Schätzwert für den Alltag für Diabetiker, die Insulin spritzen müssen.

Broteinheiten spielen vor allem bei der Ernährung von Typ-1-Diabetikern beziehungsweise für insulinpflichtige Diabetiker eine wichtige Rolle. Die Aufnahme von Kohlenhydraten beziehungsweise ihr Gegenwert in Broteinheiten muss mit der Insulingabe genau abgestimmt sein, denn Kohlenhydrate führen zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels, während Insulin ihn senkt.

Viele Diabetiker verwenden Broteinheiten-Tabellen als Schätzhilfen für den Alltag. Von ihnen lässt sich ablesen, wie viele Broteinheiten in haushaltsüblichen Mengen der gängigsten Lebensmittel stecken.

Gibt es einen idealen Diabetes Ernährungsplan?

Ein Ernährungsplan ist bei Diabetes heutzutage nicht mehr erforderlich, da durch das moderne, schellwirkende Insulin theoretisch ganz normal gegessen werden kann. Ein Planen der Mahlzeiten ist daher nicht mehr erstrebenswert.

Ein Ernährungsplan für Diabetiker kann aber dann hilfreich sein, wenn ein Gewichtsverlust angestrebt wird. Gerade Typ 2 Diabetiker können von einem Vorausplanen der Mahlzeiten profitieren, da somit oft ungesunde Essensgewohnheiten erkannt und beseitigt werden können.

Abhängig davon, welche Art von Insulin verwandt wird, kann auch bei Typ 1 Diabetes ein Ernährungsplan helfen. Wird anstatt von kurzwirkamen Analoginsulin z.B. ein tierisches Insulin gespritzt, muss oft ein Spritz-Ess-Abstand eingehalten werden, der auf dem Ernährungsplan festgehalten werden kann.

Gibt es Blutzucker senkende Lebensmittel?

Nein, Blutzucker senkende Lebensmittel gibt es leider nicht. Es wurde zwar lange Zeit vermutet das Zimt den Blutzuckerspiegel senken kann, vor allem bei Menschen mit Diabetes, jedoch konnte dies in Studien nicht nachgewiesen werden.

Was ist eine Diabetes Ernährungstabelle?

Eine Ernährungstabelle für Diabetiker listet die gängigsten Lebensmittel sowie ihre Kohlehydratwerte bzw. Broteinheiten.

Gerade beim insulinpflichtigen Diabetes kann eine Ernährungstabelle hilfreich sein, da die Menge der Kohlehydrate oder Broteinheiten in den zu verzehrenden Lebensmittel bekannt sein muss, um die benötigte Insulinmenge zu berechnen. Die richtige Menge an Insulin zu spritzen, ist wichtig, denn spritzt man zu viel, ist eine Unterzuckerung die Folge, spritzt man zu wenig, schiesst der Blutzucker nach oben. Beides kann nicht nur gefährlich werden, sonder ist auch sehr unangenehm.

Gibt es spezielle Lebensmittel für Diabetiker?

Ja, es gibt spezielle Lebensmittel für Diabetiker. Sie unterscheiden sich darin von normalen Lebensmitteln, dass sie künstliche Zuckeraustauschstoffe anstelle von Zucker enthalten, welche allerdings oft schlecht verdaulich sind. Oft enthalten gerade Schokolade und Kuchen für Diabetiker wesentlich mehr Fett als normale, vergleichbare Produkte.

Diabetiker-Lebensmittel haben gegenüber normalen Lebensmitteln keine Vorteile. Diabetiker-Kuchen, -marmelade, etc. dürfen daher dank einer Gesetzänderung nicht mehr als solche verkauft werden.

Durch moderne Behandlungsmethoden des Diabtes, wie z.B. den schnellwirksamen Insulinen, dürfen sich Diabetiker heute ganz normal ernähren. Auch Süßes ist ab und zu erlaubt, solange es nicht täglich auf dem Speiseplan steht.

Gibt es spezielle Rezepte für Diabetiker?

Ja, es gibt spezielle Diabetiker Rezepte. Eine spezielle Diät ist für Menschen mit Diabetes heute zwar nicht mehr erforderlich, allerdings müssen alle insulinpflichtigen Diabetiker die Menge an Kohlenhydrate berechnen, die ihre Mahlzeit enthält und demententsprechend Insulin spritzen. Weil das nicht immer einfach ist, gibt es spezielle Rezepte für Diabetiker, die die genaue Menge der enthaltenen Kohlehydraten angeben. Natürlich dürfen Menschen mit Diabetes alle Rezepte benutzen, die sie wollen, jedoch muss die Kohlehydratmenge dann selbst ausgerechnet werden, was mühsam sein kann.

Es sind eine Vielzahl an Rezepten für Diabetiker erhältlich. Sowohl in Kochbüchern als auch im Internet findet man verschiedene Nationalküchen, sowie auch Dessert- und Kuchenrezepte für Diabetiker, die oft leicht zuckerreduziert sind. .

Ist es notwendig, bei Diabetes Diät zu halten?

Das kommt ganz auf den Einzelfall an. Liegt ein Typ 2 Diabetes vor, können eine Umstellung der Ernährung auf eine kalorienarme, gesunde Kost sowie ein Bewegungsprogramm die Krankheit soweit im Zaum halten, dass kein Insulin gespritzt werden muss.

Auch bei Typ 1 Diabetes ist eine vollwertige, abwechslungsreiche Ernährung wichtig, allerdings muss sie in der Regel nicht kalorienreduziert sein.

Welches Obst ist für Diabetiker geeignet?

Die Frage, welches Obst bei Diabetes am geeignetsten ist, lässt sich einfach beantworten. Jedes! Denn kein Obst ist für Diabetiker tabu, solange es in Maßen genossen wird.

Auch wenn bestimmte Obstsorten, zum Beispiel Weintrauben oder Ananas, größere Mengen an Zucker enthalten, muss man nicht fürchten, dass der Zucker im Blut zu stark steigt. Diabetiker, die kurz wirkendes Insulin spritzen, können ihre Dosis in der Regel einfach an die Obstmenge anpassen. Man sollte allerdings nicht mehr als eine normale Portion Obst auf einmal verzehren.

Das einzige Obst, das bei Diabetes eher ungeeignet ist, ist Trockenobst. Es enthält extrem viel Zucker und sollte daher nur in sehr kleinen Mengen verzehrt werden.

Gibt es einen Zuckerersatz für Diabetiker bzw. Lebensmittel ohne Zucker?

Früher waren Zuckerkranke weitgehend auf Lebensmittel ohne Zucker angewiesen. Da die Behandlungsmethoden heute jedoch wesentlich fortgeschrittener sind, ist Zucker bei Diabetes heute nicht mehr verboten. Die Anwendung von Zuckerersatz für Diabetiker beim Kochen und Backen ist somit eigentlich nicht mehr erforderlich. Jedoch sollte Zucker für Diabetiker nicht täglich auf dem Speiseplan stehen. Generell sollten sie zuckerhaltige Getränke meiden, da der gelöste Zucker ohne Umwege sofort ins Blut geht und auch das modernste Insulin nicht so schnell wirken kann. Getränke wie Kaffee oder Tee sollten Diabetiker deshalb mit Süßstoff statt mit Zucker süßen.

Es gibt zahlreiche Zuckeraustauschstoffe wie z.B. Sorbit, Isomalt, Xylit oder Fruktose. Sie enthalten meist weniger Kalorien als Zucker, allerdings können sie in größeren Mengen zu Durchfall führen

Die aus Südamerika stammende Pflanze Stevia ist bei uns auch als Honigblatt oder Süßkraut bekannt. Stevia ist bei Diabetes ein ideales Süßmittel, da es den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst. Es ist ausserdem kalorienfrei und temperaturstabil und kann somit auch zum Backen und Kochen verwendet werden. Es ist in der Drogerie sowie im Supermarkt unter verschiedenen Handelsnamen erhältlich.

Was ist ein geeignetes Frühstück für Diabetiker?

Wer an Diabetes leidet, hat die morgens die Wahl, denn ein ideales Frühstück für Diabetes gibt es nicht. Dabei ist es ganz egal, ob der Diabetes mit Insulin behandelt wird, oder nicht.

Ein geeignetes Frühstück sollte vor allem fettarm, aber reich an Ballaststoffen und Eiweißen sein. Gerade wer abnehmen möchte, stellt seinen Früchtejoghurt oder sein Müsli am besten selbst aus Einzelzutaten zusammen, denn Fertigprodukte enthalten oft mehr Zucker und Fett.

Eine empfehlenswerte Morgenmahlzeit für Menschen mit Diabetes, wäre also z.B. Vollkornbrot mit magerem Frischkäse und ein Stück Obst, sowie Joghurt mit Früchten oder ein selbstgemachtes Müsli. Auch Eier sind in Maßen erlaubt, jedoch sollten sie möglichst fettarm zubereitet werden.

Welche Ernährung ist bei Schwangerschaftsdiabetes geeignet?

In der Schwangerschaft ist die Ernährung besonders wichtig, denn schließlich isst die werdende Mutter für zwei. Liegt ein Schwangerschaftsdiabetes vor, muss auf die Ernährung sogar noch mehr geachtet werden.

Für die Behandlung des Schwangerschaftsdiabetes kann eine Ernährungsplan helfen. Folgende Regeln können bei seiner Zusammenstellung hilfreich sein:

  • Weniger Fett und fettreiche Lebensmittel
  • Mehr Vollkornprodukte
  • Wenig Süßes
  • Reichlich Gemüse, mäßig Obst essen
  • Mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilen

Mäßiger, regelmäßiger Sport ist nicht nur gesund für Mutter und Kind, sondern kann auch helfen, den Blutzucker zu senken.

Welche Ernährung bei Altersdiabetes ist ideal?

Bei Typ 2 Diabetes, auch Altersdiabetes genannt, ist die Ernährung besonders wichtig, denn diese Art von Diabetes kann oft durch eine kontrollierte, gesunde Ernährung, die reich an Vollkornprodukten und Gemüse und arm an Zucker und Fett ist, sowie mit Sport, behandelt werden.

Durch eine kalorienarme, ausgewogene Ernährung bei Altersdiabetes kann man nicht nur Folgeschäden, sondern auch eine Therapie mit Medikamenten und Insulin vermeiden.

Diabetes und Alkohol: Auswirkungen?

Bei Diabetes sollte Alkohol nur in Maßen genossen werden, denn Alkohol kann Unterzuckerungen verstärken oder sogar auslösen. Dies kann zu schweren nächtlichen Unterzuckerungen führen und ist besonders gefährlich für Diabetiker, die Insulin spritzen oder orale Antidiabetika wie Sulfonylharnstoffe einnehmen. Deswegen wird empfohlen, Alkohol nur in Kombination mit kohlenhydratreichen Mahlzeiten zu konsumieren. Diabetes und Alkohol sind also nicht gerade die besten Freunde.

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