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HIV -Infektion

Obwohl die Themen HIV und AIDS heutzutage schon wesentlich weniger tabu sind als das noch vor einigen Jahren der Fall war, kursieren diesbezüglich noch immer jede Menge Mythen und Fehlinformationen. Eine ausführliche Aufklärung über die Erkrankung stellt jedoch den ersten und wichtigsten Schritt zur effektiven Prävention dar.

Schätzungen der Organisation UNAIDS zufolge sind weltweit etwa 35 Millionen Menschen von einer HIV-Infektion betroffen. Nur eine Minderheit der Betroffenen haben Zugang zu Medikamenten und der benötigten ärztlichen Versorgung. Der Großteil der Neuansteckungen findet in Afrika südlich der Sahara statt. In Deutschland wird die Anzahl von Betroffenen auf etwa 80 000 geschätzt.

Was ist HIV?

Die Abkürzung HIV steht für das englische "human immunodeficiency virus", zu Deutsch menschliches Immunschwäche-Virus. Die Schwächung des Immunsystems ist durch die Zerstörung der sogenannten T-Helferzellen bedingt. Wichtig ist, dass eine Diagnose mit dem HI-Virus nicht gleichbedeutend mit einer AIDS-Erkrankung ist. Von AIDS spricht man erst dann, wenn das Immunsystem so geschwächt ist, dass es sich nicht mehr gegen sogenannte opportunistische Krankheiten zur Wehr setzen kann.

Welche HIV Symptome gibt es?

Eine HIV-Infektion wird in drei Krankheitsphasen eingeteilt bei denen unterschiedliche Symptome auftreten können.

Infolge der Übertragung kommt es nach einer Inkubationsphase von einigen Tagen bis Wochen zur Primärinfektion. Diese ist durch die folgenden Symptome gekennzeichnet:

  • Fieber
  • Nachtschweiß
  • geschwollene Lymphknoten
  • Durchfall
  • Abgeschlagenheit

Dieses Stadium dauert nur wenige Wochen und wird meist als einfache Grippe oder Magen-Darm-Infekt wahrgenommen.

In der darauffolgenden sogenannten Latenzphase treten keinerlei Symptome auf. Der Patient fühlt sich gesund, jedoch vermehrt sich der Virus und es werden mehr und mehr Helferzellen zerstört. Die symptomlose Latenzphase kann über viele Jahre hinweg andauern.

Schließlich kann das Immunsystem den HI-Viren nicht mehr standhalten. Mit zunehmender Schwächung des Immunsystems treten im Vorfeld von AIDS häufig Erkrankungen von Haut und Schleimhäuten auf. Bei einem Abfall der T-Helferzellen unter einen Wert von 200 pro Mikroliter liegt eine AIDS-Erkrankung vor.

Was ist AIDS?

Der Verlust von T-Helferzellen kann mit einer Reihe von opportunistischen Krankheiten einhergehen, die für die Definition von AIDS bezeichnend sind. Nicht jede HIV-Infektion ist oder endet in AIDS. Dazu gehören verschiedene Infektionskrankheiten wie unter anderem:

  • Lungenentzündung
  • Pilzerkrankungen
  • verschiedene Krebserkrankungen

Die Bezeichnung als opportunistisch rührt daher, dass die jeweiligen Krankheitserreger die Gelegenheit nutzen, dass das Immunsystem der Betroffenen extrem geschwächt ist.

Wie kommt es zu einer HIV Infektion?

HIV-Positive sehen sich auch heute noch häufig mit dem Problem konfrontiert, dass viele Menschen nur unzureichend darüber informiert sind, auf welchen Wegen eine Übertragung des Virus möglich ist. Dieser Mangel an Informationen kann in vielen Fällen eine Basis für Diskriminierung bilden.

Tatsächlich ist der HI-Virus relativ schwer übertragbar. In etwa 90% der Fälle in Deutschland erfolgt die Ansteckung über ungeschützten Geschlechtsverkehr, denn die Viren sind in den folgenden Körperflüssigkeiten enthalten:

  • Sperma
  • Zervixschleim und Vaginalsekret
  • Menstruationsblut
  • Flüssigkeit in der Darmschleimhaut
  • Blut
  • Muttermilch

Die Konzentration der Viren ist in Sperma und Blut am höchsten, deshalb bilden vaginaler, oraler oder analer Geschlechtsverkehr die häufigsten Übertragungswege. Auch die Benutzung einer gemeinsamen Nadel bei Drogenabhängigen führt häufig zu einer Infektion.

Oft wird befürchtet, dass alltäglicher Kontakt wie Händeschütteln oder der gemeinsame Gebrauch von Geschirr zu einer Ansteckung führen kann. Ähnliche Bedenken bestehen mit Bezug auf Küssen. Dabei handelt es sich jedoch um einen Irrtum. Der HI-Virus ist zwar auch in Körperflüssigkeiten wie Speichel, Schweiß und Urin enthalten. Allerdings ist die Menge der Viren hier so gering, dass eine Infektion dadurch nicht möglich ist.

HIV positiv – und nun?

Der beste Schutz gegen HIV besteht darin, keinen ungeschützten Geschlechtsverkehr zu haben. Dies ist natürlich nicht immer gewollt. Alternativ bieten Kondome effektiven Schutz gegen jegliche sexuell übertragbaren Krankheiten. In langfristigen Beziehungen ist es sinnvoll, dass beide Partner sich einem HIV-Test unterziehen, bevor es zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr kommt.

HIV Schnelltest

Bei einem HIV-Test wird das Blut auf Antikörper untersucht, die in Reaktion auf eine Infektion gebildet werden. In der Regel sind etwa 12 Wochen nach der Infektion genug Antikörper vorhanden, um HIV eindeutig nachzuweisen. In der Regel dauert es in etwa eine Woche, bis das Ergebnis vorliegt.

Der Test kann beim Hausarzt durchgeführt werden, die Kosten hierfür werden jedoch im Allgemeinen nicht übernommen. Eine Ausnahme bilden Fälle, in denen der Test aufgrund gesundheitlicher Beschwerden durchgeführt wird. Die Kosten belaufen sich auf bis zu 25 Euro. In AIDS-Beratungsstellen und auf Gesundheitsämtern kann ein Test meist kostenlos durchgeführt werden.

Mittlerweile werden im Internet auch sogenannte HIV-Schnelltests für zu Hause angeboten. Von diesen ist allerdings abzuraten, da sie eventuell zu falschen Ergebnissen führen können.

HIV Therapie

Noch vor wenigen Jahren war die Diagnose als HIV positiv einem Todesurteil gleich. Wer mit HIV infiziert war, starb meist innerhalb weniger Jahre an AIDS. Seitdem haben sich die Behandlungmöglichkeiten glücklicherweise weiterentwickelt. Der Fortschritt der Krankheit kann weitestgehend zum Stillstand gebracht werden, so dass die Betroffenen oft bis in ein hohes Alter ein völlig normales Leben führen können. Entscheidend dafür ist, dass die HIV-Infektion rechtzeitig festgestellt und die Therapie zum richtigen Zeitpunkt begonnen und dauerhaft eingehalten wird.

Das Ziel der sogenannten antiretroviralen Therapie ist es, die Anzahl der Viren im Blut soweit zu senken, dass sie nicht mehr nachweisbar sind. Derzeit bedeutet das eine Anzahl von höchstens 50 Viruskopien pro Milliliter Blut. Auch wenn die Viruslast erfolgreich gesenkt werden kann, bleiben trotzdem immer Viren im Blut zurück, da die verfügbaren Medikamente lediglich in die Vermehrung der Viren eingreifen. Es befindet sich jedoch immer auch ein Anteil der Viren in einer Ruhephase. Diesen Viren können die antiretroviralen Wirkstoffe nichts anhaben.

In der Regel wird eine sogenannte HAART-Therapie, eine hochaktive antiretrovirale Therapie eingesetzt. Sie besteht aus einer Kombination von mindestens drei Wirkstoffen. Es besteht keine Einigkeit darüber, wann der ideale Zeitpunkt für den Behandlungsbeginn bei symptomfreien Patienten ist. Zumeist wird die Therapie begonnen, wenn die Anzahl der T-Helferzellen unter 200 pro Mikroliter Blut sinkt, jedoch wird neuerdings vermutet, dass ein früherer Therapiebeginn sinnvoller sein kann. Die Behandlung muss regelmäßig und lebenslang durchgeführt werden, um eine Resistenz des Patienten gegen die Wirkstoffe zu vermeiden.

Die Einnahme von antiretroviralen Medikamenten ist häufig mit Nebenwirkungen wie den folgenden verbunden:

  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Durchfall

Zur Behandlung der Nebenwirkungen werden teils weitere Medikamente benötigt.

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