Gonorrhoe (Tripper)

Tripper Definition und Behandlung

Tripper (Gonorrhö) ist eine Krankheit, deren Erreger beim Geschlechtsverkehr übertragen werden. Betroffene leiden unter Ausfluss und brennenden Schmerzen beim Wasserlassen. Die weit verbreitete Erkrankung wird mit rezeptpflichtigen Antibiotika behandelt. Erfolgt die Behandlung frühzeitig, heilt Tripper in der Regel folgenlos aus. Viele Betroffene scheuen jedoch den Gang zum Arzt.

Gonorrhoe (Tripper) ist eine Geschlechtskrankheit, die durch Bakterien ausgelöst und mit Antibiotika behandelt wird. Bitte beachten Sie, dass wir derzeit keine Medikamente zur Behandlung von Gonorrhoe anbieten. Bitte suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie vermuten, sich mit Tripper angesteckt zu haben.

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Tripper Behandlung

Tripper Behandlung (Antibiotika)

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  • Medikamentöse Behandlung von Tripper (Gonorrhoe)
  • Aktive Wirkstoffe: Cefixime, Azithromycin
  • Einmalige Einnahme
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Definition: Was ist Tripper (Gonorrhö)?

Tripper ist die häufigste sexuell übertragbare Erkrankung weltweit. Pro Jahr sind über 100 Millionen Menschen von der Infektionskrankheit betroffen. Es gibt keinen Unterschied in der Erkrankungshäufigkeit zwischen Männern und Frauen. Jedoch sind junge Erwachsene besonders gefährdet. Das Ansteckungsrisiko ist bei häufig wechselnden Geschlechtspartnern erhöht.

Die ersten Beschwerden treten etwa zwei bis fünf Tage nach der Ansteckung auf. Typische Symptome sind eitriger Ausfluss und brennende Schmerzen beim Wasserlassen. Bei einer großen Anzahl der Patienten verläuft die Erkrankung ohne Beschwerden. Die Gefahr, weitere Personen anzustecken, ist bei Unwissenheit groß.

Gonorrhoe

Wie erfolgt die Ansteckung?

Die Ansteckung erfolgt bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr durch direkte Schleimhautkontakte. Die Verwendung von Kondomen bietet einen gewissen Schutz vor der Ansteckung.

Während der Geburt kann der Erreger von einer infizierten Mutter auf das Kind übertragen werden. Das Neugeborene entwickelt dann keinen Tripper, sondern der Erreger ruft eine eitrige Bindehautentzündung am Auge (Gonoblenorrhoe) hervor. Ist die Infektion der Mutter bekannt, so erhalten die Neugeborenen nach der Geburt die sogenannte Credésche-Augenprophlyaxe. Dabei werden Ihnen Tropfen in die Augen gegeben, die eine Infektion verhindern sollen.

Die Erreger überleben außerhalb des menschlichen Körpers nicht, da sie sehr empfindlich gegenüber Kälte und Sauerstoff sind. Die Möglichkeit, sich auf öffentlichen Toiletten mit Tripper anzustecken, gilt als sehr unwahrscheinlich.

Ursachen des Trippers (Gonorrhö)

Tripper ist eine weit verbreitete Infektionskrankheit und wird durch Gonokokken (Bakterien) übertragen. Die Erreger befallen die Schleimhäute in den Harn- und Geschlechtsorganen. Sie werden beim direkten Schleimhaut-Kontakt während des ungeschützten Geschlechtsverkehrs mit einem infizierten Partner übertragen.

Kondome schützen vor einer Infektion. Je nach Sexualpraktik können auch die Schleimhäute von Mund, Rachen und dem Enddarm befallen sein.

Gelangen die Bakterien durch Reiben in die Augen, so können die Augenbindehäute ebenfalls befallen sein. Während der Geburt können die Erreger einer schwangeren und infizierten Frau an das Baby übertragen werden. In diesem Fall besiedeln die Erreger ebenfalls die Augenbindehäute. Die Erreger lösen an den befallenen Schleimhäuten eitrige Entzündungen aus.

Symptome des Trippers (Gonorrhö)

Die Symptome des Trippers zeigen sich beim Mann anders als bei der Frau. Die ersten Beschwerden zeigen sich einige Tage nach der Infektion. Häufig verläuft die Erkrankung jedoch mild oder symptomlos, wodurch die Infektion unerkannt bleibt. Unbehandelt drohen langfristige Komplikationen.

Tripper Symptome beim Mann

Einige Tage nach der Ansteckung zeigen sich erste Symptome beim Mann. Die Mündung der Harnröhre ist gerötet und angeschwollen. Erkrankte Männer haben sehr starke Schmerzen beim Wasserlassen. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kommt ein Ausfluss hinzu, der anfangs wässrig und später eitrig-grünlich und schleimig ist.

Dieser fällt besonders morgens vor dem ersten Wasserlassen auf und wird von Medizinern "Bonjour-Tröpfchen" genannt. Bleibt die Erkrankung zu diesem Zeitpunkt unbehandelt, breitet sich die Infektion weiter aus und führt nach einigen Wochen zu weiteren Beschwerden. Typisch sind dumpfe Schmerzen im Bereich der Blase und des Damms.

Eine Ausbreitung auf Hoden und Nebenhoden geht mit den typischen Entzündungszeichen Röte, Schwellung und Schmerzen einher. Hinzu kommen Fieber und ein allgemeines Krankheitsgefühl.

Ein Verlauf der Tripper-Erkrankung ohne typische Symptome tritt bei etwa jedem vierten Mann auf. Bleibt die Erkrankung unbehandelt, drohen Folgeschäden wie zum Beispiel Zeugungsunfähigkeit.

Tripper Symptome bei der Frau

Bei etwa jeder zweiten Frau verläuft der Tripper mild oder ganz ohne Symptome. In diesen Fällen bleibt die Erkrankung häufig unbehandelt und geht in eine chronische Form über.

Typische Symptome des Tripper sind bei Frauen wässriger Ausfluss aus der Scheide, häufiger Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen. Bei einer Ausbreitung der Infektion auf die Gebärmutterschleimhaut kann es zu übermäßig langen Menstruationsblutungen sowie zu Zwischenblutungen kommen.

Steigt die Entzündung weiter hoch zu den Eileitern und den Eierstöcken, können die Folgen für die Frauen gravierend sein. Chronische Bauchschmerzen, Eileiterschwangerschaften und Unfruchtbarkeit sind häufige Komplikationen.

Tripper Symptome beim Baby

Es ist möglich, dass sich ein Neugeborenes während des Geburtsvorganges bei der infizierten Mutter mit der Erkrankung ansteckt. Bei den Säuglingen treten nicht die typischen Tripper Symptome an den Geschlechtsorganen auf, da bei Ihnen die Augen von der Entzündung befallen sind. So zeigen die Babys die typischen Symptome einer Augenbindehautentzündung. Die Augen sind gerötet, angeschwollen, jucken und brennen.

Weitere Symptome

Je nach Sexualpraktik können auch die Schleimhäute des Mund- und Rachenraumes sowie des Enddarmes von den Erregern befallen sein. Infektionen im Rachenraum zeigen sich in Form von Halsschmerzen und werden oft mit einer Erkältung verwechselt.

Ein Befall der Darmschleimhaut zeigt sich durch Schmerzen beim Stuhlgang und Schleimbeimengungen des Stuhls. Wenn sich die Patienten mit verunreinigten Händen die Augen reiben, ist auch ein Befall der Augen mit den typischen Anzeichen einer Augenbindehautentzündung möglich.

Behandlung von Tripper (Gonorrhö)

Die Behandlung des Trippers erfolgt mit Antibiotika, welche die bakteriellen Erreger bekämpfen. Die Therapie sollte möglichst frühzeitig beginnen, um Komplikationen zu vermeiden. Einige der bisher verwendeten Arzneien haben ihre Wirksamkeit verloren, da die Bakterien inzwischen gegen die Wirkstoffe resistent sind. Als wirksam gilt zurzeit eine Kombinationstherapie aus Ceftriaxon und Azithromycin. Die beiden Arzneien werden in Tablettenform eingenommen.

In der Regel ist die einmalige Einnahme zur Therapie des Trippers ausreichend. Bereits nach einigen Tagen ist mit einer Linderung der Symptome zu rechnen. Eine Woche nach Beendigung der Einnahme sollte eine ärztliche Untersuchung erfolgen, um zu klären, ob die Behandlung erfolgreich war. Bis zu diesem Zeitpunkt der Nachkontrolle sollten Patienten auf Geschlechtsverkehr verzichten oder Kondome verwenden.

Der Partner sollte mitbehandelt werden

Sexualpartner sollten sich ebenfalls untersuchen und gegebenenfalls mitbehandeln lassen. Auch wenn sie keinerlei Beschwerden haben, könnten sie möglicherweise ebenfalls infiziert sein. In diesen Fällen kann es bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr dazu kommen, dass sich die Partner immer wieder gegenseitig anstecken. Mediziner sprechen vom " Ping-Pong-Effekt ".

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