Nicotinell zur Raucherentwöhnung

Wer mit dem Rauchen aufhören will, hat die Qual der Wahl. Viele verschiedene Methoden bieten sich an, doch welche ist die wirksamste?

Hilft Nikotinersatz bei der Raucherentwöhnung?

Die Nikotinersatztherapie ist vor allem deshalb ansprechend, weil körperliche Entzugserscheinungen vermieden oder auf ein Minimum reduziert werden können. Mithilfe der Nikotinersatztherapie kann der Körper sich nach und nach an geringere Mengen Nikotin gewöhnen. Der Raucher kann sich so darauf konzentrieren, Verhaltensweisen zu ändern, die über die Jahre zur Gewohnheit geworden sind, ohne erschwerend unter unter den Symptomen des Nikotinentzugs zu leiden. Die Marke Nicotinell bietet Nikotinersatz in verschiedenen Formen.

Nicotinell Pflaster

In Form von Nikotinpflastern wird der Körper durch Nicotinell 24 Stunden am Tag mit Nikotin versorgt. Die Pflaster sind in drei verschiedenen Wirkstoffstärken verfügbar, die anhand der Anzahl der Zigaretten, die pro Tag geraucht wurden, ausgewählt werden können. Starke Raucher können nach jeweils drei bis vier Wochen zu einer schwächeren Dosis wechseln. Körperliche Entzugserscheinungen beim Rauchstopp können so weitestgehend vermieden werden.

Das Pflaster kann auf eine trockene, unbehaarte und intakte Stelle an Oberarm, Rücken oder Hüfte aufgeklebt werden. Teilweise kann es zu leichten Rötungen der Haut kommen, wenn das Pflaster für volle 24 Stunden getragen wird. Kommt es zu stärkeren Irritationen, empfiehlt es sich sicherzustellen, dass keine Allergie vorliegt.

Nicotinell Kaugummis

Nicotinell Kaugummis hingegen können bei Bedarf dann zum Einsatz kommen, wenn das Nikotinbedürfnis akut ansteigt. Hier kann zwischen zwei Wirkstoffstärken gewählt werden. Zudem besteht die Auswahl zwischen den Geschmacksrichtungen Cool Mint und Tropenfrucht.

Wird Nicotinell als Kaugummi verwendet, spielt die richtige Kautechnik eine wichtige Rolle. Diese besteht in einem Wechsel aus Kauen, bis ein scharfer Geschmack im Mund entsteht und dem Ablegen des Kaugummis zwischen Zähnen und Zahnfleisch. Der scharfe Geschmack ist mit der Freisetzung von Nikotin verbunden, welches nun über die Schleimhäute aufgenommen wird. Erst wenn der Geschmack verschwunden ist, wird weitergekaut, bis erneut Nikotin freigesetzt wird. Nach etwa 30 Minuten ist die volle Wirkung des Kaugummis aufgebraucht.

Nicotinell Lutschtabletten

Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von Nicotinell in Form von Lutschtabletten. Diese sind in ihrer Wirkungsweise der des Kaugummis sehr ähnlich, allerdings bieten sie den Vorteil, dass sie in ihrer Anwendung wesentlich diskreter sind. Die Lutschtabletten mit Minze-Geschmack sind in drei verschiedenen Wirkstoffstärken verfügbar.

Auch hier gibt es bei der Verwendung eine bestimmte Technik, um die Wirksamkeit zu optimieren. Sobald ein scharfer Geschmack auftritt, wird die Tablette zwischen Zähnen und Zahnfleisch abgelegt, um der Schleimhaut die Möglichkeit zu geben, das Nikotin aufzunehmen. Lässt der Geschmack nach, kann die Tablette weitergelutscht werden. Nach etwa dreißig Minuten hat sich die Tablette aufgelöst. Treten Symptome wie Halskratzen, Schluckauf oder Magenbrennen auf, wurde zu viel Nikotin abgegeben und es empfiehlt sich, beim Lutschen längere Pausen einzulegen.

Nichtraucher durch Nikotinersatz?

Nicotinell und andere Nikotinersatzmittel stellen eine hilfreiche Unterstützung bei der Raucherentwöhnung dar. Allerdings reicht es oft nicht aus, alleine mit diesen Hilfsmitteln zu arbeiten. In erster Linie ist ein starker Wille erforderlich, um den Zigaretten endgültig den Rücken zu kehren und endlich Nichtraucher zu werden. Denn auch wenn mithilfe des Nikotinersatzes keine oder kaum Symptome des Nikotinentzugs zu spüren sind, so besteht trotzdem eine psychische Abhängigkeit. Weitere unterstützende Maßnahmen können daher hilfreich sein.

Wie werde ich Nichtraucher?

Eine wirksame Strategie, das Rauchen aufzugeben, ist die Kombination von Nikotinersatztherapie mit weiteren Methoden. Dazu zählen beispielsweise:

  • das Führen eines Tagebuches: hier können Erfolge aufgezeichnet werden und besondere Herausforderungen festgehalten werden
  • Verhaltenstherapie/psychologische Betreuung: Rauchern, die bei der Vorstellung, das Rauchen auf eigene Faust aufzugeben, Bedenken haben, können das Hinzuziehen eines Psychologen in Betracht ziehen.
  • Nichtraucherseminare: Auch Seminare zum Thema Rauchstopp können mit nützlichen Informationen und Anstößen dienen. Zudem dienen diese dem Kennenlernen weiterer angehender Nichtraucher und die gegenseitige Unterstützung und Motivation kann sich ebenfalls sehr positiv auswirken.
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