Höhenkrankheit

Höhenkrankheit vorbeugen - Behandlung und Medikamente mit Rezept vom Arzt

Ab einer Höhe von 2.500 Metern kann die Höhenkrankheit jeden treffen und sogar ambitionierte Bergsteiger in Lebensgefahr bringen. Die Höhenkrankheit tritt mit einer Reihe von Symptomen auf, beginnend mit Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit.Rund 30 Prozent der Bergwanderer sind ab einer Höhe von 3.000 Metern betroffen.

Bei euroClinix können Sie Medikamente zur Behandlung der Höhenkrankheit online bestellen. Dazu füllen Sie einen medizinischen Fragebogen aus. Anschließend wertet ein qualifizierter Arzt diesen aus und stellt bei Eignung ein Rezept für die erforderliche Behandlung aus. Das verschriebene Medikament wird direkt von unserer Versandapotheke an Ihre Adresse geschickt. UPS liefert das Paket in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

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Acetazolamid

4.8 (5 Bewertungen)
  • Zur Behandlung bei Höhenkrankheit
  • Kann Symptome wie Übelkeit lindern
  • Ist auch unter dem Handelsnamen Diamox bekannt
Mehr Informationen zu Acetazolamid

Die Höhenkrankheit und die Wirkung im Körper

Der Aufenthalt in Höhen von mehr als 2.000 Metern über dem Meeresspiegel löst unter Umständen die sogenannte Höhenkrankheit aus. Dies geschieht meist, wenn dem Körper nicht genug Zeit gegeben wurde sich zu akklimatisieren, also an den Höhenunterschied zu gewöhnen.

Ursache ist der niedrigere Sauerstoffpartialdruck der Luft. In einer Höhe von 3.000 Metern enthält die Atmosphäre nur noch halb so viel Sauerstoff wie auf Höhe des Meeresspiegels. Aufgrund des verminderten Drucks und der geringeren Sauerstoffsättigung in den Lungenbläschen tritt vermehrt Wasser aus den Blutgefäßen aus und lagert sich in das umgebende Gewebe ein.

Experten führen fast jede gescheiterte Bergsteiger-Expedition auf die Höhenkrankheit zurück. Etwa drei Prozent aller Expeditionsteilnehmer kehren Statistiken zufolge niemals zurück. Die Erkrankung ist auch unter dem Namen D'Acosta-Krankheit bekannt, deren Symptome erstmalig vom spanischen Gelehrten José d'Acosta beschrieben wurden.

Wer ist besonders gefährdet?

Bei gesunden Erwachsenen ist das Erkrankungsrisiko etwa gleich. Das bedeutet: Nichtraucher sind genauso schnell betroffen wie Raucher und untrainierte, ältere Bergsteiger genauso häufig wie junge Sportler. Kinder und Kleinkinder haben ein leicht erhöhtes Risiko.

Je mehr Höhenmeter in kurzer Zeit überwunden werden, desto mehr erhöht sich das Risiko des Auftretens von Symptomen der Höhenkrankheit. Lungen- und Herz-Kreislauf-Patienten wird geraten, sich nicht überflüssig und ohne Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt in Höhen über 2.000 Metern aufzuhalten.

Welche Arten der Höhenkrankheit werden unterschieden?

Fachleute unterscheiden drei Arten von Höhenkrankheiten.

1.) Die akute Bergkrankheit

Überanstrengung und Eile beim Aufstieg gelten als Hauptauslöser der akuten Bergkrankheit (acute mountain sickness, AMS). In Höhen von mehr als 3.000 Metern sind etwa 30 Prozent der Bergwanderer betroffen.

Zu weiteren sogenannten "höhentaktischen Fehlern" gehören ein Flüssigkeitsdefizit durch Schwitzen und der Konsum von Alkohol. Auch verschlimmern Schlafmittel und Infekte den Krankheitsverlauf eventuell. Allgemeine Symptome der akuten Bergkrankheit sind:

  • Schwindel, Schwäche und Kopfschmerz
  • psychiatrische Störungen wie Überaktivität, Kritiklosigkeit und unvernünftiges Verhalten
  • Sehstörungen

Setzt der Betroffene den Aufstieg trotz der Beschwerden fort, verschlimmert sich der Zustand zur schweren Höhenkrankheit.

2.) Das Höhenlungenödem

Kommt es zu einem Höhenlungenödem (high altitude pulmonary edema, HAPE) sammelt sich Flüssigkeit in der Lunge, wodurch eine Atemnot entsteht. Diese schwerwiegende Krankheit tritt in der Regel erst ab 3000 Höhenmetern auf und betrifft weniger als 1% aller Bergsteiger. In 40% der Fälle endet das Höhenlungenödem tödlich.

3.) Das Höhenhirnödem

Beim Hirnödem (high altitude celebral edema, HACE) lagert sich Wasser im Gehirn ein, was einen Druckanstieg im Gehirn zur Folge hat. Die Krankheit kann auch in Verbindung mit einem Höhenlungenödem auftreten. Wird die lebensbedrohliche Situation nicht sofort behandelt, ist ein tödlicher Ausgang meist unumgänglich. Ein rascher Transport auf eine Höhe unter 2.500 Meter sowie die Einnahme von Medikamenten und Zufuhr von Sauerstoff sind die empfohlemnen Therapiemaßnahmen.

Wie passt sich der Körper an Höhenunterschiede an?

In großen Höhen herrscht ein Sauerstoffmangel, den der Körper mit einer hohen Atemfrequenz bei gesteigertem Ruhepuls auszugleichen versucht. Es steigt der Gehalt roter Blutkörperchen (Erythrozyten) im Blut.

Der Anteil der Sauerstoff-transportierenden Blutkörperchen liegt bei Männern zwischen 42 bis 52 Prozent, bei Frauen leicht darunter. Dieser Anteil steigt innerhalb von zwei Wochen um zehn Prozent, weshalb Leistungssportler den Effekt für ihr Konditionstraining nutzen.

Die Anpassung bringt auch Nachteile mit sich. Durch den hohen Anteil fester Blutkörperchen sinkt die Fließeigenschaft des Blutes, was das Risiko von Thrombosen und Durchblutungsstörungen erhöht.

Symptome: Die Gefahr frühzeitig erkennen

Auch nach Beginn der Höhenkrankheit beeinflusst in der Regel vernünftiges Handeln den Krankheitsverlauf entscheidend und positiv. Dafür gilt es, die Anzeichen möglichst früh zu erkennen.

Frühe Anzeichen:
  • Kopfschmerz
  • Übelkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Leistungsabfall
  • Herzrasen, schneller Puls
  • Schlafstörungen
Eine sofortige Rast ist ratsam bis die Beschwerden vollständig abklingen.
Erschwerte Warnzeichen:
  • Starke Kopfschmerzen
  • Lichtempfindlichkeit
  • Schwindel
  • Atemnot mit Husten
  • signifikanter Leistungsabfall
  • Erbrechen
Bergwanderer sollte nicht allein absteigen.
Schwerwiegende Symptome:
  • Schwerer Husten mit braunem Auswurf
  • weniger als 0,5 Liter Urin in 24 Stunden
  • Verwirrung, Bewusstseinsverlust
  • schwere Atemnot
Bergwanderer keinesfalls allein absteigen lassen!

Ab welcher Höhe können Symptome der Höhenkrankheit auftreten?

Erste Symptome der Höhenkrankheit können schon ab einer Höhe von 2000 Metern auftreten, ab 3000 Metern leiden circa 30% der Bergsteiger an einer milderen Form der Erkrankung. Ab 4500 Metern steigt die Zahl der roten Blutkörperchen innerhalb von 48 Stunden um 10%, was das Risiko von Erkrankungen wie Thrombosen oder Ödemen stark erhöht.

Egal auf welcher Höhe ist es wichtig stets auf Symptome zu achten und den Körper nicht zu überanstrengen. Treten erste Symptome auf, sollten diese unbedingt ernst genommen werden, eine Ruhepause eingelegt und der Aufstieg verlangsamt werden. Außerdem ist es wichtig, den Körper nicht zu dehydrieren und immer ausreichend Wasser mit sich zu tragen.

Die Höhenkrankheit vermeiden

Wenn Sie eine Reise in die Berge zum Skifahren, Klettern oder Trekking planen, sollten Sie entsprechende Vorkehrungen zur Akklimatisation einplanen, um das Auftreten der Höhenkrankheit zu vermeiden. Daher gibt es einige Dinge die Ihrem Körper helfen, sich entsprechend auf einen geringeren Sauerstoffgehalt der Luft vorzubereiten. Im Folgenden finden Sie einige Tipps, die Sie unbedingt beachten sollten.

1. Nehmen Sie sich Zeit. Steigen Sie langsam auf, um Ihren Körper an den Höhenunterschied zu gewöhnen.

Höhenkrankheit

2. Trinken Sie viel - vorzugsweise Wasser oder isotonische Getränke mit wenig Zucker. Das hilft hydriert zu bleiben und versorgt den Körper mit wertvollen Mineralien.

Hydration

3. Rauchen Sie nicht, verzichten Sie auf Alkohol und wenn möglich auf Medikamente wie beispielsweise Schlaftabletten. Diese können die Atmung beeinflussen.

Rauchen / Alkohol

4. Nehmen Sie viele Kalorien zu sich. Besonders empfehlenswert ist kohlenhydratreiche Kost.

Essen

5.Schützen Sie Ihre Augen vor der Sonne. Tragen Sie einen Hut zum Schutz vor einem Sonnenstich.

Sonnenschutz für die Augen

6. Ignorieren Sie auftretende Symptome nicht. Auch wenn diese nur leicht sind, sollten sie unbedingt ernstgenommen werden.

Höhenkrankheit

Wer kann von der Höhenkrankheit betroffen sein?

Symptome der Höhenkrankheit treten auf, wenn Sie einige Zeit in der Höhe verbringen, wie es beispielsweise beim Skifahren oder Klettern der Fall ist. Besonders je höher Sie sich aufhalten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit dass Symptome auftreten. Die Höhenkrankheit kann jeden betreffen. Es gibt keine besonderen Faktoren wie Alter, Geschlecht oder physische Kondition, die das Risiko oder die Wahrscheinlichkeit auf die Höhenkrankheit erhöhen.

Therapie der Höhenkrankheit

Treten erste Beschwerden auf, ist ein sofortiger Abbruch des Aufstiegs die wichtigste Maßnahme. Häufig verschwinden die Symptome innerhalb weniger Stunden, eine Nacht Pause ist ideal. Sind schwere Symptome festzustellen, muss der Betroffene den Abstieg sofort beginnen, Verzögerungen verschlimmern die Lage häufig noch und machen den Abstieg unmöglich.

Es ist ratsam, betroffene Personen mehr als 1.000 Meter hinabsteigen zu lassen, mindestens jedoch auf eine Höhe, bei der keine Probleme auftraten. Hilfeleistung ist angebracht, körperliche Belastung verstärkt die Beschwerden weiter. Lungenprobleme verschwinden in geringerer Höhe oftmals innerhalb von Stunden.

Eine wichtige Maßnahme ist die Gabe von Sauerstoff. Anfangs sind schwere Symptome mit einer Flussrate von sechs bis zehn Litern pro Minute zu behandeln. Bei leichten Symptomen reicht eine Flussrate von 0,5 bis 1 Liter pro Minute, beispielsweise über Nacht. Für Expeditionen gibt es einen Überdrucksack, der eine Höhe von 2.000 Metern simuliert.

Die Sauerstoffsättigung im Blut verbessert die Atmung mit erhöhtem Druck in der Ausatem-Phase. Es existieren verschiedene Techniken, eine Möglichkeit ist bei fast geschlossenen Lippen und leicht zugehaltener Nase auszuatmen.

Sind die Beschwerden verschwunden, ist es empfehlenswert, den Abstieg zu beginnen. Medikamente lindern unter Umständen die Beschwerden schneller, sind jedoch nicht einzunehmen, um den Aufstieg fortzusetzen.

Medikamente zur Behandlung der Höhenkrankheit

Acetazolamid (auch als Diamox bekannt) eignet sich zur Behandlung bei ersten Anzeichen der Höhenkrankheit. Das Medikament verbessert die Nierenfunktion und hilft dem Körper, eine Blutübersäuerung zu vermeiden. Die Einnahme ist nicht für den weiteren Aufstieg zu verwenden, die aktuelle Höhe ist beizubehalten.

Ein weiterer Aufstieg ist nach dem Absetzen von Acetazolamid möglich, wenn die betroffene Person keinerlei Beschwerden mehr verspürt. Gegen Höhenkopfschmerzen hilft die Behandlung mit Ibuprofen, von einer vorbeugenden Einnahme ist dringend abzuraten, damit die ersten Anzeichen der Höhenkrankheit nicht verschleiert werden.

Behandlung von Höhenkrankheit mit rezeptpflichtigen Medikamenten auf euroClinix

Kann ich Medikamente zur Behandlung der Höhenkrankheit ohne Rezept online kaufen?

Höhenkrankheit kann mit dem Medikament Acetazolamid effektiv behandelt werden. Da dieses Arzneimittel verschreibungspflichtig ist, kann es in der Schweiz nicht ohne ein vom Arzt ausgestelltes Rezept erworben werden. Es ist davon abzuraten, Acetazolamid (Diamox) rezeptfrei im Internet zu kaufen. Die Überprüfung der angegeben Symptome sowie die Verschreibung des entsprechenden Arzneimittels durch einen qualifizierten Arzt, vermeiden die Risiken einer Fehldiagnose. Im schlimmsten Fall kann sich die Erkrankung sogar verstärken.

Wie kann ich verschreibungspflichtige Medikamente gegen die Höhenkrankheit online kaufen?

Die Online-Klinik euroClinix ermöglicht Ihnen den Kauf von Acetazolamid durch eine professionelle Online-Konsultation. Hierzu füllen Sie ein medizinisches Patientenformular mit den nötigen gesundheitlichen Informationen aus, welches umgehend an unsere Ärzte weitergeleitet wird. Diese überprüfen Ihre Angaben unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen medizinischen Vorgeschichte, wodurch die individuelle Eignung von Arzneimitteln gegen Höhenkrankheit festgestellt werden kann. Der Versand des Medikaments erfolgt unverzüglich durch die Versandapotheke, nachdem das Rezept ausgestellt wurde.

Versand und Verpackung von Medikamenten auf euroClinix

Die Sicherheit unserer Kunden steht für euroClinix an erster Stelle. Alle Kundendaten werden SSL-verschlüsselt übertragen und die Lieferung erfolgt durch unsere registrierte Versandapotheke in einer neutralen Verpackung, die höchste Diskretion garantiert. Der versicherte Versand erfolgt durch UPS innerhalb von 24 Stunden.

Quellen:

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