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Was sind die Risikofaktoren für Asthmaanfälle?

Asthma ist eine äußerst häufige Erkrankung, von der schätzungsweise acht Millionen Menschen allein in Deutschland betroffen sind. Für viele Asthmatiker ist ihre Erkrankung unbedeutend und verursacht höchstens eine leichte Zunahme der Atmung nach starker körperlicher Anstrengung. Für andere Personen ist es allerdings eine ernste Erkrankung, die schwere und sogar lebensbedrohliche Folgen haben kann, wenn sie nicht behandelt wird.

Asthma ist das Ergebnis einer überaktiven Immunreaktion. Menschen mit einem "gesunden" Immunsystem können durch ein sommerliches Feld spazieren oder einen Tag mit ihrem Haustier verbringen und würden keine Veränderung ihrer Lungenfunktion verspüren. Wenn Asthmatiker jedoch denselben scheinbar harmlosen Auslösern ausgesetzt sind, dann treten bei ihnen oftmals die unangenehmen Symptome eines Asthmaanfalls wie Keuchen, Husten und Kurzatmigkeit auf. Dies geschieht, weil der Körper den Reizstoff als Bedrohung wahrnimmt und mit einer Entzündung der Atemwege reagiert.*

Ungeachtet des Schweregrades Ihrer Asthmaerkrankung ist es sinnvoll, sich Ihrer Umgebung und der Exposition gegenüber möglichen Auslösern (z.B. Luftverschmutzung, Umweltfaktoren usw.) bewusst zu sein. Wenn Sie einen Inhalator verschrieben bekommen haben, dann sollten Sie daran denken, diesen immer bei sich zu tragen.

Lesen Sie weiter, um mehr über die vier häufigsten Auslöser von Asthmaanfällen zu erfahren und herauszufinden, wie Sie diese am besten vermeiden können.

*Eine ganz ähnliche Reaktion tritt bei Ekzemern auf. Der Körper nimmt einen Reizstoff als Bedrohung wahr und antwortet mit einer Entzündung der Haut. Interessanterweise haben viele Personen, die an Ekzemen leiden, ein erhöhtes Risiko für Asthma.

1 - Allergien

Jeder, der Heuschnupfen hat, weiß, wie schwierig es ist, Pollen zu vermeiden. Sie können den ganzen Tag drinnen verbringen und alle Fenster fest verschließen, doch an einem windigen Sommertag werden die Pollen trotzdem irgendwie ihren Weg nach drinnen finden und Allergien auslösen.

Unglücklicherweise ist es nicht nur Heuschnupfen, der schwere Asthmaanfälle verursachen kann. Es gibt Hunderte von potenziellen Allergenen, die dafür sorgen können, dass Sie Ihren Inhalator benötigen.

Zu den häufigsten Allergenen gehören:

  • Pollen
  • Staubmilben/Kakerlaken
  • Schimmelpilzsporen
  • Haustierschuppen
  • verschiedene Lebensmittel

Die Exposition gegenüber einem dieser Stoffe (wenn Sie allergisch sind) kann dafür sorgen, dass Ihr Immunsystem denkt, dass es angegriffen wird.

Wenn Sie Asthmatiker sind, dann ist es hilfreich, Ihre Allergien zu kennen. Wenn Sie zum Beispiel auf bestimmte Tierhaare allergisch sind, sollten Sie, so traurig das auch sein mag, den Kontakt mit diesem Tier einschränken. Es ist ebenfalls sehr wichtig, den Menschen in Ihrem Umfeld mitzuteilen, worauf Sie allergisch reagieren, besonders wenn Sie schweres Asthma haben. Wenn die Menschen in Ihrem Umfeld nicht selbst unter Allergien leiden, dann haben sie möglicherweise Schwierigkeiten, dies zu verstehen. Wenn Ihr Umfeld nicht auf Sie hört, dann sollten Sie hartnäckig sein oder sich komplett aus der Situation zurückziehen.

2 - Infektionen der Atemwege

Wir alle sind ab und zu krank. Wenn Sie jedoch Asthmatiker sind, dann könnte eine einfache bakterielle oder virale Infektion für Sie ernstere Auswirkungen haben als für andere Menschen. Dies ist leider die traurige Realität. Wenn sich die Infektion auf die Lunge ausbreitet, kann sie Ihre Asthmaerkrankung verschlimmern und einen Anfall verursachen.

Unterschiedliche Infektionen betreffen verschiedene Bereiche Ihres Atmungssystems. Im Folgenden finden Sie häufige Infektionen (und Viren), die den Rachen, die Atemwege und die Lunge betreffen:

  • Grippe
  • Lungenentzündung
  • Bronchitis
  • Sinusitis
  • COVID-19
  • Rhinovirus

Wenn Sie glauben, dass Sie sich eine Infektion zugezogen haben, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie Schwierigkeiten beim Atmen haben und feststellen, dass die normalen Methoden nicht mehr funktionieren, um Ihr Asthma in den Griff zu bekommen. In diesem Fall sollten Sie so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen.

Glücklicherweise gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie Sie Ihr Risiko, sich eine Krankheit zuzuziehen, die Ihre Atemwege beeinträchtigen könnte, begrenzen können:

  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände
  • Vermeiden Sie die gemeinsame Nutzung von Gegenständen (insbesondere Besteck und Tassen) mit Personen, die möglicherweise infiziert sind
  • lassen Sie sich gegen Grippe impfen, wenn dies möglich ist
  • Teilen Sie Ihren Inhalator nicht mit anderen Personen
  • Achten Sie auf Ihre Gesundheit (und auf ausreichend Schlaf)

3 - Fettleibigkeit

Auch wenn es auf den ersten Blick schwierig sein mag, den Zusammenhang zwischen Gewicht und Asthma zu verstehen, so kann Übergewicht dennoch zahlreiche unsichtbare Konsequenzen für Ihre Gesundheit haben. Der Zusammenhang zwischen Übergewicht und Asthma tritt im Kindesalter vielleicht am deutlichsten zutage.

Im Jahr 2019 hatten in den USA Kinder, die als fettleibig eingestuft wurden, eine um 26% höhere Asthmainzidenz von Asthma im Vergleich zu Kindern mit einem gesunden Gewicht.

Der genaue Grund für den Zusammenhang zwischen den beiden Erkrankungen ist noch nicht vollständig geklärt. Allgemein nimmt man jedoch an, dass das zusätzliche Gewicht Ihre Lunge verengt, wenn Sie einen größeren Brust- und Bauchraum haben (was bei Übergewicht der Fall ist). Im Falle einer Exposition gegenüber einem Reizstoff wird dieses zusätzliche Gewicht die Asthma-Symptome verstärken und die Regeneration nach einem Anfall erschweren.

Außerdem kann Übergewicht die Entzündungsrate in Ihrem Körper erhöhen. Das liegt daran, dass das Fettgewebe mehr Adipokine, einen entzündungsfördernden Botenstoff, produziert (Adipokine haben auch noch andere Funktionen). Da es sich bei Asthma im Wesentlichen um eine Entzündung Ihrer Atemwege handelt, ist eine erhöhte Menge dieser Botenstoffe nachteilig.

Eine weitere Tatsache besteht darin, dass Asthma ebenfalls zu einem erhöhten Risiko für Übergewicht beitragen kann. Wenn man sich nicht richtig bewegen kann, kann es noch schwieriger sein, Gewicht zu verlieren. Darüber hinaus kann die Einnahme von steroidalen Asthmabehandlungen (wie z.B. inhalative Kortikosteroide) den Appetit steigern. Wenn Sie feststellen, dass Sie nicht dazu in der Lage sind, viel Sport zu treiben, sollten Sie sich darauf konzentrieren, Ihr Gewicht durch Diät und Bewegung zu kontrollieren, wo immer es möglich ist. Sie können sich von einem Ernährungsexperten dahingehend beraten lassen, wie Sie sich gesund ernähren können. Dieser wird Ihnen höchstwahrscheinlich raten, kleinere Portionen zu essen und sich auf den Verzehr von mehr Obst, Gemüse und Vollkorngetreide zu konzentrieren.

4 - Rauchen

In den Industrienationen nehmen Erkrankungen der Atemwege, wie die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und Lungenkrebs, hinter Demenz, Herzerkrankungen und Schlaganfall (wobei die beiden letzteren in vielen Fällen durch Rauchen verursacht werden) den vierten, fünften und sechsten Platz als häufigste Todesursache ein. Für all diese Erkrankungen gilt Rauchen als Hauptursache.

Wir alle wissen, dass Rauchen ungesund ist. Rauchen kann Herz-Kreislauf-Probleme wie Herzerkrankungen und Bluthochdruck sowie Krebserkrankungen im ganzen Körper verursachen, angefangen von Mundkrebs über Blasen- bis hin zu Bauchspeicheldrüsenkrebserkrankungen. Vor allem aber schädigt Rauchen Ihre Atemwege - schließlich atmen Sie den Rauch ein.

Es sollte sich also von selbst verstehen, dass Rauchen möglicherweise das Schlimmste ist, was Sie tun können, wenn Sie an Asthma oder einer anderen Atemwegserkrankung leiden. Wenn Sie den Rauch einatmen, egal ob von einer Zigarette oder einer anderen Quelle stammt, dann verursachen die schädlichen Gase Reizungen und Entzündungen. Das Ergebnis sind verengte Atemwege, die sich mit Schleim füllen, was haargenau die Symptome eines Asthmaanfalls sind.

Was ist mit sekundärem Zigarettenrauch?

Egal ob Sie es glauben oder nicht, aber Passivrauchen ist genauso gefährlich wie aktives Rauchen. Passivrauch enthält über 7.000 schädliche Schadstoffe, darunter auch gefährlichere als die, die eingeatmet werden. Aus diesem Grund ist es wichtig, Familie und Freunde darüber aufzuklären, wie deren Nikotinkonsum Sie beeinträchtigen kann. Außerdem sollten Sie Raucherbereiche in Restaurants und Gemeinschaftsräumen meiden. Dies ist zwar frustrierend, doch die Situation bessert sich zusehends, da immer mehr Bereiche des öffentlichen Lebens rauchfrei werden.

Kann ich eine Therapie gegen Asthmaauslöser bekommen?

Wenn Sie vermuten, dass Sie Asthma haben könnten, sollten Sie als Erstes mit Ihrem Arzt darüber sprechen. Ihr Arzt kann feststellen, ob Sie an Asthma leiden oder nicht, und wenn ja, wird er Ihnen die beste Therapie gegen Asthma empfehlen. Der Schweregrad Ihrer Erkrankung bestimmt hierbei, ob Sie verschreibungspflichtige Medikamente benötigen und welche das sein könnten.

Wenn Sie bereits die Diagnose Asthma erhalten haben und wissen, welchen Inhalator bzw. welche anderen Asthma-Medikamente Sie benötigen, können Sie diese bei euroClinix bequem online bestellen. Wir führen viele beliebte Marken und Medikamente für eine Vielzahl von Erkrankungen. Für Asthma sind diese Ventolin, Flixotide, Pulmicort, Qvar und viele weitere mehr.

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