Die richtige Antibabypille wählen - Welche Pille ist für mich geeignet?

Die Pille gilt seit ihrer Erfindung in den 1960er Jahren nach wie vor als beliebtes Verhütungsmittel; 2016 vertrauten immerhin 40% der Frauen auf das Hormonpräparat. Wer sich für die Antibabypille entscheidet, steht zunächst vor der Frage, ob auf Kombinationspräparate (Mikropille) oder östrogenfreie Präparate (Minipille) gesetzt werden soll. Bestimmte gesundheitliche Faktoren oder Lebensumstände können die Entscheidung nicht unwesentlich beeinflussen.

Wie wählen Sie die richtige Pille?

Wenn Sie Ihre Antibabypille wählen, bedenken Sie bitte, dass jeder Körper individuell auf Wirkstoffzusammensetzungen (Östrogen und Gestagen) reagiert und dass die erstbeste Pille nicht unbedingt die richtige Wahl für Sie sein muss. Es kann durchaus sein, dass Sie erst nach einigem Ausprobieren die beste Antibabypille für Sie finden.

Wenn Sie sich zum ersten Mal die Pille verschreiben lassen, wird Ihr Frauenarzt Ihnen höchstwahrscheinlich eine einphasige Pille verschreiben. Jeder Pillentyp kann unterschiedliche Nebenwirkungen verursachen, bietet allerdings auch verschiedene Vorteile. Deswegen ist es besonders wichtig, dass Sie alle Krankheiten, unter denen Sie leiden, erwähnen, sodass Ihr Arzt abwägen kann, welche Antibabypille besonders gut für Sie geeignet ist. Wenn Sie beispielsweise unter Akne, Hirsutismus, PCO-Syndrom oder Endometriose leiden, können bestimmte kombinierte Verhütungspillen Linderung verschaffen.

Im Wesentlichen gibt es fünf Kategorien der Antibabypille, wobei eine Pille auch zu zwei oder drei Kategorien gleichzeitig gehören kann:

  • Einphasenpille (immer gleiche Wirkstoffverteilung in jeder Pille) Zwei- und
  • Mehrphasenpille (unterschiedliche Wirkstoffverteilung im Verlauf der monatlichen Einnahme)
  • Kombinationspräparate (Östrogen und Gestagen als Wirkstoffe)
  • Minipille (nur Gestagen, kein Östrogen als Wirkstoff)
  • Mikropille (sehr geringe Dosierung der Wirkstoffe)

Wählen Sie hier Ihre Pille:

Yasmin Cilest Diane 35 Microgynon Marvelon Mercilon Eloine Logynon Qlaira Zoely
Abbildung Yasmin Cilest Dianette Microgynon Marvelon Mercilon Eloine Logynon Qlaira Zoely
Entspricht Yasminelle
Petibelle
Amicette Dianette Evaluna 30
Femigoa
Lamuna 30
Desmin 30
Lamuna 20
Desmin 20
Yaz Nova Step
Hersteller Bayer JANSSEN-CILAG Bayer Bayer Oragon Oragon Bayer Bayer Bayer Theramex
Dosierung Ethinylestradiol 0.03mg & Drospirenon 3mg Ethinylestradiol 35mcg & Norgestimat 0.25mg Ethinylestradiol 35mcg & Cyproteron 2mg Ethinylestradiol 30mcg & 150mcg Levonorgestrel Ethinylestradiol 1.5mg & Desogestrel 0.03mg Ethinylestradiol 0.02mg & Desogestrel 0.15mg Ethinylestradiol 0.02mg & Drospirenon 3mcg Ethinylestradiol & Levonorgestrel 0.050mg/30mcg, 0.075mg/40mcg, 0.125mg/30mcg Estradiolvalerat & Dienogest 3mg; 2mg/2mg; 2mg/3mg; 1mg Estradiol 1.5mg & Nomegestrolacetat 2.5mg
Phasen Monophasig Monophasig Monophasig Monophasig Monophasig Monophasig Monophasig Dreiphasig Vierphasig Monophasig
Einnahmeschema 21 Tage 21 Tage 21 Tage 21 Tage 21 Tage 21 Tage 21 Tage 21 Tage 28 Tage ohne Pause 28 Tage ohne Pause
Mehr zu Yasmin Mehr zu Cilest Mehr zu Diane 35 Mehr zu Microgynon Mehr zu Marvelon Mehr zu Mercilon Mehr zu Eloine Mehr zu Nova Step Mehr zu Qlaira Mehr zu Zoely

Weitere Faktoren zur Wahl der geeigneten Antibabypille

Die "richtige" Pille für eine Frau kann in der Regel nur durch Ausprobieren gefunden werden. Jede Pille wirkt bei jedem Körper ein wenig anders. Trotzdem spielen viele Faktoren eine Rolle bei der Auswahl einer geeigneten Antibabypille.

Mikropille vs. Minipille

Die "typische" Antibabypille ist ein Kombinationspräparat, das sich aus den beiden Hormonen Östrogen und Gestagen zusammensetzt. Ihr größter Vorteil ist die hohe Sicherheit in Sachen Verhütung sowie die Möglichkeit eines stabilen Zyklus. Dennoch sind ihre Nebenwirkungen meist stärker als jene der Minipille, die komplett ohne Östrogene auskommt und lediglich aus Gestagenen besteht, dafür aber eine konsequentere Einnahme erfordert.

Geeignete Verhütung?

99,9% Sicherheit ist das Argument, das viele Anwenderinnen überzeugt. Doch gibt es tatsächlich Patientinnen, die besser auf eine andere Alternative als die Antibabypille zurückgreifen sollten:

  • Patientinnen mit familiär bedingtem, erhöhtem Thromboserisiko
  • Frauen mit Adipositas (starkes Übergewicht)
  • Anwenderinnen mit zu hohen Blutfettwerten
  • Patientinnen mit zu hohem Blutdruck
  • Raucherinnen

In Zusammenhang mit der Antibabypille wird oft das erhöhte Thromboserisiko genannt. Somit wird Patientinnen, die eine familiär begründete Thromboseneigung aufweisen, stark von der Einnahme abgeraten.

Aus denselben Gründen sollten Raucherinnen, an Übergewicht leidende Frauen oder Frauen mit erhöhten Blutfettwerten bzw. erhöhtem Blutdruck auf die Pille verzichten. Jeder dieser Faktoren lässt das Thromboserisiko weiter steigen; außerdem wird die Gefahr für Herzinfarkte oder einen Schlaganfall durch die Einnahme erhöht.

Pille für Frauen mit Angst vor Gewichtsproblemen

Wer lediglich an geringen Gewichtsproblemen leidet oder schlicht eine Gewichtszunahme durch die Pille befürchtet, kann auf das klassische Kombinationspräparat setzen. Dass durch die Antibabypille eine Gewichtszunahme erfolgt, ist unwahrscheinlich. Ein weit verbreiteter Mythos ist, dass allein durch die Einnahme der Antibabypille der Appetit zunimmt und der Körperfettanteil steigt. Dies wird durch die künstlichen Hormone allein nicht beeinflusst.

Wassereinlagerung durch zu hohen Östrogenanteil

Sollte das Körpergewicht in Folge der Pilleneinnahme ansteigen, sind meist vorübergehende Wassereinlagerungen Schuld daran. Diese begründen sich auf dem Östrogenanteil der gewählten Pille. Je nach Präparat kann er geringer sein und somit weniger Wassereinlagerungen zur Folge haben. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, greift zu einer östrogenfreien Variante.

Die Pille bei Übergewicht

Möchte eine Patientin, die bereits vor der Pilleneinnahme an Adipositas (Fettsucht) leidet, mit Hormonen verhüten, sollte keine östrogenhaltige Variante verschrieben werden. Durch das ausgeprägte Fettgewebe werden die im Blut zirkulierenden Hormone ohnehin zu Östrogenen umgewandelt; eine zusätzliche Östrogenzufuhr kann zu körperlichen Nebenwirkungen führen. Dazu zählen beispielsweise:

  • ausgeprägte Übelkeit bis hin zum Erbrechen
  • weinerliche, reizbare oder depressive Stimmung
  • Brustspannen
  • Kopfschmerzen

Das Risiko für Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs, erhöhten Blutdruck und eine Thrombose steigt. Daher ist bei Personen mit Übergewicht die östrogenfreie Minipille die beste Wahl.

Mit der Pille zur besseren Haut

Anwenderinnen, welche die Antibabypille (zusätzlich) für ein reineres Hautbild einnehmen möchten, sollten gestagenhaltige Pillen bevorzugen. Das Geschlechtshormon Gestagen sorgt für einen antiandrogenen Effekt.

Dahinter verbirgt sich die Entgegenwirkung von zu vielen männlichen Hormonen im Körper, die Akne auslösen und unreine Haut begünstigen. Durch eine gestagenhaltige Pille verbessert sich bei den meisten Patientinnen nach etwa drei Monaten die Haut deutlich.

Pille und Hypertonie (erhöhter Blutdruck)

Jede Pille birgt das Risiko für einen erhöhten Blutdruck. Dennoch ist es bei reinen Gestagenpräparaten geringer. Eine regelmäßige, konsequente Blutdruckkontrolle sollte bei Patientinnen, die auf die Pille setzen und ohnehin schon an einer Hypertonie leiden, erfolgen. Immerhin kann bei etwa fünf Prozent der Nutzerinnen ein Bluthochdruck durch die Pille entwickeln oder eine bestehende Hypertonie verschlechtert werden.

Die Pille für Diabetikerinnen

Viele Frauen fürchten ein erhöhtes Risiko, an Diabetes (Zuckerkrankheit) zu erkranken, wenn sie die Pille einnehmen. Es ist jedoch nicht möglich, allein durch eine Pilleneinnahme an der Zuckerkrankheit zu erkranken.

Vielmehr sollte, wenn die Krankheit bereits diagnostiziert wurde, bevorzugt auf gestagenfreie Pillenpräparate gesetzt werden. Die östrogenhaltigen Pillen (Mikropillen) vermindern bei einigen Anwenderinnen die Glukosetoleranz und sind daher für Diabetikerinnen ungeeignet.

Rauchen und Pille - geht das?

Raucherinnen wird empfohlen, auf ein anderes Verhütungsmittel als die Antibabypille zurückzugreifen. Allein durch Zigaretten erhöht sich das Thromboserisiko. Dieses nimmt durch die Einnahme künstlicher Hormone weiter zu. Ebenfalls steigen die Risiken auf einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Wenn es für Raucherinnen unbedingt die Pille sein muss, sollte zumindest auf ein östrogenfreies Präparat (Minipille) zurückgegriffen werden.

Die Pille bis zur Menopause

Bis zu den Wechseljahren, die bei den meisten Frauen in ihren 50ern einsetzen, ist theoretisch eine Schwangerschaft möglich. Daher verhüten auch viele ältere Frauen noch mit der Antibabypille.

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für verschiedene Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Durch das Hormonpräparat wird es weiter negativ beeinflusst. Somit ist auch für ältere Frauen eine niedrig dosierte Mikropille oder die Minipille ohne Östrogene die erste Wahl.

Monophasige (einphasige) und mehrphasige Pillen, was ist der Unterschied?

Bei monophasigen Antibabypillen enthält jede Pille die gleiche Dosierung der Wirkstoffe. Man nimmt also an allen 21 (oder 28) Tagen die gleiche Pille ein. Mehrphasige Pillen wurden speziell dafür entwickelt um sich dem Zyklus des Körpers anzupassen und bestehen aus Pillen mit verschiedenen Dosierungen. Es gibt zwei- bis 4 phasige Antibabypillen, bei denen sich je nach Zyklusperiode die Zusammensetzung und Dosierung der Hormone ändern. Deshalb ist bei mehrphasigen Pillen besonders darauf zu achten die richtige Pille am richtigen Tag einzunehmen.

Woher wissen Sie, dass Sie die falsche Antibabypille gewählt haben?

Sollten Sie unter Nebenwirkungen leiden, wissen Sie, dass Sie die falsche Pille gewählt haben. Alle oralen Verhütungsmethoden können Begleiterscheinungen hervorrufen, diese sollten aber mit der Zeit weniger werden.

Sollten Sie unter starken Nebenwirkungen wie zum Beispiel Bauchschmerzen, Kurzatmigkeit, einem Engegefühl in der Brust, schweren Kopfschmerzen, Sehproblemen oder Schmerzen in den Beinen leiden, hören Sie mit der Einnahme der Pille auf und gehen Sie zum Arzt.

Wenn Sie eine neue Antibabypille nehmen, sollten Sie alle paar Monate einen Termin beim Arzt machen, dieser wird dann sicherstellen können, dass die Pille immer noch für Sie geeignet ist und kann Ihnen auch bei Ihren Nebenwirkungen helfen. Es ist wichtig, dass Sie Ihrem Arzt alle Begleiterscheinungen mitteilen, damit dieser Ihnen eventuell eine andere, bessere Pille verschreiben kann.

Wenn Ihr Arzt der Ansicht ist, dass eine kombinierte Pille nicht für Sie in Frage kommt, kann eine sogenannte Mini-Pille (enthält nur Gestagen) besser geeignet sein.

Die Minipille als Ausweg

Viele Anwenderinnen, die aufgrund ihrer Gesundheit oder ihrer körperlichen Voraussetzungen auf die Mikropille verzichten (müssen), finden in der Minipille eine geeignete Alternative.

Cerazette-Eckdaten
Cerazette Minipille
Entspricht: Yvette, Jubrele, Feanolla
Hersteller: Organon
Wirkstoff: Desogestrel
Darreichungsform: Tablette
Dosierung: 75mcg
Packungsgröße 84, 168 Tabletten
Rezeptpflicht: rezeptpflichtig
Mehr zu Cerazette

Wirkstoff der Minipille

Als Wirkstoff der östrogenfreien Minipille wird eines der Gestagene Levonorgestrel bzw. Desogestrel verwendet. Desogestrel gilt dabei als zuverlässiger, weil es als einziges der beiden Gestagene den Eisprung verhindert.

Beide Gestagene verdichten den Schleim des Gebärmutterhalses und sorgen dafür, dass Spermien nicht bis zur Gebärmutter vordringen können. Dadurch findet keine Befruchtung statt. Zusätzlich wird der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut vermindert. Die Einnistung einer befruchteten Eizelle ist schwierig bis unmöglich.

Vorteile der Minipille

Viele Anwenderinnen leiden unter der Mikropille, da sich starke Nebenwirkungen einstellen, die mitunter die Lebensqualität deutlich einschränken. Dazu gehören beispielsweise Übelkeit und Erbrechen, aber auch Migräne.

Ein Umstieg auf die Minipille verringert das Risiko dieser Nebenwirkungen, da in puncto Wirkstoff auf die schlechter verträglichen Östrogene verzichtet wird - meist tragen diese Schuld an den körperlichen Problemen. Weiterhin eignet sich die Minipille für Risikopatientinnen (Thrombose, Bluthochdruck etc.) und stillende Mütter.

Anwendung der Minipille

Die Minipille erstmals am 1. Tag der Periode eingenommen. Wird später mit der Einnahme begonnen, ist die Verhütungssicherheit während der ersten sieben Einnahmetage nicht gewährleistet. 28 Tage lang wird die Minipille durchgehend und ohne Pillenpause eingenommen.

Konsequenz ist alles

Die Minipille hat ein geringeres Einnahmefenster als das Kombinationspräparat und erfordert eine konsequente Einnahme zur gleichen Tageszeit. Während die Mikropille in der Regel bis zu zwölf Stunden nach der erstmals festgelegten Uhrzeit eingenommen werden kann und den Verhütungsschutz erhält, wird für Minipillen ein maximales Fenster von drei Stunden angegeben.

Minipille = "Stillpille"?

Während der Stillzeit steht das Neugeborene im Mittelpunkt. Doch auch die Verhütung ist ein wichtiges Thema. Mit einer Kombinationspille (Mikropille) steigen zwei Risiken für die stillende Mutter:

  • die Milchproduktion wird durch Östrogene verringert
  • das Baby nimmt durch die Muttermilch eine zu hohe Menge an Östrogenen auf. Daher wählen viele stillende Mütter die Minipille mit einer niedrigen Dosierung von Gestagen und einem Verzicht auf Östrogenen.

Kein negativer Einfluss auf die Muttermilchproduktion konnte dadurch festgestellt werden. Ihre Einnahme sollte frühestens sechs Wochen nach der Geburt beginnen.

Was zusätzlich beachtet werden muss

Natürlich garantiert auch die Minipille nicht, dass die Einnahme gänzlich frei von Nebenwirkungen erfolgt. Frauen, die das gestagenhaltige Präparat einnehmen, nennen Kopfschmerzen, Brustspannen oder Stimmungsschwankungen als unerwünschte Wirkungen.

Außerdem sollten Anwenderinnen der Minipille bedenken, dass die Wirksamkeit - wie auch jene der Mikropille - durch einige Antiepileptika, Schlaf- oder Beruhigungsmittel herabgesetzt werden kann.

Welche Alternativen zur Pille gibt es?

Bei der Einführung der Antibabypille war diese revolutionär, da nun jede Frau selbständig hormonell verhüten konnte. Längst gibt es aber auch gute und verlässliche Alternativen zur täglichen Pillen-Einnahme. Besonders Frauen, die die Einnahme der Pille oft vergessen oder als lästig empfinden, greifen immer häufiger zu Alternativen. Andere hormonelle Verhütungsmittel können schonender sein und sind einfacher in der korrekten Anwendung. Das Verhütungspflaster und der Verhütungsring gehören zu diesen Alternativen.

Hormonelle Alternativen zur Antibabypille
Abbildung Evra Pflaster NuvaRing
Handelsname Evra Pflaster NuvaRing
Darreichungsform Transdermales Pflaster Vaginalring
Wirkstoffe: Norelgestromin + Ethinylestradiol Etonogestrel + Ethinylestradiol
Dosierung: 203mcg / 0.034mg 120mcg / 15mcg
Packungsgröße: 9, 18 Pflaster 3 Ringe
Hersteller: Janssen Cilag Organon
Weitere Informationen: Mehr zu Evra Mehr zu NuvaRing

Der Verhütungsring

Beim Verhütungsring handelt es sich um eine hormonelle Verhütungsmethode, bei der einmal im Monat ein kleiner Ring in die Scheide eingeführt wird. Der Ring enthält, wie die Mikropillen, Östrogen (Ethinylestradiol) und Gestagen (Etonogestrel) und gibt diese täglich an den Körper ab. Beim Verhütungsring sind die Hormone merklich geringer dosiert und der Ring muss nur einmal im Zyklus ausgetauscht werden.

Das Verhütungspflaster

Auch das Verhütungspflaster muss nicht täglich gewechselt werden, sondern lediglich einmal die Woche. Auch das Pflaster sondern die Hormone Östrogen (Ethinylestradiol) und Gestagen (Norelgestromin) in kleinen Dosen an den Körper ab. Da das Verhütungspflaster nicht vom Magen aufgenommen werden muss hat es ein geringeres Risiko für Nebenwirkungen und kann auch bei Akne und starkem Haarwuchs helfen. Der Pearl-Index beträgt 0,9. Damit ist diese etwas schlechter, als bei Spirale und Pille.

Evra ist seit Anfang der 2000er Jahre in den Apotheken erhältlich. Die dünne Membran mit einem Durchmesser von etwa 4,5 Zentimetern wird eine Woche lang auf der Haut aufgeklebt. Nach drei Pflastern, also nach drei Wochen, macht die Anwenderin eine Pause von sieben Tagen, bevor sie das nächste Evra-Pflaster nutzt.

Eingeschränkte Wirkung bei hohem Körpergewicht: Frauen mit einem Körpergewicht von mehr als 90 Kilogramm sollten besser ein anderes Verhütungsmittel wählen. Das hohe Körpergewicht kann die Wirkung reduzieren und den Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft herabsetzen.

Kann ich die Antibabypille online bestellen?

Ja. Bei euroClinix können hormonelle Verhütungsmittel wie die Antibabypille, das Evra Pflaster oder der NuvaRing bequem online bestellt werden. Es ist nicht notwendig für ein Folgerezept den Arzt vor Ort aufzusuchen. euroClinix ist ein klassischer telemedizinischer Anbieter mit Sitz in Großbritannien, der mit erfahrenen Ärzten und Apothekern zusammenarbeitet.

Möchten Sie Ihre Antibabypille kaufen, müssen Sie lediglich unseren medizinischen Fragebogen ausfüllen. Unser Arzt überprüft Ihre gesundheitlichen Angaben und stellt ein gültiges Rezept aus. Sollten Rückfragen bestehen, werden Sie umgehend von unserem Patientenservice telefonisch kontaktiert. Geht Ihre Bestellung noch vor 17:30 Uhr ein, erhalten Sie Ihre Antibabypille bereits am nächsten Werktag. Um Ihre Privatsphäre zu wahren, erfolgt die Lieferung selbstverständlich in einer diskreten, neutralen Verpackung, die keinen Aufschluss auf den Inhalt zulässt.

Yasmin Pille online bestellen

Bitte beachten Sie: euroClinix kann die Antibabypille ausschließlich an Patientinnen ab 18 Jahren verschreiben. euroClinix empfiehlt die Erstverschreibung einer Antibabypille durch einen Frauenarzt vor Ort und stellt ausschließlich Folgerezepte auf Basis dieser ärztlichen Empfehlung aus. Von Anbietern, die die Antibabypille rezeptfrei, also ohne vorheriger Rezeptausstellung, anbieten, sollte Abstand genommen werden.

Quellen:

Aktualisiert am: 10.02.2017

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