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Sterilisation

Die Sterilisation bei der Frau ist ein operativer Eingriff, der wohlüberlegt sein möchte. Bei Frauen unter 30 bietet sich die Methode im Grunde nur an, wenn medizinische Gründe vorliegen. Oftmals entwickelt sich bei Frauen auch nach dem 30. Lebensjahr noch ein Kinderwunsch. Andernfalls dient eine Sterilisation bei abgeschlossener Familienplanung der sicheren Empfängnisverhütung. Die Sterilisation des Mannes wird als Vasektomie bezeichnet.

Wenn vollkommen sicher ist, dass kein weiterer Kinderwunsch mehr besteht, kann die Sterilisation der Frau eine gute Möglichkeit der Empfängnisverhütung darstellen. Allerdings kommt es vor, dass Frauen den Eingriff im Nachhinein bereuen. Deshalb ist zu empfehlen, sich zuvor gründlich durch einen Arzt und möglicherweise auch einen Psychologen beraten zu lassen.

Was passiert bei einer Sterilisation?

Eine Sterilisation bei der Frau wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert in etwa eine Stunde. Per Bauchspiegelung wird dabei mittels einer der beiden folgenden Methoden zukünftig verhindert, dass Eizellen in die Gebärmutter gelangen können.

  • Kunststoff- oder Metallklammer: Die Eileiter werden mit Hilfe eines Clips abgeklemmt.
  • Verödung: Die Eileiter werden durch Hitze verschweißt. Dieser Prozess wird auch als Elektrokoagulation bezeichnet.

In der Folge gelangen die reifen Eizellen, da ihnen der Weg in die Gebärmutter versperrt ist, nun in die Bauchhöhle. Dort können sie vom Körper ohne Probleme abgebaut werden.

Welche Risiken gibt es bei einer Sterilisation?

Die folgenden Komplikationen können bei einer Sterilisation auftreten:

  • Infektionen
  • Nachblutung
  • Verletzung von Nachbarorganen
  • Schmerzen
  • Thrombosen

Im Grunde bedeutet eine Sterilisation keinerlei Eingriff in den Hormonhaushalt der Frau. Es kann jedoch durch die Verletzung des den Eileiter umgebenden Gewebes zu einer verminderten Durchblutung der Eierstöcke kommen, die sich möglicherweise auf ihre Funktion auswirken können.

Dies mag der Grund sein, warum einige Frauen in Folge einer Sterilisation weniger sexuelle Lust verspüren oder unter Stimmungsschwankungen leiden. Doch kann diese Tatsache auch mit vielen anderen Faktoren zusammenhängen. Bei Frauen, die zuvor jahrelang mit der Pille verhütet haben, kommt es zu hormonellen Umstellungen. Die Frauen lernen ihren Körper wieder neu ohne Einfluss der von außen zugeführten Hormone kennen. Bei anderen Frauen mag die Vorstellung, keine Kinder mehr bekommen zu können, zu unvorhergesehenen psychischen Auswirkungen führen.

Kann man eine Sterilisation rückgängig machen?

Theoretisch ist es möglich, die Sterilisation rückgängig zu machen. Bei dieser sogenannten Refertilisierung werden die Eileiter wieder durchgängig gemacht. Allerdings handelt es sich hierbei um eine komplizierte Operation, die nicht immer mit Erfolg verbunden ist. Die Chancen darauf, nach einer Refertilisierung wieder schwanger werden zu können, sinken mit zunehmendem Alter. Realistisch ist es deshalb, von vornherein davon auszugehen, dass es sich bei der Sterilisation um eine Operation handelt, die zu dauerhafter Unfruchtbarkeit führt.

Was kostet eine Sterilisation?

Die Kosten einer Sterilisation bei der Frau liegen in etwa zwischen 600 und 1000 Euro, je nach Verfahren kann der Eingriff auch bis zu 1600 Euro kosten. In einigen Fällen übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten der Operation. Das ist bei Frauen der Fall, denen aus gesundheitlichen oder psychologischen Gründen von einer Schwangerschaft abgeraten wird und bei denen eine Unverträglichkeit gegenüber anderen Verhütungsmitteln besteht.

Schwanger trotz Sterilisation?

Das Risiko, trotz einer Sterilisation schwanger zu werden, ist sehr gering. Bei dieser Verhütungsmethode wird nur eine unter 1000 Frauen schwanger, was einem Pearl Index von 0.1 entspricht. Das Risiko einer Eileiterschwangerschaft oder Bauchhöhlenschwangerschaft ist allerdings in diesem Fall erhöht.

Vorteile einer Sterilisation

Eine Sterilisation ist für diejenigen Frauen, die sich definitiv keine Kinder mehr wünschen, mit einigen Vorteilen verbunden. Durch die hohe Zuverlässigkeit der Methode werden keine anderen Verhütungsmittel zum Empfängnisschutz benötigt. Vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützt allerdings auch eine Sterilisation nicht. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Sterilisation nicht in das Hormonsystem des Körpers eingreift. Die Eizellen werden weiter produziert, es wird ihnen lediglich der Weg zur Gebärmutter abgeschnitten.

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