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Wie Heuschnupfen Ihre Asthmaerkrankung auslösen kann

Erfahren Sie, wie Sie Ihre Asthmaerkrankung während der Heuschnupfensaison in den Griff become

Heuschnupfen ist eine Allergie gegen bestimmte Arten von Pollen, von der viele Menschen das ganze Jahr über betroffen sind. Während die Heuschnupfensaison für den Durchschnittsmenschen lästig ist, kann sie für diejenigen Personen, die an Asthma leiden, jedoch noch viel problematischer sein.

Denn neben vielen anderen möglichen Auslösern wie Hausstaubmilben und Tierhaaren kann Heuschnupfen schwere Asthmaanfälle auslösen. Tatsächlich ergabe eine von Asthma UK durchgeführte Umfrage, dass 80 % der Menschen, die an Asthma leiden, auch Heuschnupfen haben. Von diesen 80% gsind wiederum 61% der Meinung, dass sie ein höheres Risiko für Anfälle aufgrund von Heuschnupfensymptomen haben.

Asthmaanfälle können extrem gefährlich sein, lassen sich aber vollständig vermeiden, wenn Sie wissen, wie Sie mit Ihren Auslösern umgehen. Lesen Sie hier bei euroClinix mehr über den Zusammenhang zwischen Heuschnupfen und Asthma und darüber, was Sie tun können, um beide Erkrankungen in den Griff zu bekommen.

Niesendes Mädchen in einem Blumenfeld

Was ist Heuschnupfen?

Heuschnupfen wird auch als allergische Rhinitis bezeichnet und ist eine Allergie gegen verschiedene Arten von Pollen. Pollen sind typischerweise eine gelbe, pulverförmige Substanz, die den Pflanzen bei der Fortpflanzung hilft. Die meisten Pollen sind harmlos, doch die drei wichtigsten Arten, die Probleme verursachen, sind Baumpollen, Gräserpollen und Unkrautpollen. Aufgrund der Vielfalt der vorhandenen Pollen treten Heuschnupfen-Symptome das ganze Jahr über auf, sind aber in den Monaten März bis September am lästigsten.

Die Pollen werden dann durch den Wind in der Luft verteilt, und wenn sie mit der Schleimhaut von Nase, Mund, Augen oder Rachen in Berührung kommen, können sie bei denjenigen Personen, die dafür empfänglich sind, Allergiesymptome hervorrufen.

Eine allergische Reaktion tritt auf, wenn die Proteine Ihres Immunsystems, die so genannten Antikörper, die Pollen fälschlicherweise als schädliche Substanz identifizieren. Die Antikörper binden sich dann an den Pollen, um den Körper zu verteidigen. Ihr Körper setzt daraufhin eine chemische Substanz namens 'Histamin' frei, die Allergiesymptome hervorruft.

Zu den Symptomen von Heuschnupfen gehören:

  • Niesen und Husten
  • eine verstopfte Nase oder eine laufende Nase (nasale Verstopfung)
  • Nasennebenhöhlenverstopfung oder Schmerzen
  • Wasser in den Augen
  • Rote und juckende Augen
  • Juckende Kehle, Mund, Nase und Ohren
  • Verlust des Geruchsinns
  • Schmerzen in den Schläfen und auf der Stirn
  • Kopfschmerzen
  • Ohrenschmerzen
  • Müdigkeitsgefühle

Die Heuschnupfen-Symptome sind die einer Erkältung sehr ähnlich, was zu Verwirrung führt. Anders als bei einer Erkältung treten die Symptome jedoch während der Pollensaison auf und können während dieser Zeit wochen- und monatelang immer wieder in Erscheinung treten. Bei einer Erkältung verspüren Sie die Symptome auch außerhalb der Pollensaison und diese verschwinden auch wieder nach 1 - 2 Wochen.

Es gibt keine Heilmittel gegen Heuschnupfen, doch mit rezeptfreien Medikamenten aus der Apotheke oder mit verschreibungspflichtigen Medikamenten für schwerere Symptome lässt sich Heuschnupfen gut behandeln.

Pflanze, die Pollen abgibt

Wie verursacht Heuschnupfen Asthmasymptome?

Pollen können sich auch auf das Atmungssystem auswirken und sind daher ein potenzieller Auslöser für Menschen mit Asthma, das oft als "allergisches Asthma" bezeichnet wird. Das liegt daran, dass Asthmatiker bereits empfindliche Atemwege haben, die sich durch Pollen schnell entzünden und eine Schleimbildung verursachen können.

Es ist sogar viel wahrscheinlicher, dass Menschen Asthma entwickeln, wenn sie eine familiäre Vorbelastung haben oder selbst an einer allergischen Erkrankung wie atopischem Ekzem, Nahrungsmittelallergien oder Heuschnupfen leiden.

Dies führt dazu, dass Menschen mit Asthma eine Verschlimmerung oder ein Auftreten ihrer Symptome sowie der üblichen Heuschnupfensymptome erleben, unter anderem die folgenden:

  • Engegefühl in der Brust
  • Kurzatmigkeit
  • Heiserkeit und Husten

Wenn die Symptome ignoriert werden, kann es zu einem Asthma-Anfall kommen.

Älterer Mann mit Asthma-Inhalator im Freien neben einigen Baumblüten

Wie können Sie Asthmaanfällen vorbeugen?

Der Schlüssel zur Vorbeugung von Asthmaanfällen liegt im Umgang mit beiden Erkrankungen und in der Vorbereitung auf die Heuschnupfensaison.

Die wichtigste Maßnahme zur Verringerung des Risikos eines Asthmaanfalls besteht darin, dafür zu sorgen, dass Sie Ihre Asthmaerkrankung richtig behandeln. Dazu gehört nicht nur die korrekte Einnahme Ihrer Medikamente, sondern auch, dass Sie regelmäßig zu Ihrem Arzt bzw. zu Ihrem Asthmaspezialisten gehen. Dieser kann alle Veränderungen Ihrer Erkrankung überwachen und bei Bedarf Ihre Medikamente anpassen. Die korrekte Einnahme Ihrer Medikamente hilft Ihnen, wenn sich Ihre Symptome vorübergehend verschlimmern.

Das Gleiche gilt für Heuschnupfen, insbesondere wenn dieser ein Auslöser für Asthma ist. Wenn Sie Ihre Heuschnupfenbeschwerden in den Griff bekommen, können Sie sicherstellen, dass Sie Ihre Medikamente richtig einnehmen und auf diese Weise Ihre Symptome unter Kontrolle behalten und keine Asthmaanfälle bekommen. Dies können Sie tun, indem Sie den Pollenflug überprüfen, bevor Sie nach draußen gehen. Sie sollten auch verfolgen, wann und wo Ihre Symptome auftreten. So können Sie die Art der Pollen, von denen Sie betroffen sind, erkennen und zur richtigen Jahreszeit vorbeugend behandeln oder bestimmte Gebiete, in denen diese Art von Pollen besonders häufig vorkommt, meiden und sich entsprechen darauf vorbereiten.

Diese Planung kann zwar ein wenig mehr Aufwand bedeuten, dies bedeutet dennoch, dass Sie auf alle Eventualitäten vorbereitet sind und das Risiko eines tödlichen Asthmaanfalls vollständig minimieren können.

Verschiedene Asthma-Inhalatoren auf Millimeterpapier ausgebreitet

Wie behandeln Sie Ihre Asthma- und Heuschnupfenbeschwerden?

Neben dem richtigen Umgang mit beiden Erkrankungen ist es wichtig, dass Sie die für Sie am besten geeigneten Behandlungsmethoden nutzen, um sowohl Anfällen vorzubeugen als auch diese effektiv zu behandeln, wenn sie doch auftreten sollten.

Heuschnupfen

Es gibt zwar kein dauerhaftes Heilmittel für Heuschnupfen, es gibt jedoch zahlreiche rezeptfreie und verschreibungspflichtige Heuschnupfenmittel, die die Symptome lindern können.

Rezeptfrei erhalten Sie verschiedene Tabletten und Lösungen wie Cetirizin (Piriteze), Loratadin (Clarityn) und Chlorphenamin (Piriton). Diese Behandlungen sind als 'Antihistaminika' bekannt. Zudem haben Sie die Möglichkeit, weitere topische Behandlungen von Heuschnupfensymptomen erhalten, darunter Nasensprays, Nasentropfen und Augentropfen.

Wenn Sie feststellen, dass diese Behandlungsmethoden die Heuschnupfensymptome nicht in Schach halten, können Sie von verschreibungspflichtigen Antihistaminika (Fexofenadin oder Promethazin) und Steroid-Nasensprays (Beclometason) profitieren. Für bestimmte Arten von Pollen gibt es bei Fachärzten eine Immuntherapie, bei der Ihnen kleine Mengen von Pollen verabreicht werden, damit Ihr Körper eine Immunität dagegen entwickeln kann. Diese Behandlung ist jedoch nicht im staatlichen Gesundheitsdienst erhältlich und wird aufgrund des erhöhten Risikos von Nebenwirkungen nicht für Asthmatiker empfohlen.

Taschentücher, Nasensprays und Tabletten liegen neben einigen weißen Blumen aus

Asthma

Der Schlüssel zur Vorbeugung von Anfällen liegt in der korrekten Einnahme Ihrer Asthmamedikamente. Dazu gehören Ihre Inhalatoren ebenso wie Tabletten oder orale Steroide (Kortikosteroide) für Menschen mit einer schweren Asthmaerkrankung.

Sie müssen Ihren Inhalator zur Vorbeugung von Asthma wie vorgeschrieben einnehmen, da er die Empfindlichkeit oder Schwellung Ihrer Atemwege vor jeder Interaktion mit den Pollen reduzieren kann. Sie sollten auch Ihren Reliever-Inhalator (in der Regel blau) bei sich tragen. Wenn Sie Ihren Reliever-Inhalator verwenden, sobald Sie Symptome bemerken, können Sie die Symptome schnell lindern und das Risiko eines Anfalls verringern.

Mit euroClinix können Sie sicherstellen, dass Ihnen nie wieder Ihre lebenswichtigen Inhalatoren ausgehen. Wir haben eine Reihe von Inhalatoren zur Vorbeugung und Linderung verfügbar, darunter Ventolin und Clenil, sodass Sie das ganze Jahr über ins Freie gehen können, ohne dabei befürchten zu müssen, Symptome zu bekommen.

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Medizinisch geprüft durch Dr. Caroline Fontana Verfasst von unserem Redaktionsteam Zuletzt geprüft am 09-05-2024
Asthma

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