Asthma-Inhalatoren

Bei den Asthma-Inhalatoren wird zwischen den Relievern, die bei akuten Asthma-Anfällen eingesetzt werden können, und den präventiven Inhalatoren zur Vorbeugung unterschieden. Präventive Inhalatoren reduzieren die Entzündung in den Atemwegen und können so Anfällen vorbeugen. Die Reliever bekämpfen die Symptome einen Asthma-Anfalles. In vielen Fällen ist es sinnvoll, sowohl einen Reliever als auch einen präventiven Inhalator anzuwenden.

Präventive Inhalatoren

Asthma reizt die Lunge und macht sie angreifbarer für Asthma-Anfälle. Präventive Inhalatoren bewirken, dass die Lunge weniger anfällig für Asthma-Auslöser ist. Anders als Reliever-Inhalatoren sollten diese Medikamente täglich angewandt werden, da sie vorbeugend wirken und sich im Körper genug Wirkstoff ansammeln muss, um aktiv gegen Asthma zu helfen.

Es gibt verschiedene Medikamente gegen Asthma und alle enthalten eine bestimmte Zusammensetzung von Steroiden die im Falle eines Asthma-Anfalls sofort die Lungenwege entspannen. Obwohl es auch Medikamente gibt, die oral eingenommen oder in den Körper gespritzt werden, werden sogenannte Inhalatoren am häufigsten verschrieben. Steroide in Tabletten- oder Injektionsform werden Ihnen eher verschrieben, wenn Sie besonders starkes Asthma haben.

Asthma-Atemwege

Welche Arten von Inhalatoren gibt es?

Präventive Inhalatoren können auf verschiedene Art und Weise eingenommen werden. Wenn Sie also Probleme mit einer bestimmten Darreichungsform haben, gibt es sicherlich eine Alternative für Sie. Unterstehend finden Sie die verschiedenen Arten von Inhalatoren.

Puffer

Puffer Asthma-InhalatorPuffer können auch Evohaler, Autohaler, Easi-Breathe-Inhalatoren oder Aerosole genannt werden. Es gibt verschiedene Markennamen, unter anderem Clenil, Flixotide, Qvar und Seretide. Flixotide und Qvar sind auch in anderen Formen erhältlich. Manche dieser Inhalatoren enthalten eine komprimierte Form des aktiven Wirkstoffes, der eingeatmet werden kann, wenn der Spraybehälter runtergedrückt wird. Dies ist bei Evohalern und Aerosolen der Fall.

Bei den Autohalern und Easi-Breathe müssen keine Knöpfe gedrückt werden, bevor Sie den Wirkstoff einatmen können. Sie öffnen einfach bestimmte Stellen am Gerät und atmen in das Medikament um den Wirkstoff freizusetzen.

Puffer sind in der Regel sehr einfach zu benutzen, sehr junge Menschen oder Arthritis-Patienten können allerdings Probleme haben, einen Aerosol Puffer zu benutzen. Für diese Menschen eignet sich ein Trockenpuder, Easi-Breathe Inhalator, Autohaler oder Evohaler. Sollten Sie unter einer Laktose-Intoleranz leiden, können Sie allerdings nicht auf ein Trockenpuder-Inhalator zurückgreifen.

Asthma Accuhaler

Trockenpuder-Inhalatoren

Turbolader und Accuhaler sind beide Inhalatoren, die Trockenpuder enthalten. Bei beiden Formen müssen Sie zuerst ein Mundstück öffnen und dann einen Hebel ziehen oder das Unterteil des Geräts drehen um das Trockenpuder freizusetzen. Danach inhalieren Sie dieses Pulver einfach und der Wirkstoff gelangt so in Ihren Körper.

Trockenpuder-Inhalatoren sind einfach anzuwenden und zeigen Ihnen genau an, wieviel Wirkstoff Sie noch übrig haben. Accuhaler enthalten oft Laktose, sind also nicht für jeden Patienten geeignet.

Reliever Inhalatoren

Reliever Inhalatoren beugen nicht wie die präventiven Inhalatoren Asthma-Anfälle vor, sondern sorgen für einen raschen Abklang der Symptome während oder direkt vor einer Asthma-Attacke. Reliever-Inhalatoren helfen nicht gegen die Reizung in der Lunge, sondern öffnen die blockierten Atemwege und erleichtern so augenblicklich das Atmen während eines Anfalls.

Sollten Sie unter starkem Asthma leiden, kann es sein, dass Sie zusätzlich zu Ihrem präventiven Inhalator einen Reliever verschrieben bekommen. Wenn Sie nur gelegentlich leichte Asthma-Anfälle verspüren, wird der Arzt Ihnen nur einen Revier-Inhalator für den Notfall empfehlen. Menschen, die viel Sport machen und leicht in Atemnot geraten können Reliever-Inhalatoren ebenfalls verschrieben bekommen.

Reliever werden meistens als Inhalatoren verschrieben, Medikamente wie beispielsweise Ventolin sind allerdings auch in Tabletten-, Sirup- oder Injektionsform erhältlich. Ventolin ist das am häufigsten verschriebene Reliever-Medikament und arbeitet als Bronchodilatator, welches einen Wirkstoff (kurzwirksame Beta-Agonisten) zu den Atemwegen transportiert und so bewirkt, dass sich die Atemwege entspannen und öffnen und Sie leichter atmen können.

Asthma Inhalator

Arten von Reliever-Inhalatoren

Reliever können, ähnlich wie präventive Inhalatoren, in zwei verschiedenen Formen verschrieben werden:

Puffer

Puffer werden auch Aerosole oder Evohaler genannt. Ein bekannter Evohaler ist Ventolin. Diese Medikamente enthalten eine komprimierte Form des Wirkstoffs, der freigesetzt wird, sobald Sie den Behälter herunterdrücken. Es ist wichtig, dass Sie das Spray einatmen, sobald es austritt.

Wenn Sie es schwierig finden, den Wirkstoff sofort einzuatmen, können Sie auch ein Distanzstück benutzen, welches auf den Inhalator gesetzt wird.

Manche Patienten haben Schwierigkeiten, einen Evohaler zu benutzen, in diesem Fall kann auf einen Accuhaler (Trockenpuder-Inhalator) zurückgegriffen werden.

Trockenpuder-Inhalatoren

Diese Inhalatoren werden auch Accuhaler genannt. Bei diesen Inhalatoren wird einfach nur ein Hebel betätigt, welcher einen Blister aufsticht und so den Wirkstoff in Puderform freisetzt. Dieses Puder sollte nach Betätigen des Hebels eingeatmet werden, so können die Atemwege schnell und effektiv geöffnet werden und der Asthma-Anfall geht vorüber.

Es ist wichtig zu wissen, dass Accuhaler Laktose enthalten können. Wenn Sie also unsicher sind, ob Sie Laktose vertragen, sprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt, der kann Ihnen auch Medikamente gegen Asthma in Tabletten- oder anderen Formen verschreiben.

Reliever vs. präventive Inhalatoren

Manche Inhalatoren zur Vorbeugung enthalten eine kleine Menge an beruhigendem Wirkstoff (Reliever), dies ist bei Seretide und Symbicort der Fall. Diese Mittel können entweder alleine oder in Zusammenhang mit einem Reliever-Inhalator angewandt werden, dies hängt immer von der Empfehlung Ihres Arztes ab. Präventive Inhalatoren sind nicht dazu gedacht, in einem Notfall die Symptome zu lindern, da sie täglich angewandt werden und in der Regel das Auftreten von Asthma-Anfällen komplett verhindern.

Präventive Inhalatoren reduzieren die Reizungen in der Lunge, während Reliever die Atemwege öffnen und entspannen, sodass das Atmen augenblicklich erleichtert wird.

Wenn Ihnen ein Revier-Inhalator verschrieben wird ist es wichtig, dass Sie ihn immer bei sich haben, damit Sie im Falle eines Asthma-Anfalls sofort darauf zurückgreifen können und schnell wieder frei atmen können.

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