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Haarausfall ist eine häufige Herausforderung, der sich Männer stellen, wenn sie altern. Laut der American Hair Loss Association beginnt Haarausfall bei 25% der Männer sogar schon in den Zwanzigern.
Kahler zu werden, dünner werdendes Haar zu bekommen und das Zurückgehen des Haaransatzes beobachten zu müssen können unterschiedliche Gründe haben. Genetik, Stress oder eine ungesunde Ernährung zählen zu einigen der möglichen Ursachen. Die meisten Fälle für männlichen Haarausfall, wie zum Beispiel ausgelöst durch Genetik— können nicht verhindert werden. Doch fast alle Arten können früh behandelt werden.
Falls Sie die ersten Anzeichen von dünner werdendes Haar oder erste Anzeichen einer Glatzenbildung an sich entdeckt haben, lesen Sie weiter, um herauszufinden, wie Sie Haarausfall früh behandeln können.
Es kann mehrere Gründe für Haarausfall bei Männern geben. Wichtig ist, den Grund zu kennen, bevor Sie eine Behandlung finden können. Die häufigste Ursache für Haarausfall bei jungen Männern ist die sogenannte „androgenetische Alopezie”— auch bekannt als erblich bedingter Haarausfall. Dies kommt als Folge einer genetischen Empfindlichkeit gegenüber einem männlichen Hormon (Androgen) namens DHT oder Dihydrotestosteron vor. Dieses Hormon zielt auf die Haarfollikel ab und führt somit dazu, dass die Haarfollikel mit der Zeit schrumpfen. Zudem führt Androgen dazu, gesundes Haarwachstum zu hemmen. Haarausfall bei Männern ist nicht zwangsläufig vermeidbar, da es durch vererbte Gene hervorgerufen wird. Allerdings können Sie Haarausfall früh behandeln.
Ein anderer wichtiger Auslöser für Haarausfall und dünner werdendes Haar bei Männern ist eine schlechte Gesundheit der Haare. Übermäßiges Blondieren, zu viel Styling, Hitzeschäden und Frisuren, in welchen die Haare zu eng gebunden werden, können dazu führen, dass der Haaransatz zurückgeht. Wenn Sie Haarausfall früh erkennen, können Sie weiteres Verlieren von Haaren verhindern und möglicherweise das Wachsen von neuem Haar fördern, indem Sie Ihre Gewohnheiten ändern und sich behandeln lassen.
Haarausfall kann auch durch andere Faktoren ausgelöst werden, wie:
Diese Ursachen sind seltener und führen mehr zu schwerem oder plötzlichem Haarausfall. Sollten Sie eine der oben genannten Zustände erleben, sollten Sie so schnell wie möglich mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin sprechen, um die Ursache zu bestimmen.
Frauen verlieren bis zu 50 - 100 Haare am Tag. Das ist normal. Allerdings machen manche Frauen eine ähnliche Erfahrung durch wie Männer und leiden mit zunehmendem Alter an Haarausfall.
Weiblicher Haarausfall oder weibliche Glatzenbildung ist ein recht häufig auftretendes Phänomen, das vor allem nach der Menopause auftritt. Leider ist weiblicher Haarausfall viel weniger erforscht. Es ist unbekannt, ob das Hormon Androgen eine Rolle beim Haarausfall bei Frauen spielt, da die Mehrheit der Frauen, die darunter leiden, normale Hormonspiegel haben. Es wird lediglich angenommen, dass es erblich bedingt ist— genau weiß man es jedoch nicht.
Weiblicher Haarausfall kann auch durch Stress, schlechte Haarpflege-Gewohnheiten, bestimmte Krankheiten und als Nebenwirkung bestimmter Medikamente auftreten. Es sind verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für Frauen verfügbar. Wichtig ist, dass Sie sich von Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin beraten lassen, falls Sie sich unsicher sind, was die Ursache für Ihren Haarausfall ist.
Wenn Sie Anzeichen von Haarausfall frühzeitig bemerken (entweder durch männlichen Haarausfall oder durch schlechte Haarpflege-Gewohnheiten), gibt es mehrere Dinge, die Sie tun können, um Haarausfall stoppen zu können oder zu verlangsamen. Lesen Sie weiter, um herauszufinden, was Sie tun können, um Haarausfall vorbeugen zu können.
Schlechte Haarpflege kann für Ihr Haar langfristig schädlich sein und das gesunde Haarwachstum verhindern. Dies kann bei sowohl Männern als auch Frauen dazu führen, dass der Haaransatz zurückgeht und sich kahle Stellen am Kopf bilden.
Hier sind einige Haarpflege-Gewohnheiten, die im Laufe der Zeit zu Haarausfall und Haarschäden führen können.
Manche Frisuren, bei welchen Sie Ihr Haar fest zusammenbinden oder stark am Haar ziehen müssen, können zu langfristigen Schäden führen. Häufiges Stylen der Haare kann die Verbindung zwischen Kopfhaut und Haar belasten. Dieses Phänomen ist bekannt als Traktionsalopezie.
Folgende Frisuren sollten nicht öfters getragen werden:
Ändern Sie Ihre Frisuren regelmäßig oder lockern Sie Ihre aktuelle enge Frisur auf.
Sie sollten Haarverlängerungen nicht langfristig tragen und Ihre Kopfhaut jeden Monat kontrollieren, damit Sie, falls Sie Haarausfall bemerken, so schnell wie möglich mit einer Behandlung beginnen können.
Gehen Sie regelmäßig zum Friseur Ihres Vertrauens, um Ihr Haar professionell beobachten zu lassen.
Geräte, mit denen Sie Ihre Haare stylen, können auch eine Rolle spielen. Die meisten Tools (wie Glätteisen, Lockenstab und Haartrockner) verwenden Wärme, um das Haar in eine bestimmte Form zu bringen.
Das übermäßige Nutzen dieser Stylinggeräte kann die Strukturproteine Ihrer Haare (insbesondere Keratin) beeinflussen. Keratin spielt eine wichtige Rolle für das gesunde Haarwachstum. Wenn Keratin hohen Temperaturen ausgesetzt wird, schmilzt das Keratin in Ihrem Haar und führt dazu, dass Ihr Haar schwächer wird. Hitze entzieht Ihrem Haar ebenso seine natürlichen Öle und dieser Feuchtigkeitsverlust wirkt sich auf die Keratinstruktur aus.
Haar, das schwächer ist, ist anfälliger für Haarschäden und Haarausfall. Probieren Sie Salzsprays und Frisuren aus, die durch Lufttrocknen möglich ist, wie zum Beispiel Zöpfe.
Je nachdem welcher Haartyp Sie sind, ist es gut für Ihre Gesundheit, sich die Haare täglich zu bürsten. Ihre Haarbürste sollte weiche Bürsten haben und aus Naturfasern bestehen.
Diese Bürsten sorgen für einen schonenden Umgang mit dünnem oder geschädigtem Haar, da sie keine Haare reißen. Zudem helfen sie dabei, Keratin im Haar beizubehalten.
Es ist nicht nur wichtig, welches Shampoo Sie verwenden, sondern auch, wie oft. Viele übliche Shampoo-Marken verwenden Sulfate als Inhaltsstoff. Sulfate führen zu brüchigem und kaputtem Haar.
Es sind mehrere Shampoos gegen Haarausfall verfügbar. Allerdings ist es wichtig, die Inhaltsstoffe zu kontrollieren, um herauszufinden, ob das Shampoo gegen Haarausfall wirksam ist. Ein klinisch-geprüfter Inhaltsstoff ist Ketoconazol. Es ist ein DHT Blocker Shampoo und Forschung hat herausgefunden, dass dieser Inhaltsstoff den Weg des DHT an der Kopfhaut verändert und somit das Ausfallen des Haares verlangsamt.
Sie sollten Ihre Haare nicht zu viel oder zu oft waschen. Je nach Haartyp wird empfohlen, alle zwei bis drei Tage ein sanftes oder auf Haarausfall spezialisiertes Shampoo zu verwenden.
Falls Sie sich über Haarausfall Sorgen machen, sollten Sie auf chemische Behandlungen wie Bleichen und Haarefärben verzichten. Denn diese Behandlungen können das Keratin im Haar reizen und somit Ihre Haare mit der Zeit schwächen.
Manchmal ist schlechte Ernährung der Grund für Haarausfall. Das sogenannte Telogene Effluvium ist eine Art von Haarausfall, das durch schlechte Ernährung verursacht werden kann. Forschungen zeigen, dass Nährstoffe einen Einfluss auf das Haarwachstum haben. Ein Mangel an Eisen, Niacin (eine Form von Vitamin B3) oder Protein ist nicht gut für die Haargesundheit. Plötzlicher Gewichtsverlust wurde durch die Forschung ebenfalls mit Haarausfall in Verbindung gebracht.
Eine ausgewogene und nährstoffreiche Ernährung spielt eine wichtige Rolle für Ihre Haargesundheit.
Mit dem Rauchen aufzuhören hat bekanntermaßen mehrere Vorteile für Ihre Gesundheit. Ein überraschender Nachteil des Rauchens ist Haarverlust. Eine Studie fand 2020 heraus, dass 85% der Raucher im Alter von 20 bis 35 Jahren im Vergleich zu 40% der Nichtraucher einen gewissen Grad an Haarausfall erlebten. Die Wissenschaft ist sich über die genauen Gründe nicht einig, doch einige Theorien besagen, dass eine verminderte Durchblutung der Haarfollikel und oxidativer Stress die Ursachen sein könnten.
Telogenes Effluvium kann auch durch Stress ausgelöst werden. Die aktuelle Forschung ist sich uneinig darüber, was genau die Verbindung zwischen Stress und Telogenes Effluvium ist. Es kann sein, dass belastende Erfahrungen Haarverlust auslösen und den Haarausfall verschlimmern.
Falls Sie Anzeichen von Haarausfall bemerken und Haarausfall stoppen möchten, sollten Sie so schnell wie möglich eine Behandlung beginnen. Es sind viele klinisch geprüfte Behandlungen gegen Haarausfall verfügbar.
Viele Nahrungsergänzungsmittel wie Biotin werden für die Wirkung gegen Haarausfall gelobt. Die Einnahme von solchen Vitaminergänzungsmitteln wie Biotin, Niacin oder andere Mittel ohne einen diagnostizierten Vitaminmangel hat keine klinische Wirkung. Tatsächlich kann zum Beispiel die Einnahme von Eisen ohne Anweisung des Arztes sogar zu Nebenwirkungen führen.
Falls Sie den Verdacht haben, einen Vitaminmangel zu haben oder sich unsicher sind, was die Ursache für Ihren Haarausfall ist, sollten Sie zunächst einen Arzt konsultieren bevor Sie Vitamine gegen Haarausfall ausprobieren.
Minoxidil (Rogaine) ist eine beliebte Behandlung für männlichen und weiblichen Haarausfall und ist in topischer Form erhältlich. Das Medikament gegen Haarausfall ist rezeptfrei, jedoch apothekenpflichtig, kann also nur im pharmazeutischen Fachhandel erworben werden.
Auch wenn der genaue Wirkungsmechanismus unbekannt ist, bemerken die meisten Anwender signifikante Ergebnisse. Eine Studie fand heraus, dass 92% von 11.000 Männern nach einer einjährigen Haarausfall-Behandlung bemerkenswerte Verbesserungen ihrer Haare beobachteten. Eine andere Studie ergab, dass nach vier Jahren Haarausfall-Behandlung 40% der Anwender sogar Haarwuchs erlebten.
Ein weiteres Mittel, das klinisch geprüft ist, nennt sich Finasterid. Oft wird dieses Mittel unter dem Markennamen Propecia verkauft. Finasterid gehört zu einer Klasse an Arzneimitteln, die sich 5-Alpha-Reduktase-Hemmer nennt und auf männliche Hormone abzielt, die mit Haarausfall in Verbindung gebracht werden.
Viele Männer sehen starke Verbesserungen nach der Anwendung von Finasterid. Eine Studie kam zum Ergebnis, das nach einem Jahr 83% der Anwender von Finasterid keinen weiteren Haarausfall mehr hatten und 66% der Männer nach einer zweijährigen Anwendung ein Nachwachsen der Haare erlebten.
Finasterid ist rezeptpflichtig und kann daher nur von einem Arzt verschrieben werden. Bei euroClinix können Sie sich Finasterid verschreiben lassen, ohne persönlich anwesend zu sein. Unser Service ist vertraulich, sicher und alles ist online. Sobald das Medikament gegen Haarausfall von unseren Ärzten genehmigt wurde, wird Finasterid bereits am nächsten Tag an die von Ihnen angegebene Adresse geliefert.
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