Haartransplantation

Frei erhältliche Produkte und rezeptpflichtige Medikamente sind nicht die einzigen Möglichkeiten bei akutem Haarausfall. Bei einer Haartransplantation werden gesunde Haarwurzeln und Haarfollikel von gut bewachsenen Stellen an die kahlen Stellen transplantiert. Dies ist ein chirurgischer Eingriff, der meist sehr teuer sein kann.

m letzten Jahrzehnt sind die Preise durch die fortgeschrittene Technik etwas gesunken und die Prozedur an sich ist etwas einfacher geworden. Trotzdem kann es immer noch zu vielen unerwünschten Nebenwirkungen kommen, wenn die Kopfhaut an der operierten Stelle nicht richtig behandelt wird. So kann das Endergebnis trotz der hohen Kosten recht enttäuschend ausfallen. Sollte die Nachbehandlung allerdings richtig erfolgen, wird durch die Transplantation neues Haar an den zuvor kahlen Stellen wachsen können.

Wie läuft eine Haartransplantation ab?

Bei einer Transplantation werden Haarfollikel (aus der Dermis und Epidermis der Kopfhaut) von einer Stelle auf dem Kopf zu einer anderen Stelle transplantiert. In der Regel wird dies bei androgener Alopezie angewandt, kann aber auch für Augenbrauen und Wimpern benutzt werden.

Im Gegensatz zu einer normalen Hauttransplantation enthalten Haar-Transplantationen die komplette Dermis und Epidermis, die das Follikel umschließen. Die Transplantation wird in mehreren kleineren Stückchen operiert, um ein natürlicheres Aussehen zu erhalten.

Das Spenderhaar wird gewonnen, bevor es transplantiert wird. Der Patient steht hierzu unter lokaler Betäubung. Es gibt zwei verschiedene Arten, das Haar zu ernten, bevor es verwendet wird. Ihr Arzt wird entscheiden, welches die für Sie geeignete Methode ist.

Als Streifen

Der Patient wird bei dieser Methode lokal betäubt und ein Streifen Kopfhaut wird entfernt. Dieser Streifen enthält gesundes Haar und Follikel welche später an die kahle Stelle gesetzt werden. Dann wird der Streifen in kleinere Stückchen geschnitten und mit einer Klinge an die kahle Stelle auf dem Kopf gesetzt. Bei dieser Methode bleibt eine Narbe zurück, die mit Haar überdeckt werden kann. Die Ergebnisse sind permanent, wenn die Kopfhaut nach der Operation gut behandelt wird.

Haartransplantation als Streifen

FUE (Transplantation des Follikels)

Diese Methode ist sehr viel sorgfältiger und komplizierter, da die Haarfollikel einzeln aus der Kopfhaut entnommen werden. Jedes Follikel wird dann an der kahlen Stelle wieder eingesetzt und lässt dort neue Haare wachsen. Der Vorteil dieser Methode ist, dass keine Narben zurück bleiben.

Transplantation des Haarfollikels

Nebenwirkungen bei einer Haartransplantation

Solange die Kopfhaut nach der Operation gut genug behandelt wird, werden die Ergebnisse permanent sein. Viele Ärzte geben ihren Patienten ein spezielles Shampoo, dieses hält die Kopfhaut weich und versorgt sie mit ausreichend Feuchtigkeit. Außerdem verhindert es die Schorfbildung, welche die Endergebnisse verfälschen könnte.

Es kann vorkommen, dass die Haare der transplantierten Fläche innerhalb der ersten 10 Tage nach der Operation ausfallen können. Dies ist vollkommen normal und die Haare sollten nach kurzer Zeit wieder gesund nachwachsen. Es kann auch zu kurzzeitigen Schwellungen der Kopfhaut kommen, diese können unter Umständen mit Medikamente in Kontrolle gebracht werden.

Jahre nach der Haartransplantation kann es vorkommen, dass Ihr Haar an anderen Stellen beginnt, auszufallen. Weil das transplantierte Haar aus einer Gegend genommen wurde, in der es in der Regel nicht zu Haarausfall kommt, könnte es sein, dass Sie unter einem seltsamen Muster von Haaren leiden könnten.

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