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In Krankenhäusern werden die Arzneimittel knapp

Posted in: Gesundheits News 12 Juni, 2012

Klaus Tönne, der Geschäftsführer des Verbandes deutscher Krankenhausapotheker, berichtet, dass es in deutschen Krankenhäusern zunehmend zu Lieferengpässen bei Medikamenten kommt. Wie die Berliner Zeitung am Montag berichtete, stehen manche Antibiotika oder Krebsmedikamente nicht mehr oder nur unzureichend zur Verfügung. Die Situation führe bei manchen Behandlungen dazu, dass die Präparate nach Prioritäten verabreicht werden müssen. Auch Thorsten Hoppe-Tichy, der Präsident des Verbands Deutscher Krankenhausapotheker, berichtet von der Knappheit und sieht auch einen Mangel am intravenös verabreichten Aspirin. Der Mangel betreffe derzeit zwischen Zehn und 20 Medikamente, so Hoppe-Tichy.

Das bestätigt auch die Potsdamer Klinikumssprecherin Damaris Hunsmann und weist darauf hin, dass gerade bei Infarktpatienten, die ambulant behandelt werden, das intravenös verabreichte Aspirin notwendig ist. Laut dem Verband der Deutschen Krankenhausapotheker sind generell bis zu ein Prozent der notwendigen Medikamente in Krankenhäusern nicht lieferbar.

Die Gründe dafür umfassen vor allem drei Punkte. Zum einen kommt es vor, dass die Unternehmen Qualitätsmängel bei bestimmten Tranchen feststellen und diese zurückrufen müssen. Das führt zu kurzfristigen Engpässen. Zweitens können beim Hersteller des Wirkstoffs Schwierigkeiten auftreten und dadurch sich auf die Produktion des Medikamentes auswirken. Drittens sind für manche Medikamente die Preise derart niedrig, dass manche Hersteller die Produktion einstellen. Aufgrund der Konzentration der Medikamentenproduktion auf asiatische Länder, insbesondere China und Indien, weitet sich ein Lieferengpass sehr schnell auf die gesamte Welt aus.

Durch die Zusammenarbeit mit den europäischen Herstellern wie Bayer ist euroClinix nicht von der Knappheit betroffen. Wir haben alle angebotenen Antibiotika für Sie vorrätig. Sie können daher sicher sein, dass wir Ihnen das gewünschte Medikament zustellen können.

Kommentare

  • BrankoThursday, Jul 05, 2012

    Das ist ja schrecklich! Kann man da nichts machen? Dass man die Hersteller zB. dazu verplichtet, auch günstige Medikamente, die dauernd gebraucht werden, zu produzieren?

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