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Jeder fünfte Mann macht schlapp - Gründe für Potenzschwäche

Posted in: Gesundheits News 26 Juli, 2012

Studien belegen, dass jeder fünfte Mann zu einem Zeitpunkt in seinem Leben die Erfahrung mit einer Erektionsstörung macht. Der Grund dafür, wird häufig auf die Versagensangst geschoben. Neue Erkenntnisse zeigen nun jedoch, das dies nicht immer ganz stimmen muss…

Die Tatsache an einer Potenzschwäche zu leiden, belastet rund jeden fünften Mann zwischen 35 und 70 Jahren in Deutschland. Doch auch die Beziehung kann darunter leiden, da die meisten Frauen gerne einen potenten Mann hätten. Von einer echten Potenzschwäche sprechen Experten erst, wenn das Problem mit der Standfestigkeit für mehr als drei Monate andauert.

Bisher wurde angenommen, dass die Potenzschwäche vom Kopf ausgelöst wird aufgrund von Angst und Hemmung. Doch nun wurde eine neue Studie veröffentlicht, welche diese Annahme widerlegt: So sind 70 Prozent organische Erektionsstörungen und lediglich 30 Prozent sind auf die Psyche zurückzuführen. Von der organischen Erektionsstörung sind eher ältere Männer betroffen, während die Psyche bei der jungen Generation häufig eine Rolle spielt.

Psychische Gründe sind vor allem:

  1. Versagensangst
    Besonders mit einer neuen Partnerin sehen sich viele Männer häufig unter Druck. Hier gilt das Prinzip der Ehrlichkeit. Häufig hat die Partnerin Verständnis und durchlebt ähnliche Gefühle. Gemeinsam lässt sich das Problem jedoch meistens beheben.
  2. Selbstbewusstsein
    Aus der Versagensangst entwickelt sich oftmals auch ein mangelndes Selbstbewusstsein, besonders wenn bereits die Standfestigkeit versagt hatte. Auch hier hilft ein klärendes Gespräch oder im Notfall der Rat eines Facharztes.
  3. Stress
    Ist der Körper im Stress, so werden zahlreiche Hormone gebildet, die eventuell die Erektionsfähigkeit beeinflussen. Stehen Männer privat oder beruflich im Stress, so ist es nicht selten, dass die Manneskraft versagt. Relaxen und entspannen kann dabei helfen, das Problem zu lösen.

Organische Gründe sind gesundheitlicher Natur:

  1. Hypertonie oder koronare Herzerkrankungen
    Der ständige Druck auf die Blutgefäße führt zur Brüchigkeit und dem Verlust der Elastizität. Diese Auswirkung betrifft die kleinen Äderchen, die nicht nur im Gehirn, sondern auch im Penis vorhanden sind. Dadurch leidet die Durchblutung und eine Erektionsstörung ist die Folge.
  2. Diabetes
    Eine unbehandelte und unzureichende Behandlung von Diabetes, schädigt auf die Dauer sämtliche Blutgefäße. Auch hier sind zuerst die kleinen Blutgefäße betroffen, die in den Augen, Nieren oder dem Penis angelegt sind.
  3. Medikamente
    Medikamente, wie Beta-Blocker gegen Bluthochdruck oder auch bestimmte Antidepressiva können eine Potenzstörung hervorrufen. Hier empfiehlt sich ein beratendes Gespräch mit dem Arzt, der eine alternative Behandlung empfehlen kann.

Eine Erektionsstörung ist nichts, womit sich ein Mann abfinden sollte. Heutzutage gibt es gute Mittel und Wege Impotenz zu behandeln. Ist es nicht ausreichend, die zugrundeliegende Erkrankung oder das zugrunde liegende Problem genügend zu behandeln, so können Potenzmittel eine alternative darstellen.

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