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Morgenzigarette erhöht das Krebsrisiko

Posted in: Gesundheits News 10 August, 2011

Rauchen schadet der Gesundheit, das weiß jeder. Nun wurde getestet welchen Unterschied es macht wie früh am Morgen man anfängt zu rauchen.

Joshua Muscat vom Penn State College of Medicine in Hershey und sein Team haben sich die Frage gestellt, wie es sein kann, dass manche Raucher schneller an Krebs erkranken als andere, die jahrelang oder sogar jahrzehntelang keine Probleme hatten.

In der Fachzeitschrift „Cancer“ wurden nun 2 Studien zu diesem Thema veröffentlicht. Die Forscher nahmen den Zeitpunkt der ersten täglichen Zigarette unter die Lupe. Das Ergebnis dieser Untersuchung zeigte, dass Raucher, die sich schon wenige Minuten nach dem Aufwachen eine Zigarette angesteckt haben, ein erhöhtes Risiko haben an Lungen- und Nackenkrebs oder Gehirntumoren zu erkranken.

Lungenkrebs
Die Wissenschaftler untersuchten 4775 Krebspatienten und 2835 gesunde Personen als Kontrollgruppe, die aber alle regelmäßig rauchten. Das Resultat; Raucher, die sich schon nach 30 Minuten den Glimmstängel ansteckten, haben ein 1, 79-fach erhöhtes Risiko an Lungenkrebs zu erkranken, nach 31-60 Minuten war es immerhin noch ein 1.31-fach erhöhtes Risiko, verglichen mit der Kontrollgruppe.  
Nackenkrebs oder Gehirntumore
Um hier das erhöhte Risiko festzustellen wurden Informationen zu 1055 Patienten, die an Gehirntumoren oder Nackenkrebs leiden und 795 Kontrollpersonen, alles Raucher, ausgewertet. Auch hier war das Risiko bei der Gruppe höher (1,59-fach) bei denen die in den ersten 30 Minuten eine Zigarette rauchten. Rauchten die Testpersonen erst nach 31-60 Minuten ihre Morgenzigarette, war das Risiko noch um das 1,42-fache erhöht.
Muscat schlussfolgerte aus den gewonnenen Ergebnissen, dass es durchaus einen Zusammenhang des Krebsrisikos mit dem Zeitpunkt geben kann, wann genau die erste Zigarette des Tages geraucht wird. Er erklärte es so, dass Raucher neben Nikotin auch noch andere Toxine im Körper haben, die die Sucht verstärken. „Dies könne eine Kombination von genetischen und persönlichen Faktoren sein, die eine höhere Abhängigkeit von Nikotin bewirke.“, so Muscat

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