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Lustlos im Winter(Speck)Mantel

Posted in: Gesundheits News 16 November, 2012

Besonders zur Weihnachtszeit wird gerne genascht. Hier ein Plätzchen und dort ein Spekulatius und schon sind die Pfunde drauf. Ist das womöglich der Grund weshalb wir im Winter so träge werden und uns gerne mollig eindecken? Legen wir uns extra ein Winter(Speck)Mantel in den kalten Tagen an?

Weshalb wir aber gerade im Winter gerne Naschen liegt an einem Hormon namens Melatonin. Dieses wird im Körper produziert, wenn unser Körper keinem Licht, der Sonne, noch frischer Luft ausgesetzt ist. Ab November ist dies leider meist nicht mehr der Fall. Die Tage werden kürzer und die Dunkelheit nimmt Überhand.

Der Mangel an natürlichem Licht, führt dazu, dass die Produktion des gute Laune Hormons Melatonin erhöht wird. Dieses Hormon bewirkt, dass der Körper müde, leicht gereizt, abgespannt wird. Das Verlangen nach Süßem steigt und die Weihnachtszeit mit all ihren Leckereien unterstützt dieses Verlangen.

Glücksgefühle im Winter?

Dabei ist der Körper eigentlich ausschlaggebend, ob wir uns in unserer eigenen Haut wohlfühlen oder nicht. Manchmal wirkt sich das dann tatsächlich auch auf unser Liebesleben aus. Auch übergewichtige Menschen leiden oftmals an Lustlosigkeit wenn es um das Thema Sex geht. Bei übergewichtigen Männern lässt sich dies tatsächlich auf die überschüssigen Kilos zurückführen. Das Problem, so Michael Zitzmann von der Universität Münster, könne darauf beruhen, dass die Hoden schlechter arbeiten, wenn der gesamte Körper an Übergewicht oder gar Adipositas leidet. Als Folge können gesundheitliche Beschwerden wie Impotenz oder Testosteronmangel resultieren. Auch das kurzzeitig angegessene Pölsterschen kann bereits Einfluss auf den Testosteronspiegel haben. Durch die Aufnahme zu vieler ungesunder Fette, kann die Testosteronproduktion herabgesetzt werden. Im schlimmsten Fall führt das zu Depressionen.

Auch kleine Naschereien über längere Zeit kann zu Übergewicht führen. Dieses wiederum begünstigt Folgeerkrankungen wie Herzkreislaufstörungen, Diabetes Typ 2 oder auch psychische Probleme. Dabei könnte man meinen, dass besonders Frauen den Schönheitsidealen nacheifern. Trotzdem sind laut der Adipositas Stiftung Deutschland 66% der Männer und 51% der Frauen übergewichtig oder adipös, also fettleibig.

Das soll nicht heißen, dass sich im Winter nicht an den Leckereien erfreut werden darf. Wer trotz der Kälte sich beispielsweise in Form von Spaziergängen draußen aufhält, reduziert die Melatoninproduktion etwas und tut dem Körper durch die Bewegung etwas gutes. Denn je mehr Tageslicht unser Körper abgekämmt, desto weniger Melatonin wird produziert. Wir fühlen uns dadurch fitter und weniger gereizt.

Das wirkt sich schließlich auch wiederum positiv auf das Sexleben aus. Denn mit mehr Energie und weniger Kalorien ist unser Körper für etwas Liebe und Zärtlichkeit gewappnet. Da wird das Schäferstündchen vor dem Kamin das prickelnde Erlebnis.

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