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Fruchtbar mit gesunden Spermien

Posted in: Gesundheits News 12 Dezember, 2012

Schlechte Nachricht für die (französische) Männerwelt: Die Spermien werden rar. Grund dafür sind Chemikalien. Doch auch andere Faktoren im eigenen Verhalten können die Qualität der Spermien beeinflussen. Beachtet man einige Tipps, so steht dem Kinderwunsch nichts mehr im Wege.

Es ist wohl einer der schwierigsten Wege überhaupt… Den Weg aus dem Hoden durch den Penis in die Scheide der Begünstigten zur Befruchtung einer Eizelle. Ist dieser Weg überwunden, stehen die Chancen gut, dass neues Leben entsteht.

Nicht jede Samenzelle hat das Potenzial neues Leben zu schaffen. Glücklicherweise werden mit einer Ejakulation jedoch mehrere Millionen Spermien auf die Mission geschickt, die Eizelle erfolgreich zu befruchten.

Französische Forscher haben nun jedoch herausgefunden, dass die Produktion von Spermien bei Männern immer weniger werde. Dies war das Ergebnis einer Langzeitstudie in Frankreich. Sind weniger als 20 Millionen Spermien pro Milliliter im Sperma, gelten die Samenzellen als Mangelware.

Sperma mit nur wenigen oder trägen Samen ist eine häufige Ursache für Unfruchtbarkeit. Doch auch Krankheiten oder genetische Veranlagungen können zur Unfruchtbarkeit führen. Meist ist es jedoch der Lebensstil, der eine verstärkte Rolle bei der Spermienproduktion spielt. Besonders der verstärkte Nikotinkonsum, Alkohol oder der Einfluss von Medikamenten bis hin zu Übergewicht können bereits ausreichen, um dem Kinderwunsch einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Diese drei Faktoren sollten auf jeden Fall vor der Familienplanung beachtet werden.

1. Temperatur

Die Hoden sind nicht etwa aus Platzmangel außerhalb des Körper angebracht worden, sondern aus gutem Grund. Die Temperatur spielt bei der Spermienproduktion eine wichtige Rolle. Ideal liegt diese zwei bis drei Grad unter der Körpertemperatur. Oftmals werden die Hoden aber durch Kleinigkeiten bereits erhitzt. Bereits häufiges Übereinanderschlagen der Beine oder das Tragen enger Unterhosen, kann die Temperatur in die höhe treiben. Häufig werden solche Kleinigkeiten übersehen, doch diese können ausschlaggebend bei der Planung von Nachwuchs sein.

2. Rauchen

Auch das Rauchen der Mutter während der Schwangerschaft, hat bereits Einfluss auf die Fruchtbarkeit des ungeborenen Sohnes. Doch natürlich spielt auch der eigene Konsum des Mannes eine Rolle in der Fehlbildung oder geringeren Produktion seiner Spermien. Die in der Zigarette enthaltenen Schadstoffe können darüber hinaus das Erbgut beeinflussen. Daher sollte der Kinderwunsch unter Rauchern gut geplant werden.

3. Übergewicht

Studien geben Aufschluss darüber, dass auch Übergewicht zur Unfruchtbarkeit führen kann. So ist die Wahrscheinlichkeit unfruchtbar zu werden bei adipösen Männern dreimal höher als bei den Normalgewichtigen. Schon ab einem BMI von 25 gehen durchschnittlich 25 Prozent der Spermien verloren. Mögliche Ursache kann die hormonelle Veränderung aufgrund des Gewichts sein. Darüber hinaus lagert sich Fett auch in den Hodengefäßen an.

Auch die Ernährung im Allgemeinen kann sich auf die Spermienqualität auswirken. So kann Vitamin C und E sowie Zink oder Beta-Carotin die Spermienproduktion verbessern. Aber die Philosophie, dass gesunde Ernährung gewinnt, gilt schließlich nicht nur für die Spermien, sondern für die allgemeine Gesundheit.

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