Malariaprophylaxe

Wie bei den meisten Erkrankungen, ist eine Prophylaxe meist angenehmen, als eine Behandlung. Dies gilt insbesondere auch für Malaria. Wenn Sie in ein gefährdetes Gebiet reisen, wo Malaria häufig übertragen wird, so sollte eine Prophylaxe in Betracht gezogen werden. Die entsprechende Vorsorge minimiert das Risiko an einer Malariainfektion zu erkranken.

Es gibt verschiedene Prophylaxen. Am meisten genutzt werden Medikamente, welche vor und nach der Reise in ein Land mit hohem Aufkommen des Malariaparasiten eingenommen werden. Obwohl Medikamente empfohlen werden, gibt es auch noch andere Maßnahmen, die zusätzlich umgesetzt werden können, um eine Infektion zu verhindern.

Medikamente zur Malariaprophylaxe

Es gibt drei unterschiedliche Medikamente, die zur Malariavorsorge eingenommen werden können. Dies drei sind Paludrine & Avloclor, Doxycyclin und Malarone. Die Behandlungen werden als Anti-Malaria-Medikamente bezeichnet. Die Wahl, welches der Medikamente eingenommen werden sollte, hängt von dem Reiseziel ab. Einige Malariaparasiten haben bereits eine Immunität gegen gewisse Wirkstoffe entwickelt. Der Wirkstoff Chloroquine ist ein Beispiel hierfür. Dieser ist in dem Medikament Paludrine & Avloclor enthalten.

Beispiel von Anti-Malaria-Medikamenten
Malarone Paludrine/Avloclor Doxycyclin
Kann in allen gefährdeten Gebieten verwendet werden. Wird empfohlen für Reisen nach Indien,
den Mittleren Osten und Südamerika.
CKann in allen gefährdeten Ländern eingenommen werden.

Generell lässt sich sagen, dass Doxycylin und Malarone als Malariaprophylaxe für nahezu alle Gebiete eignen. Paludrine & Avloclor hingegen empfiehlt sich eher für Länder wie Indien, den Mittleren Osten oder bestimmte Teile in Südamerika. Daher wird Ihr Arzt sich während Ihrer Sprechstunde auch nach Ihrem Reiseziel erkundigen. Denn nur so kann er Ihnen einen vielversprechende Prophylaxe empfehlen.

Sie werden wahrscheinlich bereits einige Wochen oder Tage vor Ihrer Abreise mit der Einnahme beginnen und diese auch nach Ihrer Rückkehr eine Weile fortsetzen. Das hilft dem Körper, sich ausreichend auf den Wirkstoff einzustellen, um so eine größtmögliche Prophylaxe bieten zu können.

Malariaprophylaxe durch Bissvermeidung

Auch wenn Sie ein Medikament zur Prophylaxe bereits einnehmen, gibt es ein paar Tipps, die helfen einen Biss zu vermeiden. Die meisten Malaria gefährdeten Gebiete bieten Betten mit Moskitonetzen. Jedoch empfiehlt es sich immer, selbst eins mitzunehmen. Das Netz nimmt nicht viel Platz weg und ist einfach über das Bett zu spannen.

Schutz vor Insektenstiche

Sie sollten sich auch darüber informieren, ob Ihr gewähltes Hotel eine Klimaanlage besitzt. So können Sie während der Nacht Fenster und Türen geschlossen halten. Die Mücken sind nämlich Nachtaktiv und registrieren Körperwärme.

Darüber hinaus können Sie sich auch mit Insektenspray einsprühen. Achten Sie darauf, dass dieses Diethyltoluamid enthält. Diese Sprays gibt es in Drogerien oder Apotheken. Tragen Sie zusätzlich lange bzw. langärmelige Kleidung am Abend. Das reduziert ebenfalls das Stichrisiko.

Zur Malariaprophylaxe

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