Psychologische Ursachen frühzeitiger Ejakulation

Neben den zahlreichen körperlichen Ursachen für vorzeitigen Samenerguss gibt es auch eine Reihe psychischer Ursachen. Psychologische Ursachen können mit Hilfe von Therapie, Kommunikation und Coaching geheilt werden, allerdings ist es wichtig, diese mentalen Probleme Ihrem Arzt mitzuteilen.

Eine Ejakulation findet statt, wenn Signale aus dem Gehirn per Serotonin im Nervensystem transportiert und von den Rezeptoren dort aufgenommen werden. Weil Serotonin einen beruhigenden Effekt auf Körper und Gehirn hat, ist der Mensch nicht mehr in der Lage, seine Ejakulation oder Orgasmus zu beeinflussen, sobald das Serotonin von den Rezeptoren aufgenommen wurde.

Serotonin verursacht außerdem eine Reihe von Gehirnprozessen und emotionale oder psychologische Probleme können verursachen, dass dem Körper Serotonin fehlt. Dies kann dazu führen, dass der Körper dann schneller Serotonin absorbiert und es so beispielsweise zu einem vorzeitigen Samenerguss kommt.

Konditionierung

Die Theorie besagt, dass Männer, die unter vorzeitigem Samenerguss leiden, vorher schon einmal ähnliche Erlebnisse hatten. Falls der Patient in einem Haushalt aufgewachsen ist, in dem Masturbation ein Tabuthema war und er deshalb im Teenageralter schnell masturbieren musste, um nicht erwischt zu werden, oder falls die ersten sexuellen Erlebnisse unter hohem Druck, möglichst schnell zu sein, stattgefunden haben, kann dies dazu führen, dass der Körper sich quasi antrainiert hat, schnell zum Orgasmus zu gelangen.

Traumatische sexuelle Erlebnisse

Männer, die unter traumatischen sexuellen Erlebnissen leiden, könnten Sex auch in Zukunft immer wieder mental damit verbinden. Dies macht sie oft ängstlich und nervös und kann zu frühzeitiger Ejakulation führen.

Angst

Angst, Sex zu vollziehen und die Angst zu versagen sind zwei sehr starke psychologische Faktoren, die einen vorzeitigen Samenerguss auslösen können. Wenn ein Mann den Geschlechtsverkehr mit der Angst beginnt, seinen Partner nicht ausreichend befriedigen zu können oder allgemein nicht gut genug zu sein, ist es sehr unwahrscheinlich, dass er seine Ejakulation kontrollieren kann.

Depressionen

Depression ist eine Krankheit, die nicht nur die Stimmung sondern auch den Körper beeinflusst. Gefühle wie Versagen und Trauer beispielsweise zeigen sich in lethargischen, schweren und müden körperlichen Symptomen. Wenn ein Mann an klinischen Depressionen leidet, ist es sehr wahrscheinlich, dass er auch unter vorzeitiger Ejakulation leiden wird. Es ist wichtig zu wissen, dass manche Antidepressiva ebenfalls zu einem vorzeitigen Samenerguss führen können.

Geringes Selbstwertgefühl

Dies tritt überwiegend bei jüngeren Männern auf, die noch nicht viel sexuelle Erfahrung hatten und generell Angst haben, Ihren Partner nicht zu befriedigen. Falls ein Mann negative sexuelle Erfahrungen in der Vergangenheit hatte, ist es sehr wahrscheinlich, dass er später unter frühzeitiger Ejakulation leidet.

Schuldgefühle und Stress

Diese zwei Ursachen können dazu führen, dass der Mann während des Geschlechtsverkehrs abgelenkt ist. Sorgen, Abgeschlagenheit, Schuldgefühle und Stress können oft von Problemen in der Beziehung kommen und können zu sexuellen Problemen wie zum Beispiel frühzeitiger Ejakulation führen.

Priligy gegen frühzeitige Ejakulation

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