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Wie Sie mit einer Asthmaerkrankung leben

8 Möglichkeiten, wie Sie Asthmaanfälle verhindern und behandeln können

Asthma ist eine häufige Lungenerkrankung, die Ihre Atemwege betrifft (die Gefäße, die die Luft in die und aus der Lunge befördern). Es handelt sich um eine langfristige Erkrankung, für die es derzeit kein Heilmittel gibt, doch dies bedeutet nicht, dass Sie sich von Ihrer Asthmaerkrankung beherrschen lassen sollten.

Zum Glück gibt es viele einfache und wirksame Möglichkeiten, um Ihre Asthmaerkrankung oder die Ihres Kindes zu behandeln und zu kontrollieren. In Deutschland werden derzeit 8 Millionen Menschen wegen Asthma behandelt, was 10 bis 15% der Kinder und etwa 5-7% der Erwachsenen entspricht. Es gibt jedoch neben Medikamenten viele Dinge, die Sie tun können, um Ihre Symptome zu kontrollieren und zu lindern, damit Sie ein normales Leben führen können. Lesen Sie weiter, um mehr über Tipps zu erfahren, wie Sie mit Hilfe von euroClinix besser mit Ihrer Asthmaerkrankung leben können.

1. Nehmen Sie Ihre Medikamente ein

Der Schlüssel zum Asthma-Management besteht darin, sicherzustellen, dass Sie Ihre Asthma-Medikamente richtig einnehmen. Die meisten Menschen mit Asthma haben zwei Arten von Inhalatoren: einen Inhalator zur Erleichterung, der normalerweise blau ist, und einen Inhalator zur Vorbeugung, der normalerweise braun ist. Preventer-Inhalatoren enthalten niedrige Steroiddosen, die bei täglicher Einnahme die Entzündung in den Atemwegen unterdrücken. Das ist wichtig, da Sie dann weniger empfindlich auf Auslöser reagieren und somit auch weniger wahrscheinlich eine Reaktion zeigen.

Möglicherweise wird Ihnen auch empfohlen, einen Peak-Flow-Meter zu haben. Es handelt sich um ein kleines Gerät, das misst, wie schnell Sie Luft aus Ihrer Lunge pusten können. Die regelmäßige Überprüfung Ihres Peak-Flow-Scores ist eine gute Möglichkeit, Ihre Atemwegsentzündung zu überwachen, und zeigt oft eine Veränderung Ihrer Atemwege an, bevor Sie Symptome entwickeln.

Ihr Asthmaspezialist bzw. Ihr Hausarzt wird Ihnen beibringen, wie Sie Ihre Inhalatoren oder alle zusätzlichen Medikamente, die Sie einnehmen, korrekt verwenden.

Mann mit blauem Asthma-Inhalator

2. Auslöser erkennen und vermeiden

Wenn Sie Asthma haben, sind Ihre Atemwege immer stärker entzündet als bei Menschen ohne Asthma, was bedeutet, dass Sie empfindlicher auf bestimmte Auslöser reagieren. Einige häufige Auslöser sind: Rauchgase (Umweltverschmutzung oder Zigarettenrauch), Tierfelle, Pollen und andere Allergene. Manche Auslöser sind schwieriger zu identifizieren, doch das Führen eines Tagebuchs über all Ihre Aktivitäten an einem Tag kann Ihnen dabei helfen, die Auslöser Ihren Reaktionen zuzuordnen.

Obwohl die tägliche Einnahme Ihres Präventivinhalators die beste Möglichkeit ist, um Ihre Asthmaerkrankung in Schach zu halten, so können einige häufige Auslöser dennoch mit einfachen Mitteln kontrolliert werden. Wenn zum Beispiel kaltes Wetter einer Ihrer Asthmaauslöser ist, sollten Sie Ihr Bestes tun, um sich warm und trocken zu halten, um ein Aufflackern während der Wintermonate zu verhindern. Wenn einer Ihrer Auslöser Tierhaare sind und Sie eine Person besuchen, von der Sie wissen, dass sie ein Haustier hat, können Sie vor dem Besuch ein Antihistaminikum einnehmen.

Manchmal lassen sich Auslöser nicht vermeiden, aber wenn Sie einen Handlungsplan für den Fall haben, dass Sie sie nicht vermeiden können, können Sie das Risiko einer Reaktion verringern. Ihr Hausarzt bzw. Ihr Asthmaexperte kann Ihnen dabei helfen, einen Plan für Ihre Auslöser zu erstellen. Einige Menschen mit schwerem allergischem Asthma können von einem Allergologen profitieren - also von einem Spezialisten, der sich auf die Behandlung von Allergien spezialisiert hat.

Ein Mann streichelt draußen einen Labrador

3. Lassen Sie sich impfen

Impfstoffe sind ein wirksames Mittel, um das Risiko, an schwerwiegenderen, aber vermeidbaren Erkrankungen zu erkranken, die bei Asthmatikern zu Komplikationen führen können, wirksam zu verringern. Die Grippeimpfung für Asthmatiker ist in Deutschland kostenlos und Sie können sie bei Ihrem Hausarzt oder Ihrer Apotheke erhalten. Sie können Ihren nächstgelegenen Standort über die entsprechende Website finden. Die Pneumokokken-Impfung (allgemein bekannt als Pneumonie-Impfung) bei Erwachsenen wird ebenfalls für Asthmatiker empfohlen. Menschen mit Asthma haben in Deutschland zudem eine hohe Priorität für den Coronavirus (COVID-19)-Impfstoff und die Auffrischimpfstoffe, die Sie ebenfalls über Ihre Krankenkasse bzw. Ihren Hausarzt erhalten können.

Um Impfungen ranken sich viele Mythen, doch sie sind klinisch erwiesenermaßen sicher und eine der wirksamsten Methoden, um zu verhindern, dass Sie an diesen schweren Krankheiten erkranken und sie möglicherweise auf andere Menschen übertragen.

Mann wischt Frau den Arm vor einer Impfung ab

4. Absolvieren Sie regelmäßig Nachuntersuchungen

Es ist wichtig, dass Sie Ihren Asthmaspezialisten bzw. Ihren Hausarzt regelmäßig aufsuchen, damit diese sich vergewissern können, dass Ihre Medikamente wirken, und Ihnen helfen können, wenn Sie Schwierigkeiten dabei haben, mit Ihrer Asthmaerkrankung umzugehen. Es wird empfohlen, dass Sie jährlich zur Asthma-Kontrolle gehen. Sie müssen sich womöglich bereits früher untersuchen lassen, wenn Sie einen Anfall haben oder wenn Sie das Gefühl haben, dass sich Ihre Symptome verschlimmern. Bei einer Vorsorgeuntersuchung können Sie einige Lungenfunktionstests durchführen lassen, z. B. einen Peak-Flow-Test oder eine Spirometrie, bei der Ihre Atmung beurteilt wird. Sie sollten auch sicherstellen, dass Sie auf Ihren Termin vorbereitet sind. Denken Sie an alle Fragen, die Sie stellen müssen, und an alle neuen Entwicklungen bei Ihrer Erkrankung oder Ihrem Lebensstil, von denen Sie denken, dass Ihr Asthmaspezialist sie kennen sollte.

silbernes Stethoskop, Stift und Notizblock auf einem Schreibtisch

5. Hören Sie mit dem Rauchen auf

Mit dem Rauchen aufzuhören ist immer der erste Schritt bei der Behandlung vieler chronischer Erkrankungen, doch dies wird Ihnen besonders bei Ihrer Asthmaerkrankung helfen. Der Rauch von Zigaretten, Shishas und E-Zigaretten kann Asthmaanfälle auslösen und Ihre Lunge dauerhaft schädigen. Das Nikotin in Zigaretten macht ebenfalls extrem süchtig, doch es ist nie zu spät, damit aufzuhören.

Zum Glück ist eine Menge Hilfe verfügbar. In Deutschland gibt es zahlreiche Behandlungsmethoden wie NRT (Nikotinersatztherapie) in Form von Lutschtabletten, Sprays, Kaugummi oder Pflaster. Sie können auch Medikamente verschrieben bekommen, die das Verlangen nach Nikotin bekämpfen und die Entzugssymptome lindern, wie z.B. Champix und Zyban.

Verschreibungspflichtige
Raucherentwöhnungshilfen:

Konsultieren Sie einen
unserer Ärzte

Es gibt viele Online-Ressourcen sowie Selbsthilfegruppen. Ihr Asthmaspezialist bzw. Ihr Hausarzt kann Ihnen ebenfalls dabei helfen, mit dem Rauchen aufzuhören.

Männliche Hand, die eine nicht angezündete Zigarette hält

6. Gesund essen / abnehmen

Wie die Raucherentwöhnung ist auch die Gewichtsabnahme oft einer der ersten Schritte, der bei vielen Krankheiten hilft. Übergewicht bedeutet, dass Ihre Asthmaerkrankung viel schwieriger zu behandeln ist und Sie viel häufiger Schübe und Asthmaanfälle haben. Es kann ein langer Prozess sein, die beste Ernährungsweise und das beste Sportprogramm zu finden, doch es gibt einige kleine Änderungen, die Sie vornehmen können, um auf den richtigen Weg zu gelangen.

Brauchen Sie zusätzliche Hilfe beim Abnehmen?

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Der Schlüssel zu einer guten Ernährung ist eine kalorienreduzierte, ausgewogene Ernährung, die alle Lebensmittelgruppen umfasst. Regelmäßige körperliche Aktivität ist ebenfalls wichtig. Gesundheitsexperten empfehlen entweder 150 Minuten moderate Aktivität (wie Wandern oder Radfahren) oder 75 Minuten intensive Aktivität (wie Joggen oder intensiver Sport). Schon bei einer geringen Gewichtsabnahme werden Sie die Verbesserung Ihrer Atmung und Ihrer Asthmaerkrankung bemerken. Auch Ihr allgemeiner Gesundheitszustand wird besser werden und auch Ihr Risiko für weitere gewichtsbedingte Erkrankungen verringert sich. Sprechen Sie mit Ihrem Asthmaspezialist bzw. Ihrem Hausarzt, wenn Sie sich nicht sicher sind, wie Sie abnehmen sollen. Die Experten können Ihnen dabei helfen, einen Plan zum Abnehmen aufzustellen und Ihnen asthmagerechte Übungen vorschlagen, die für Sie geeignet sind.

Gesundes Obst und Gemüse, das sich in einer braunen Papiertüte befindet

7. Machen Sie komplementäre Therapien

Es gibt zusätzliche Therapien, die Sie neben Ihren Medikamenten anwenden können, um Ihre Asthmaerkrankung zu lindern. Eine Möglichkeit, Ihre Asthmasymptome zu lindern, besteht darin, Atemtechniken wie die Buteykoor-Papworth-Methode anzuwenden, was oftmals dazu führt, dass Sie Ihren Bedarfsinhalator seltener benötigen. Es gibt auch eine Vielzahl von Therapien, die Ihnen dabei helfen können, mit Stress umzugehen, welcher ebenfalls Auslöser für Reaktionen sein kann. Dazu gehören Yoga, Hypnotherapie und Massagetherapie.

Bei einigen alternativen Therapien für Asthmatiker gibt es bestimmte Risikofaktoren. Insbesondere einige pflanzliche Heilmittel können Asthmasymptome verschlimmern und andere Komplikationen verursachen, wie Johanniskraut, Gelée Royale und Pestwurz (ein nicht lizenziertes pflanzliches Heilmittel, das bei Atemwegserkrankungen helfen soll). Sie sollten immer vorsichtig sein, wenn Sie komplementäre Therapien ausprobieren, indem Sie sicherstellen, dass der jeweilige Arzt akkreditiert ist. Sprechen Sie im Zweifelsfall mit Ihrem Asthmaspezialisten bzw. Ihrem Hausarzt, bevor Sie mit einer bestimmten Therapie beginnen.

Nahaufnahme der Beine eines Mannes und einer Frau mit gekreuzten Beinen während der Meditation

8. Erstellen Sie einen Asthma-Aktionsplan

Asthma UK hat hilfreiche Informationen für Menschen mit Asthma entwickelt, die Ihnen und Ihrem Umfeld helfen sollen, Ihre Erkrankung zu verstehen. Dieser Asthma-Aktionsplan ist ein umfassendes, aber leicht zu verstehendes Hilfsmittel, das sowohl Sie als auch die Menschen in Ihrem Leben nutzen können. Es handelt sich um ein zweiseitiges Dokument, das Ihre Auslöser, die Kontaktdaten Ihres Hausarztes bzw. Ihres Asthmaspezialisten, Einzelheiten zu Ihrer Medikation und das Verhalten bei einem Anfall enthält. Das Dokument ist so konzipiert, dass es von Ihrem Hausarzt bzw. Ihrem Asthmaspezialisten ausgedruckt und ausgefüllt werden kann. Dann können Sie das Dokument dort aufhängen, wo es jeder sehen kann, oder es mit Ihrem Arbeitgeber, Ihren Freunden und allen anderen teilen, die wissen müssen, was zu tun ist, wenn Sie einen Asthmaanfall haben.

Es gibt ebenfalls einen Asthma-Aktionsplan für Kinder. Drucken Sie ihn aus und nehmen Sie zur nächsten Asthma-Untersuchung Ihres Kindes mit. Selbst wenn Ihr Kind noch recht jung ist, wird es durch das gemeinsame Ausfüllen ermutigt, Fragen zu stellen und seine Krankheit besser zu verstehen. Stellen Sie sicher, dass Sie das Dokument dem Schul- bzw. Kindergartenteam geben, damit das gesamte Umfeld Ihres Kindes weiß, was zu tun ist, wenn es eine Reaktion gibt.

Asthma UK bietet außerdem zahlreiche Ressourcen und Artikel zum Thema Asthmabehandlung, von Reisen mit Asthma bis zum Spielen von Instrumenten. Es gibt auch eine Hotline sowie eine WhatsApp-Gruppe, der Sie beitreten können, um sich selbst oder Ihrem Kind dabei zu helfen, ein relativ normales Leben trotz einer Asthmaerkrankung zu führen.

Ärztin macht High Five mit einem Mädchen, das auf dem Schoß ihrer Mutter sitzt

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