• Vertraulicher ServiceAlle Ihre Daten sind vertraulich und werden nur von unseren Ärzten eingesehen, die Daten werden nicht weitergegeben. Wir versenden Medikamente in diskreter, neutraler Verpackung und verwenden nie unseren Markennamen.
  • Original Marken MedikamenteUnsere Apotheke befindet sich in Großbritannien und versendet ausschließlich Original Arzneimittel. Unser Ärzteteam versichert, dass Sie das korrekte Rezept und Behandlung erhalten.
  • ExpresslieferungWir bemühen uns Bestellungen, die vor 17:30 Uhr eingehen, umgehend zu versenden. Ihre Medikamente erhalten Sie somit schon am nächsten Werktag.

Spedra: Neben- & Wechselwirkungen

Spedra ist ein Arzneimittel zur Behandlung erektiler Dysfunktion (Impotenz, Erektionsstörung) bei erwachsenen Männern. Seine Wirkung erzielt es durch den Wirkstoff Avanafil, der in Tablettenform dargeboten wird. Er gehört zu den sogenannten PDE-5-Hemmer, die unter anderem eine Entspannung und Erweiterung der Blutgefäße im Penis verursachen.

Effekt der PDE-5-Hemmer auf die Blutgefäße

Der Wirkstoff ist in unterschiedlich hoher Dosierung erhältlich. Er ist allgemein gut verträglich. Dennoch können vereinzelt Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auftreten. Darüber hinaus gibt es bestimmte Faktoren, die gegen eine Anwendung sprechen.

Deshalb darf die Einnahme von Spedra nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Das Arzneimittel unterliegt der Verschreibungspflicht, ist also nur gegen Vorlage eines Rezepts erhältlich. Hergestellt wird Spedra von der Berlin-Chemie AG.

Nebenwirkungen von Spedra

Jeder Wirkstoff kann neben der erwünschten Wirkung obendrein unerwünschte Wirkungen hervorrufen. Diese Nebenwirkungen können auftreten, müssen sich aber nicht bei jedem Anwender zeigen.

Häufige Nebenwirkungen
  • Kopfschmerzen
  • Hitzegefühl
  • Nasenverstopfung

Gelegentliche Nebenwirkungen
  • Schwindel
  • Schläfrigkeit
  • unregelmäßiger Herzschlag

Seltene Nebenwirkungen
  • Schlafstörungen
  • Verdauungsstörungen
  • Bluthochdruck

Häufige Nebenwirkungen

Nicht alle möglichen Nebenwirkungen sind gleich gravierend. Häufiger, das heißt bei etwa 1 von 10 Anwendern, treten Hitzegefühle, Kopfschmerzen und eine verstopfte Nase auf.

Kommt es durch die Einnahme von Spedra zu einer Erektion, die vier Stunden oder länger andauert, handelt es sich um einen sogenannten Priapismus. Dieser muss sofort medizinisch behandelt werden, da er sonst das Penisgewebe schädigt und einen dauerhaften Verlust der Potenz nach sich ziehen kann.

Eine weitere mögliche schwere Nebenwirkung ist die plötzliche Verringerung oder der Verlust de Seh- oder Hörvermögens. In diesen Fällen ist die Einnahme sofort abzubrechen und ein Arzt aufzusuchen, um schnellstmöglich mit der erforderlichen Behandlung zu beginnen.

Gelegentliche Nebenwirkungen

Gelegentlich berichten die Anwender von Spedra von Benommenheit und Schwindelgefühlen sowie Beeinträchtigungen des Sehvermögens (verschwommene Bilder). Daneben kann es zu Herzklopfen und Atembeschwerden bei körperlicher Belastung kommen. Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Magen- und Verdauungsprobleme treten ab und zu als Nebenwirkung von Spedra auf.

Manche Anwender klagen über Muskelverspannungen und Rückenschmerzen oder fühlen sich übermäßig müde oder schläfrig. Manchmal erhöhen sich die Leberenzyme. Darüber hinaus ist gelegentlich eine Stauung des Nasennebenhöhlensekrets und/oder Schmerzen der Nebenhöhlen zu beobachten. Von diesen gelegentlich auftretenden Nebenwirkungen sind bis zu 1 Prozent der Anwender betroffen.

Seltene Nebenwirkungen

Seltener, also bei bis zu 1 von 1.000 Anwendern, kommt es zu Entzündungen des Nasen-Rachen-Raums und grippeähnlichen Symptomen wie einer erhöhten Körpertemperatur, laufende Nase, Verstopfung der oberen Atemwege und einem trockenen Mund. Selten klagen Anwender über spontane Erektionen (ohne sexuelle Stimulation), einen vorzeitigen Samenerguss und Penisstörungen sowie einen Juckreiz im Genitalbereich und häufigen Harndrang.

Darüber hinaus treten in seltenen Fällen Stimmungsstörungen und eine seelische Unruhe auf. Unabhängig davon sind manchmal unspezifische Begleiterscheinungen zu beobachten. Dazu gehören allergische Reaktionen und Ausschläge, Gewichtszunahme, Bluthochdruck, Blut im Urin, Schlaflosigkeit, Gicht, Schwächegefühle, Muskelschmerzen und -krämpfe oder Brustschmerzen und Angina Pectoris.

Sollten sich diese oder andere Nebenwirkungen zeigen, ist umgehend ein Arzt oder Apotheker aufzusuchen.

Wichtig: Aufgrund der genannten Nebenwirkungen ist nicht auszuschließen, dass die Bedienung schwerer Maschinen und die Verkehrstüchtigkeit durch die Einnahme von Spedra beeinträchtigt sind. Deshalb ist von einer Teilnahme am Straßenverkehr und der Bedienung von Werkzeugen und Maschinen dringend abzuraten.

Wechselwirkungen von Spedra mit anderen Substanzen

Die gleichzeitige Einnahme von zwei oder mehr Arzneimitteln kann Wechselwirkungen verursachen. Diese können einerseits darin bestehen, dass sich die Wirkung der beiden Medikamente gegenseitig aufhebt. Andererseits kann ein Medikament unter Umständen die Wirkung eines anderen Arzneimittels verstärken. In der Folge kann es zu gefährlichen, im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlichen Situationen kommen.

Spedra

Der in Spedra enthaltene Wirkstoff Avanafil verstärkt beispielsweise die blutdrucksenkende Wirkung von Nitraten, deshalb dürfen diese beiden Wirkstoffe auf keinen Fall innerhalb von 12 Stunden zusammen eingenommen werden. Avanafil verstärkt zudem die Wirkung anderer blutdrucksenkender Mittel, sodass es zu einem Benommenheits- und Schwindelgefühl bis hin zur Ohnmacht kommen kann.

Alkohol kann in Verbindung mit Spedra zu einem plötzlichen Blutdruckabfall führen, deshalb ist von der gemeinsamen Einnahme dringend abzuraten.

Um den Abbau von Avanafil durch Enzyme im Körper nicht massiv zu stören, darf das Mittel nicht zusammen mit folgenden Medikaemten eingenommen werden:

  • Antibiotika (Clarithromycin, Telithromycin)
  • Antidepressiva (Nefazodon)
  • Pilzmitteln (Itraconazol, Ketoconazol)
  • Virenhemmern (Saquinavir, Atazanavir, Nelfinavir, Indinavir, Ritonavir)

Manche Arzneimittel enthalten Wirkstoffe, die das Abbau-System leicht stören können. Hierzu gehören ebenfalls bestimmte Virenhemmer (Amprenavir, Fosamprenavir), Pilzmittel (Fluconazol) und Antibiotika (Erythromycin) sowie manche blutdrucksenkende Mittel (Diltiazem, Verapamil) und Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen (Aprepitant).

Wer diese Medikamente einnimmt, sollte bei der gleichzeitigen Anwendung von Spedra darauf achten, mindestens 48 Stunden zwischen den Einnahmen und die zugelassene Höchstdosis einzuhalten.

Umgekehrt gibt es Hinweise darauf, dass die Wirkung von Avanafil durch Arzneimittel beeinträchtigt werden kann, die den Abbau von Avanafil beschleunigen. Als Beispiele sind hier einzelne Virenhemmer (Efavirenz), Tuberkulose-Mittel (Rifampicin) und Antileptika (Carbamazepin, Phenobarbital) zu nennen.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Es gibt verschiedene Faktoren, die eine Anwendung von Spedra grundsätzlich ausschließen. Zu diesen absoluten Gegenanzeigen gehört unter anderem eine Überempfindlichkeit/Allergie gegen Avanafil oder sonstige Bestandteile des Arzneimittels vorliegt. Wenn innerhalb der letzten sechs Monate ein Herzinfarkt, eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung oder ein Schlaganfall aufgetreten ist, ist von der Einnahme von Spedra ebenfalls abzusehen.

Bei bestimmten Erkrankungen ist eine Einnahme generell ausgeschlossen. Hierzu gehört ein dauerhaft zu hoher oder zu niedriger Blutdruck, eine schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörung, Angina Pectoris, eine Herzmuskelschwäche sowie verschiedenen speziellen, teilweise erblich bedingten, Erkrankungen der Netzhaut und Störungen des Sehnervs.

Bei anderen Erkrankungen bedarf es einer umfassenden und gründlichen Abwägung vom Nutzen und Risiko der Einnahme durch den Arzt. Wenn er die Anwendung befürwortet, kann sie bei einem missgebildeten Penis, bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen, starken Schwankungen des Blutdrucks, Blutarmut, Blutgerinnungsstörungen und einer Aorta-Verengung erfolgen. In diesen Fällen ist eine strenge ärztliche Kontrolle jedoch unerlässlich.


Quellen:

  1. Zusammenfassung des EPAR für die Öffentlichkeit: Spedra (Avanafil).. European Medicines Agency. URL: ema.europa.eu
  2. Avanafil Gesundheitsportal onmeda gofeminin.de GmbH. URL: onmeda.de

Veröffentlicht am: 21.07.2016
So funktioniert unser Service
Wählen Sie
ein Medikament
Füllen Sie den
medizinischen Fragebogen aus
Rezeptausstellung
Lieferung am
nächsten Tag
Kostenfreier Versand