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Fettleibigkeit

Effekive Behandlung gegen Übergewicht - Adipositas Medikamente mit Rezept vom Arzt

Adipositas (Fettleibigkeit) gilt in der westlichen Welt als weit verbreitetes Problem. Die Folgen von Übergewicht (z. B. Diabetes, Herz- und Kreislauferkrankungen) können zum Teil sogar tödlich sein, wenn das Übergewicht nicht abgebaut wird. Die Ursachen der Fettleibigkeit sind sehr vielfältig. Als Richtwert für die Bestimmung wird der BMI (Body-Mass-Index) herangezogen.

Mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung sowie ausreichender Bewegung kann gegen Fettleibigkeit angegangen werden. Unterstützend können Medikamente eingesetzt werden. Bei euroClinix können Sie zur Behandlung von Adipositas das Medikament Xenical 120 mg online erwerben. Hierzu müssen Sie unseren medizinischen Fragebogen ausfüllen. Unser Arzt überprüft Ihre medizinischen Angaben und stellt ein Rezept für das entsprechende Medikament aus. Bei Bestellungen bis 17:30 Uhr erfolgt der Versand am nächsten Werktag in diskreter Verpackung.

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Definition: Was ist Fettleibigkeit?

Bekannt ist Fettleibigkeit auch unter den Begriffen Adipositas und Fettsucht. In Deutschland gilt sie nicht als Erkrankung, sondern wird vielmehr als körperlicher Zustand bzw. chronische Gesundheitsstörung angesehen. Es handelt sich dabei um eine übermäßige Ansammlung von Fettgewebe im Körper.

Sowohl Übergewicht als auch Adipositas sind oft ursächlich für Folgeerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder auch Herz- und Kreislaufprobleme. Der sogenannte BMI (Body-Mass-Index) hilft, den Grad der Fettleibigkeit einzustufen. Er beschreibt das Verhältnis zwischen Körpergröße und Körpergewicht und unterteilt sich wie folgt:

  • BMI unter 18 = Untergewicht
  • BMI zwischen 18.5 und 24,9 = Normalgewicht
  • BMI zwischen 25 und 29,9 = Übergewicht
  • BMI ab 30 = Adipositas Grad I
  • BMI ab 35 = Adipositas Grad II
  • BMI ab 40 = Adipositas Grad III

Eine Anwendung des BMI bei Kindern ist grundsätzlich nicht sinnvoll. Bei Kraftsportlern ist der BMI aufgrund der Muskelmasse oft auch irreführend, hier sollte auch auf den Taillenumfang und die damit ermittelte Fettverteilung geachtet werden.

Häufigkeit: Fettleibigkeit nimmt zu

In Deutschland waren Studien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zufolge im Jahr 2012 53 Prozent der Frauen und 67,1 Prozent der Männer übergewichtig, 23,9 Prozent der Frauen und 23,3 Prozent der Männer litten an Adipositas. Die Tendenz zu Fettleibigkeit ist steigend, immer häufiger sind auch Kinder und Jugendliche von Gewichtsproblemen betroffen. Weltweit ist etwa ein Drittel der Bevölkerung von Übergewicht betroffen.

Inzwischen ist Fettleibigkeit zu einem wachsenden medizinischen Problem geworden. In den letzten 40 Jahren ist der Anteil an Menschen mit massivem Übergewicht in jeder Altersgruppe deutlich angestiegen.

Ursachen: So kommt es zu Fettleibigkeit

Die wesentlichen Risikofaktoren für Fettleibigkeit sind vor allem falsche Ernährung und ein Mangel an Bewegung. Auch die genetische Veranlagung kann eine Rolle spielen.

Grundsätzlich erhält der Körper über die Nahrung Energie, die sowohl im Ruhezustand (sogenannter Grundumsatz) als auch in Bewegung verbraucht wird. Ist die Zufuhr an Energie höher als der Verbrauch, kommt es zur Einlagerung von Fett im Gewebe.

Je nach Einzelfall kann unter Umständen ein ungünstiger Zusammenhang zwischen genetischer Veranlagung, ungesunden Essgewohnheiten, Bewegungsmangel, Umweltbedingungen, Steuerungsmechanismen im Gehirn und psychischen Faktoren zugrunde liegen. Nur in seltenen Fällen sind andere Erkrankungen oder gar Medikamente die entscheidende Ursache für Adipositas.

1.) Genetische Veranlagung

Durch bestimmte Gene kann sich bei einigen Menschen der Energieverbrauch verringern. Auch ein erhöhtes Hungergefühl kann entstehen. Eine Rolle spielen dabei der Hypothalamus und andere Regionen im menschlichen Gehirn, in denen sich das Ess- und Sättigungszentrum befindet.

2.) Falsche Ernährungsweise

Falsche Ernährung kann nicht nur aufgrund von Gedankenlosigkeit oder fehlendem Gesundheitsbewusstsein eine Ursache sein. Auch durch Stress, andauernden Schlafmangel, übermäßigen Genuss von Alkohol, Frustsituationen (z. B. nach Trennung, bei Trauer) oder Nikotinentzug kann ein Hungergefühl entstehen. Schnell wird Essen zu einer Ersatzbefriedigung oder zum Ausgleich für nicht erfüllte Bedürfnisse.

Schon Kinder und Jugendliche werden von Eltern mit Essen getröstet oder beruhigt - im Extremfall, wenn Selbstwertgefühl und die Wahrnehmung zum eigenen Ich leiden, kann eine krankhafte Essstörung daraus resultieren. Ungesunde Essgewohnheiten werden außerdem durch schnell verfügbares Fast Food begünstigt. Stehen hauptsächlich fettreiche Lebensmittel auf dem Speiseplan, kann Übergewicht entstehen.

3.) Mangel an Bewegung

In Verbindung mit falscher Ernährung ist der Mangel an Bewegung ein Hauptgrund für die Entstehung von Adipositas. Sitzende Tätigkeiten, Aufzüge und das Zurücklegen kurzer Wege mit dem Auto - wenig Bewegung fördert die Entwicklung von Übergewicht und möglicher Fettleibigkeit. Schon in der Kindheit wird der Grundstein gelegt: Tritt bereits in jungen Jahren ein Mangel an Bewegung auf, kann Übergewicht im späteren Leben die Folge sein.

4.) Krankheiten

Typische Erkrankungen für die Entstehung einer Adipositas sind in der Regel Essstörungen (sogenannte Binge-Eating-Disorder), bei denen es zu Essanfällen mit übermäßiger Zufuhr an Energie kommt. Auch Erkrankungen des Hormonsystems (z. B. Unterfunktion der Schilddrüse, das Cushing-Syndrom mit zu hohem Cortisolspiegel, hormonelle Störungen im Leberstoffwechsel) können Ursache für die Fettleibigkeit sein. Ebenso können Hirntumore Auslöser für die Entstehung von Adipositas sein. Hormonelle Störungen können sich auf das Sättigungs- und Hungergefühl auswirken. Das Leberhormon FGF21 wurde als nahrungsspezifisches Hormon identifziert, welches in erhöhter Konzentration das Verlangen nach Zucker und Alkohol senken, die im Leberstoffwechsel in Fett umgewandelt und gespeichert werden.

Prozesse Leberstoffwechsel

5.) Medikamente

In seltenen Fällen und in der Regel nur, wenn auch andere Faktoren mitwirken, können Medikamente zu einer Adipositas führen. In diesem Fall sollte über mögliche Alternativen nachgedacht werden. Mögliche Medikamente, die Übergewicht begünstigen oder bereits vorhandene Gewichtsprobleme verstärken, sind:

  • Betablocker (z. B. gegen Bluthochdruck oder die koronare Herzerkrankung)
  • Antibabypille
  • Antidiabetika
  • Glukokortikoid-Präparate (z. B. gegen überaktives Immunsystem, gegen Entzündungen)
  • Diverse Antidepressiva.

Jedoch sind Medikamente in der Regel nicht die einzige Ursache, sondern sie können die Fettleibigkeit lediglich begünstigen.

Symptome: So äußert sich Adipositas

Stark erhöhtes Körpergewicht muss bei adipösen Menschen nicht zwingend die gleichen Symptome hervorrufen. In der Regel resultieren aus der fehlenden Kondition jedoch spürbare Beschwerden wie beispielsweise eine schnelle Ermüdung, fehlende Ausdauer, eingeschränkte Beweglichkeit, höhere Belastung der Gelenke und daraus entstehende Schmerzen sowie ein gesteigertes Risiko für Unfälle.

Schweres Übergewicht beeinträchtig die körperliche Leistungsfähigkeit erheblich, da besonders das Herz-Kreislaufsystem durch das Gewicht zusätzlich beansprucht wird. Adipöse Menschen leiden deshalb häufig an Kurzatmigkeit und Atemnot. Durch die gewichtsbedingt erhöhte körperliche Belastung und der schlechten Wärmeableitung über das Fettgewebe verursacht Adipositas in vielen Fällen auch starkes bis sehr starkes Schwitzen.

Überschüssiges Fett sammelt sich vor allem im Bauchraum an. Dort drückt es auf die Verdauungsorgane, wodurch saurer Magensaft in die Speiseröhre gedrückt wird und zu Sodbrennen führen kann. Auch Oberbauchschmerzen, Blut im Stuhl und Tagesmüdigkeit mit Schlafattacken können Auswirkungen von Fettleibigkeit sein.

Folgeerkrankungen von Adipositas

Wesentlich schwerwiegender als die begleitenden Symptome sind jedoch die oft durch Adipositas verursachten Folgeerkrankungen. Die meisten Folgeerkrankungen der Adipositas verlaufen schleichend, so beispielsweise Bluthochdruck, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und sich entwickelnde Krebsgeschwüre. Allerdings können Hinweise auf diese Erkrankungen beim Arzt erkannt werden, beispielsweise durch Blutdruckmessung und Blutentnahme zur Bestimmung von Laborwerten.

Folgeerkrankungen Adipositas Übergewicht Fettleibigkeit Diabetes Bluthochdruck Krebs

Auch im Hinblick auf die Lebensdauer nimmt Adipositas Einfluss. Studien belegen, dass vor allem junge adipöse Männer wesentlich kürzer leben als gleichaltrige schlanke Männer. Mit einem BMI von über 35 im Alter zwischen 20 und 40 Jahren leben sie immerhin rund 8,4 Jahre weniger, Frauen in diesem Alter leben mit einem BMI über 35 etwa 6,1 Jahre kürzer als gleichaltrige schlanke Frauen.

Nach Ergebnissen der Framingham-Studie zeigt sich bereits bei moderatem Übergewicht (BMI größer 25 bis kleiner 30) eine Verringerung der Lebenserwartung, die im Durchschnitt 3,2 Lebensjahre beträgt. Adipositas senkt die Lebenserwartung im Durchschnitt noch einmal deutlich um 7,1 Jahre bei Frauen und 5,8 Jahre bei Männern.

Es ist anzunehmen, dass Übergewicht eine ähnliche Bedeutung hat wie das Tabakrauchen. Mit der Adipositas geht nicht nur eine erhöhte Rate aller Todesursachen einher, sondern auch ein erhöhtes Operations- und Narkose-Risiko, was sich ebenfalls auf die Sterblichkeit auswirkt.

Weitere bekannte Folgeerkrankungen von Adipositas sind unter anderem:

  • Bluthochdruck (arterielle Hypertonie, systolischer Wert über 140 mmHg und/oder diastolischer Wert über 90 mmHg)
  • Koronare Herzerkrankung (Verkalkung der Herzkranzgefäße)
  • Krebserkrankungen (z. B. Brustkrebs, Prostatakrebs, Darmkrebs, Gebärmutterkrebs)
  • Refluxerkrankung (Sodbrennen)
  • Bildung eines Kropfs (Struma)
  • Orthopädische Erkrankungen (z. B. Rückenschmerzen, Arthrose)
  • Atemprobleme, zum Teil mit Atemaussetzern (sogenanntes Schlafapnoe-Syndrom)
  • Diabetes mellitus (Diabetes Typ 2, nicht insulinabhängig)
  • Erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall.
  • Fettleber
  • Bildung von Gallensteinen
  • Thrombosen der Beinvenen (bis zum kompletten Verschluss)
  • Störungen im Stoffwechsel (z. B. erhöhte Blutfettwerte = Cholesterin, erhöhte Harnsäure = Gicht)
  • Psychosoziale Probleme (z. B. Depressionen).

Adipositas und Bewegungsmangel belasten den Skelett- und Band-Apparat des Körpers. Besonders häufig betroffen sind die Knie und Sprunggelenke, auf denen das gesamte Körpergewicht ruht und die darum häufiger Verschleißerkrankungen wie Arthrose aufweisen. Außer dem Diabetes sind auch andere Stoffwechselprozesse auffällig betroffen. Beispielsweise fällt mehr Harnsäure an, was zu einer Hyperurikämie (krankhaft erhöhter Harnsäurespiegel im Blut) und zur Gicht führen kann.

Schlaf-Apnoe-Syndrom

Beim Schlaf-Apnoe-Syndrom (auch: obstruktives Schlaf-Apnoe-Syndrom, kurz OSAS) kommt es zu Atemaussetzern in der Nacht. Diese Atempausen müssen mindestens zehn Sekunden andauern, können aber deutlich länger anhalten. Folgen der nächtlichen Atemstörung sind starke Tagesmüdigkeit, die eventuell mit Schlafattacken einhergeht, Konzentrationsstörungen, Erschöpfungsgefühl und Bluthochdruck. Die Diagnose kann durch Polygraphie und Polysomnographie (Schlafuntersuchungen) gestellt werden.

Metabolisches Syndrom (Wohlstandssyndrom)

Adipositas ist eng vergesellschaftet mit dem sogenannten metabolischen Syndrom, zu dem als weitere Faktoren abgesehen vom vergrößerten Taillenumfang noch eine Störung des Kohlenhydratstoffwechsels (Zuckerkrankheit oder Vorstufe davon), Bluthochdruck und eine Störung der Blutfette (Dyslipidämie) gehören. Diese Kombination von Krankheitsbildern birgt ein etwa dreifach erhöhtes kardiovaskuläres Risiko und begünstigt Gefäßverkalkung und Gefäßverschlüsse, sodass das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich steigt. Durch die Dyslipidämie ist ein höheres Risiko für Gallensteine, die dann meist Cholesterin beinhalten, gegeben.

Diabetes mellitus

Typ-2-Diabetes ist gekennzeichnet durch Insulin-Resistenz und im späteren Verlauf auch durch Insulin-Mangel. Erste Anzeichen für diese Folgeerkrankung können Leistungsabfall, großer Durst und häufiges Wasserlassen sein.

Übergewicht löst eine andauernde Entzündungsreaktion im Körper aus, bei der Botenstoffe wie freie Fettsäuren und TNF-alpha vermehrt freigesetzt werden. Diese Stoffe vermindern als Nebenwirkung die Wirksamkeit von Insulin. Das Diabetes-Risiko bei einem BMI über 35 kg/m² ist bei Frauen etwa 93-fach und bei Männern etwa 60-fach erhöht.

Erhöhtes Krebsrisiko

Es ist derzeit noch unklar, warum Adipositas das Tumorrisiko steigert. Diskutiert werden in diesem Zusammenhang vor allem hormonelle Veränderungen (Östrogen, IGF-1 und Adiponektin). Bei adipösen Frauen treten gehäuft gynäkologische Tumorerkrankungen wie Brust- und Gebärmutterschleimhautkrebs sowie Gallenblasenkrebs auf. Bei Männern sind vor allem Speiseröhre, Dickdarm, Enddarm und Prostata mit einem erhöhten Krebsrisiko belastet. Vor den Wechseljahren haben adipöse Frauen allerdings ein geringeres Risiko für Brustkrebs als normalgewichtige Frauen. Das Risiko kehrt sich erst nach den Wechseljahren um.

Fettleibigkeit erhöht das Krebsrisiko

Eine Fettleber steigert das Risiko für Leberkrebs

Die Fettleber betrifft immer mehr Menschen der Industrienationen. Die zwei größten Ursachen sind Alkohol und Übergewicht durch falsche und stark fetthaltige Ernährung. Eine Fettleber macht meistens keine Beschwerden, kann sich aber entzünden, was starke Oberbauchschmerzen, Gelbsucht, Fieber und Leberfunktionsstörungen nach sich ziehen kann.

Durch andauernde oder stetig wiederkehrende Entzündung der Leber entwickelt sich aus der Fettleber eine Leberzirrhose. Die Leberzirrhose erhöht das Risiko für das hepatozelluläre Karzinom (ein Leberkrebs).

Polyzystisches Ovarial-Syndrom

Bei dem Polyzystischen Ovarial-Syndrom (Abkürzung: PCOS oder PCO-Syndrom) handelt es sich um eine Stoffwechselstörung, die mit den namensgebenden Zysten (flüssigkeitsgefüllte Hohlräume) in den Ovarien (Eierstöcken) einhergehen kann. Trotz der Bezeichnung müssen aber keine Zysten vorliegen, um das Syndrom feststellen zu können. Häufig wird das Polyzystische Ovarial-Syndrom nicht erkannt, es sollen aber vier bis zwölf Prozent der fruchtbaren Frauen darunter leiden.

Auffällig sind Störungen der Monatsblutung, die ausbleiben oder seltener auftreten kann. Darüber hinaus treten weniger oder keine Eisprünge auf, was Ursache einer Unfruchtbarkeit sein kann, die adipöse Frauen gehäuft betrifft. Zusätzlich fallen eine gesteigerte Behaarung mit männlichem Verteilungsmuster, Akne, Haarausfall und eine tiefere Stimme bei betroffenen Frauen auf.

Psychische Auswirkungen

Fettleibige Menschen erfahren häufig Ausgrenzung und Ablehnung bis hin zu Mobbing im sozialen Bereich. Mit ursächlich dafür ist, dass Adipositas von den meisten noch nicht als Krankheit, sondern als Willensschwäche betrachtet wird. Weit verbreitet ist die Meinung, dass Übergewicht selbst verschuldet sei. Als Reaktion darauf ziehen sich Adipositas-Patienten häufig sozial zurück und haben mit niedergedrückter Stimmung zu kämpfen. Die Folgen können Depression, Angststörungen und eine Verminderung des Selbstwertgefühls sein.

Prognose und Vorbeugung

Jedem Betroffenen muss bewusst sein, dass auch nach einer erfolgreichen Reduktion des Gewichts die Anlage zum Übergewicht besteht. Deshalb haben kurzfristige Diäten auch keinen wesentlichen Erfolg. Nur langfristige Therapieansätze, die von erfahrenen Ärzten begleitet werden und bei denen regelmäßige Kontrollen stattfinden, haben Erfolgsaussichten. Mit Motivation und konsequenter Behandlung sowie einer dauerhaften Umstellung der Lebensgewohnheiten schafft etwa ein Drittel der Betroffenen eine langfristige Reduzierung des Körpergewichts.

Ausgewogene Ernährung von Beginn an

Um es erst gar nicht zur Entstehung einer Adipositas kommen zu lassen, sollte von kleinauf auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung sowie ausreichend Bewegung geachtet werden. Nur wenn bereits im Kindesalter eine gesunde Lebensweise vermittelt wird, lässt sich dem Entstehen einer Adipositas, sofern sie nicht durch Erkrankungen oder Medikamente hervorgerufen wird, vorbeugen.

Diagnose und Behandlung der Fettsucht

Ursachenforschung betreiben

Bei Adipositas erfolgt lediglich eine Blickdiagnose. Allerdings ist es wesentlich wichtiger, die Ursachen zu finden und mögliche Folgeerkrankungen auszuschließen bzw. entsprechend zu behandeln. Für die Anamnese sind auch übliche Essgewohnheiten, körperliche Aktivitäten und mögliche Beschwerden von Bedeutung.

Auch Informationen zu Familienmitgliedern und deren Gewicht, zum Anlass für das Übergewicht (z. B. Trennung) oder zur Tatsache, ob schon in der Kindheit Übergewicht vorlag, sind für die Anamnese von Bedeutung. Natürlich wird der Patient auch gewogen. Über das Ausmaß des Übergewichts gibt der BMI Aufschluss.

Mit einer Blutentnahme lassen sich mögliche Folgeerkrankungen (z. B. Diabetes mellitus) oder auch Ursachen (z. B. Unterfunktion der Schilddrüse) diagnostizieren.

Eine weitere Kenngröße für die Beurteilung einer Fettleibigkeit ist die Fettverteilung, die über den Taillenumfang angegeben wird. So haben Männer ab einem Taillenumfang von 102 cm und Frauen ab einem Taillenumfang von 88 cm ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen. Bei dieser Messmethode wird der menschliche Körper in zwei "Kategorien" eingeteilt:

  • Apfelform (androide Fettverteilung)
  • Birnenform (gynoide Fettverteilung)

Bei der androiden Fettverteilung findet sich das Fett vorrangig im Bauchraum, bei der gynoiden im Bereich der Hüften, Oberschenkel und am Gesäß. Während bei der Apfelform das Risiko für Erkrankungen der inneren Organe höher ist, haben Menschen mit Birnenform eher Probleme mit Gelenken und Knochen. Rein statistisch gesehen haben Frauen eher die Birnenform und bei Männern kommt häufiger die Apfelform vor.

Therapie: Übergewicht behandeln

Die Behandlung der Fettleibigkeit hat zunächst zwei Hauptsäulen:

  • Die dauerhafte Umstellung der Ernährung
  • Dauerhaft mehr Bewegung.

Grundsätzlich gilt: Sobald der Körper mehr Energie verbraucht, als ihm zugeführt wird, kann das Gewicht langsam reduziert werden. Mehr körperliche Aktivität und eine dauerhaft reduzierte Zufuhr von Kalorien bilden somit die Grundlage einer erfolgreichen Therapie bei Adipositas.

Gesunde Ernährung

Als sinnvoll haben sich folgende Ansätze erwiesen:

  • Der Fettverzehr wird dauerhaft auf etwa 600 Gramm pro Tag reduziert.
  • Der Patient nimmt eine mäßig energiereduzierte Mischkost (weniger Kalorien am Tag mit Begrenzung der Menge an Fett) zu sich.
  • Täglich werden ein bis zwei Mahlzeiten durch Eiweiß-haltige Getränke oder Riegel ersetzt.

Neben einer dauerhaften Ernährungsumstellung und mehr Bewegung ist in einigen Fällen auch eine Verhaltensänderung sinnvoll, die in Therapiesitzungen oder bei Selbsthilfegruppen erreicht werden kann.

Die Veränderung der bisherigen Lebensgewohnheiten sollte sowohl vom familiären als auch freundschaftlichen Umfeld akzeptiert und möglichst unterstützt werden.

Gerade bei Fettleibigkeit sollten zunächst Sportarten gewählt werden, die gelenkschonend sind. Dazu gehören:

  • Fahrrad fahren
  • Aqua-Gymnastik oder Schwimmen
  • Nordic Walking
  • Lange Spaziergänge.

Erfolgt zudem eine Verhaltenstherapie, haben sich folgende Maßnahmen als sinnvoll herausgestellt:

  • Führen eines Ernährungstagebuchs, um sich sowohl zum Ess- als auch zum Trinkverhalten einen Überblick zu verschaffen
  • Erstellung eines Bewegungsprotokolls mit Integration von Sport sowie Alltagsaktivitäten (z. B. Treppensteigen)
  • Einstudieren sogenannter Ausweichmechanismen (z. B. bei Stress anstatt Schokolade essen, lieber spazieren gehen).

Auch Medikamente können zum Einsatz kommen, wenn andere Maßnahmen nicht hilfreich sind, der BMI über 30 liegt oder bereits Begleiterscheinungen aufgetreten sind. Wichtig ist, dass die Medikamenteneinnahme unter ärztlicher Kontrolle erfolgt.

Als Medikamente kommen Präparate infrage, welche die Fettaufnahme im Darm vermindern und sich somit auf die Fettverdauung auswirken. Vom Körper werden so nur zwei Drittel der Fette aus der Nahrung aus dem Darm aufgenommen, während die restlichen Fette unverdaut den Körper verlassen.

Der Einsatz erfolgt im Verbindung mit Diät, Bewegung und Verhaltenstherapie. Eine fettarme Ernährung ist hier besonders wichtig, da ansonsten negative Begleiterscheinungen wie Fettstühle und Durchfälle verursacht werden können, die auf lange Sicht natürlich ungesund sind.

Bei sehr übergewichtigen Erwachsenen mit einem BMI über 40 (Adipositas Grad III) kann auch ein chirurgischer Eingriff in Erwägung gezogen werden, wenn sie auf andere Therapiemaßnahmen nicht ansprechen.

Bei Betroffenen mit einem BMI ab 35 (Adipositas Grad II) ist eine chirurgische Maßnahme ebenfalls denkbar, wenn bereits schwerwiegende Folgeerkrankungen vorhanden sind. Das Mittel der Wahl ist dann in der Regel das sogenannte "Gastric Banding" (Magenband), bei dem um den oberen Teil des Magens ein Silikonband gelegt wird. Dadurch wird der Durchmesser des Magens reduziert und es tritt wesentlich schneller ein Sättigungsgefühl ein.

Das Gewicht sinkt nach dem Eingriff je nach Ausgangssituation innerhalb von 18 bis 24 Monaten um etwa 30 bis 60 Kilogramm. Um den Behandlungserfolg nicht zunichte zu machen, muss auch nach der Operation der Lebensstil nachhaltig geändert werden.

Viele Patienten fragen sich jedoch, wie sie ihr Gewicht nach der erfolgreichen Reduktion halten können. Und hier ist das eigentliche Problem: Behandlungsansätze sind nur erfolgreich, wenn sie langfristig ausgelegt sind.

So folgt einer unter Umständen zunächst gelungenen Diät oft schnell eine deutlich stärkere Gewichtszunahme. Der Jo-Jo-Effekt hat zugeschlagen. Der Patient muss also bereit sein, seine Ernährung langfristig entsprechend umzustellen, wenn er erfolgreich sein Gewicht reduzieren und anschließend halten will.

Behandlung von Adipositas mit rezeptpflichtigen Medikamenten auf euroClinix

Fettleibigkeit (Adipositas) kann mit dem Medikament Xenical effektiv behandelt werden. Da dieses Arzneimittel verschreibungspflichtig ist, kann es in der EU nicht ohne ein vom Arzt ausgestelltes Rezept erworben werden.

Die Online-Klinik euroClinix bietet hier eine unkomplizierte und sichere Alternative. euroClinix ermöglicht Ihnen den Kauf von Xenical durch eine Online-Konsultation.

Hierzu füllen Sie ein medizinisches Patientenformular mit den nötigen gesundheitlichen Informationen aus, welches umgehend an unsere Ärzte weitergeleitet wird. Diese überprüfen Ihre Angaben unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen medizinischen Vorgeschichte, wodurch die individuelle Eignung vom Medikament zur Behandlung von Fettleibigkeit (Adipositas) festgestellt werden kann. Der Versand des Arzneimittels erfolgt unverzüglich durch die Versandapotheke.

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Es ist davon abzuraten, Xenical rezeptfrei im Internet zu kaufen. Die Überprüfung der angegeben Symptome sowie die Verschreibung des entsprechenden Arzneimittels durch einen qualifizierten Arzt, vermeiden die Risiken einer Fehldiagnose. Im schlimmsten Fall kann sich die Erkrankung sogar verstärken. Bei euroClinix können Sie sich auf den unkomplizierten, diskreten und sicheren Service jederzeit verlassen.

Quellen:

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