Chlamydien

Behandlung und Medikament gegen Chlamydien mit Rezept vom Arzt

Bei Chlamydien handelt es sich um eine häufig vorkommende, sexuell übertragbare Krankheit. Jährlich steigt die Anzahl der Infektionen, die vor allem bei jüngeren Männern und Frauen auftreten. Besonders gefährlich ist die Infektion für Frauen, denn in 75 Prozent der Fälle treten keine Symptome auf, bei Männern bleiben 50% der Infektionen symptomfrei. Bleibt die Behandlung aus, treten oft schwerwiegende Folgen wie Unfruchtbarkeit bis hin zu Krebserkrankungen auf.

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Was sind Chlamydien?

Chlamydien verursachen eine bakterielle Infektion, die über die Schleimhäute des Körpers (z. B. bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr, bei der Entbindung, durch Berührung infizierter Schleimhäute) übertragen wird. Durch bestimmte Faktoren kann eine Infektion begünstigt werden, dazu gehören beispielsweise ein Mangel an Hygiene, unausgewogene Ernährung, eine Nikotinsucht und Essstörungen wie Bulimie.

Der vorrangige Übertragungsweg für eine Infektion mit Chlamydien ist ungeschützter Geschlechtsverkehr, daher sind Menschen mit häufig wecheselnden Sexualpartnern besonders gefährdet. Bei Chlamydien handelt es sich um Bakterien, die in der Wirtszelle überleben und sich dort auch vermehren. Sie befallen vor allem Geschlechts- und Harnorgane. Für den Menschen kommen drei krankheitserregende Spezies in Betracht:

  • Chlamydia trachomatis
  • Chlamydia pneumoniae
  • Chlamydia psittaci (sogenannte Papageienkrankheit)

Was sind Chlamydien trachomatis?

Chlamydien trachomatis vermehren sich innerhalb der menschlichen Schleimhautzellen.

Chlamydien Definition

Chlamydien trachomatis können zu schweren Entzündungen im Genital- oder Harnbereich führen. Diese Infektion bleibt oft unerkannt, da sie meist symptomfrei verläuft. Bei einer ausbleibenden Behandlung kann es zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden bis hin zu Unfruchtbarkeit kommen.

Eine Diagnose von Chlamydien trachomatis während der Schwangerschaft ist besonders gefährlich, da es durch die Geschlechtskrankheit vermehrt zu Frühgeburten kommen kann. Während der Entbindung können die Erreger außerdem von der Mutter auf das Neugeborene übertragen werden und somit zur Bindehaut- oder Lungenentzündung beim Kind führen.

Was sind Chlamydien pneuomoniae?

Chlamydien pneuomoniae können zu Infektionen der Atemwege führen. Diese Form von Chlamydien in der Lunge ist sehr gefährlich, da sie schwerer nachgewiesen werden kann und somit öfter unbehandelt bleibt als Chlamydien trachomatis.

Die sogenannte Tröpfcheninfektion reicht für eine Ansteckung aus und somit kann diese Chlamydienausprägung beispielsweise durch Husten übertragen werden. Wenn bereits eine Schwächung des Immunsystems vorliegt, vorwiegend während der kalten Wintermonate, reagieren manche Personen anfälliger auf die Erreger.

Bei Chlamydien pneuomoniae kann es zu folgenden Infektionen der Atemwege kommen:

  • Sinustitis: Entzündung der Nasennebenhöhlen
  • Bronchitis: Entzündung der Bronchien
  • Pharyngitis: Chlamydien im Rachen
  • Trockenheit der Schleimhäute durch Chlamydien im Hals und Chlamydien im Mund

Was sind Chlamydia psittaci (Chlamydophila psittaci)?

Chlamydophila psittaci sind verantwortlich für die sogenannte Ornithose (Papageienkrankheit). Die Ornithose kommt beim Menschen nur sehr selten vor, dennoch besteht Ansteckungsgefahr durch Vögel (vorwiegend Papageien & Raben).

Arten der Erreger

Chlamydien werden in verschiedene Arten von Erregern eingeteilt:

  • Serotypen D - K
  • Serotypen A, B und C
  • Serotypen L1, L2 und L3

Je nach Serotyp sind unterschiedliche Erkrankungen zu beobachten. Chlamydien sind in ihrer Lebensdauer einzigartig. Sie überleben oftmals in getrockneten Exkrementen über einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren. Bei 60 °C lassen sich die kugelförmigen Bakterien jedoch schnell abtöten.

Ursachen & Häufigkeit einer Chlamydien-Infektion

Die Ursachen die zu einer Chlamydien Erkrankung führen können, sind sehr vielfältig. Die Chlamydien entstehen und werden oft lange Zeit nicht wahrgenommen, da Symptome nur in seltenen Fällen auftreten. Eine unbehandelte Infektion mit Chlamydien kann im Körper zu gravierenden gesundheitlichen Schäden führen. Eine Erklärung zur Chlamydien-Entstehung kann hilfreich sein, um einer Erkrankung eventuell vorzubeugen.

Die häufigsten Ursachen von Chlamydien sind:

  • Geschlechtsverkehr
  • Auch bei geschütztem Vaginal-, Anal- oder Oralverkehr können Chlamydien mittels Kontakt der Schleimhäute übertragen werden. Aus diesem Grund sind Personen mit häufig wechselnden Partnern öfter von Chlamydien-Infektionen betroffen.

  • Während einer Entbindung
  • Die Chlamydien-Erreger können über die Scheidenflüssigkeit von der Mutter auf das Neugeborene weitergegeben werden. Dies wiederum kann beim Kind zu einer starken Lungen- oder Bindehautentzündung führen. Eine Nichtbehandlung dieser Augenentzündung kann eine Erblindung zur Folge haben.

  • Der direkte Kontakt mit infizierten Schleimhäuten
  • Eine Ansteckung mit Chlamydien ist auch möglich, wenn die Erreger aus dem Genitalbereich beispielsweise in die Augen gelangen. Das bedeutet, der bloße Kontakt von Schleimhäuten mit Scheidenflüssigkeit ist ausreichend für eine Infektion.

Häufigkeit

In der Regel sind sowohl Frauen als auch Männer gleichermaßen von einer Infektion mit Chlamydien betroffen. Dabei gelten junge Mädchen sowie Frauen als besondere Risikogruppe, da sie aus anatomischer Sicht wesentlich anfälliger für eine solche Infektion sind. Je nach Altersgruppe sind in Deutschland etwa 10 Prozent der Bevölkerung mit Chlamydien infiziert.

Weitere Risikogruppen sind:

  • schwangere Frauen
  • Personen, die regelmäßig mit ungeschützten Geschlechtsverkehr mit wechselnden Partnern haben

Symptome: Wie äußert sich eine Infektion?

In vielen Fällen zeigt eine Infektion mit Chlamydien nur wenige oder gar keine Symptome. Die Inkubationszeit liegt zwischen ca. 1 und 3 Wochen. Treten nach dieser Zeit Chlamydien Symptome" auf, äußern diese sich wie folgt:

  • Entzündungsreaktionen im Genitalbereich (vorrangig durch Chlamydia trachomatis)
  • Ausfluss im Genitalbereich (gelblich, dünnflüssig oder eitrig)
  • Brennen bzw. Schmerzen beim Wasserlassen
  • Juckreiz
  • bei Frauen zusätzlich Zwischenblutungen oder irreguläre Menstruationsblutungen
  • Ausfluss sowie Schmerzen am After
  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.

Außerdem können bestimmte Ekrankungen eine Begleiterscheinung einer Infektion mit Chlamydien hinweisen. Am häufigsten werden dabei folgende Symptome beobachtet:

  • Blasenentzündungen
  • Atemwegsinfekte ( z. B. Bronchitis, Sinusitis, Pharyngitis)
  • Entzündungen am Auge (z.B. Bindehautentzündung)
  • Lungenentzündungen

Auch allgemeine Krankheitssymptome wie Fieber, Magen- und Darmbeschwerden sowie Gelenkschmerzen können auf eine Infektion zurückgehen. In seltenen Fällen kann es außerdem zu Geschwüren im Genitalbereich kommen.

Bei Männern werden insbesondere Entzündungen von Prostata, Harnröhre und Nebenhoden beobachtet, während bei Frauen durch eine Verbreitung der Entzündung in der Harnröhre auch Gebärmutter, Eileiter, Eierstöcke und Leber betroffen sein können.

Außerdem kann es bei einer Chlamydien-Infektion auch zu Entzündungen am Zahnfleisch oder Zahnfleischbluten kommen. Eine Ansteckungsgefahr von Chlamydien durch entzündetes Zahnfleisch oder Entzündungen im Rachenraum oder Mund ist möglich.

Chlamydien-Diagnose

Neben der Befragung des Patienten im Rahmen der Anamnese entnimmt der behandelnde Arzt für die Stellung einer Diagnose einen Abstrich sowie eine Urinprobe. Auch ein rektaler Abstrich ist notwendig, wenn die Betroffenen Analverkehr praktizieren. Das Labor untersucht die Proben auf Antikörper gegen Chlamydien und/oder Partikel des Erbguts von Chlamydien.

Ist der Nachweis auf die Bakterien positiv, liegt sehr wahrscheinlich eine Infektion mit Chlamydien vor. Eine Sicherung der Diagnose und genaue Bestimmung des Erregers erfolgt dann mithilfe der Anzucht einer Zellkultur (so genannte molekularbiologische Untersuchung). Zu bedenken ist, dass ein Test auf Chlamydien nur in der akuten Phase der Infektion möglich ist, weshalb bei Verdacht möglichst schnell ein Arzt aufzusuchen ist.

Der Nachweis und damit auch die Behandlung einer Infektion mit Chlamydia pneumoniae ist wesentlich schwieriger, da diese sich oft nur auf die Atemwege auswirkt und die Übertragung bereits durch Tröpfcheninfektion oder auch durch Zeckenbisse erfolgt.

Vor allem in den Wintermonaten ist der menschliche Körper aufgrund des geschwächten Immunsystems besonders anfällig für diese Spezies. Aufgrund der gängigen Atemwegsinfekte zu dieser Zeit besteht das Risiko, dass die Anzeichen einer Chlamydien-Infektion einem grippalen Infekt zugeschreiben werden.

Die Laboruntersuchung ist vor allem auch zur Abgrenzung anderer Erkrankungen wichtig, denn die Symptome bei einer Infektion mit Chlamydien ähneln beispielsweise den Symptomen der Gonorrhoe (umgangssprachlich Tripper).

Folgen einer unbehandelten Chlamydien-Infektion

Eine Chlamydien-Infektion bleibt häufig unentdeckt und wird darum nicht behandelt. Obwohl die Infektion bei 70 bis 80 Prozent der Frauen und bei über der Hälfte der Männer ohne Beschwerden verlaufen kann, drohen auf lange Zeit schwerwiegende Folgen wie Unfruchtbarkeit, die nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) tausende Frauen betrifft. Außerdem kann sich die Infektion auf benachbarte Strukturen und Organe ausbreiten.

Folgen bei Frauen

Es existieren diverse Untergruppen von Chlamydia trachomatis. Für Infektionen im Urogenitalbereich sind insbesondere die Serovare D bis K verantwortlich. Durch das Aufsteigen und Wandern der Krankheitserreger können alle Organe und Strukturen des kleinen Beckens befallen werden.

Aufsteigende Keime verursachen Pelvic inflammatory disease (PID)

Der angloamerikanische Begriff der pelvic inflammatory disease (PID) ist ein Sammelbegriff für Zervizitis (Entzündung des Gebärmutterhalses), Adnexitis (Entzündung der Eierstöcke (Oophoritis) und Eileiter (Salpingitis)) und Endometritis (Entzündung der Gebärmutterschleimhaut). Die PID kann akut oder chronisch verlaufen und entsteht durch das Aufsteigen der Keime.

pid zervizitis adnexitis salpingitis

Etwa zwei bis fünf Prozent der Frauen mit unbehandelter Chlamydien-Infektion entwickeln eine chronische PID. Die Rate für eine akute Entzündung der Gebärmutterschleimhaut und Eileiter ist mit 40 Prozent deutlich höher. Durch Screening-Untersuchungen könnten diese Folgen der Chlamydien-Infektion um mindestens 50 % vermindert werden.

Eine akute Entzündung im kleinen Becken äußert sich meistens durch Fieber, Unterbauchschmerzen und einem ausgeprägten Krankheitsgefühl. Die Symptome ähneln denen einer Appendizitis (Blinddarmentzündung) oder einer Extrauteringravidität (Bauchhöhlen-Schwangerschaft). Der chronische Verlauf ist deutlich weniger auffällig. Meistens bestehen nur ein Druck- oder Schweregefühl im Bereich des kleinen Beckens. Problematisch ist, dass es zur Eiteransammlung und Abszess-Bildung kommen kann. Ein Abszess muss eventuell operativ entfernt werden.

Chlamydien können eine Eileiter-Entzündung auslösen

Als Salpingitis wird die Entzündung eines oder beider Eileiter bezeichnet. Zu den Symptomen gehören Fieber und starke Unterleibsschmerzen, die möglicherweise durch Geschlechtsverkehr, Wasserlassen und Eisprung verstärkt werden. In manchen Fällen besteht vaginaler Ausfluss.

salpingitis

Durch die Entzündung wird das Flimmerepithel der Eileiter geschädigt und es entstehen Vernarbungen und Verklebungen. Sind die Eileiter nicht mehr durchlässig, kommt es zur Unfruchtbarkeit. Eine Mitbeteiligung benachbarter Strukturen ist möglich und besteht dann zumeist aus einer zusätzlichen Oophoritis (Entzündung der Eierstöcke) und Peritonitis (Entzündung des Bauchfells).

Risiken einer Chlamydieninfektion in der Schwangerschaft

Schwangere Frauen werden in den Vorsorgeuntersuchungen auf Chlamydien getestet. Denn eine unerkannte und unbehandelte Chlamydien-Infektion kann unter anderem zu Fehl- und Frühgeburten führen. Während des Geburtsvorgangs können außerdem die Keime auf das Kind übertragen werden und eine Lungenentzündung oder Bindehautentzündung auslösen. Bereits die Entstehung einer Schwangerschaft wird durch Chlamydien negativ beeinflusst: Es besteht ein erhöhtes Risiko für eine Eileiter- oder Bauchhöhlen-Schwangerschaft (Extrauteringravidität).

Chlamydien können eine Unfruchtbarkeit verursachen

Eine unbehandelte Chlamydien-Infektion gilt als die häufigste Ursache für Unfruchtbarkeit bei Frauen. Geschätzt sind in Deutschland etwa 100.000 Frauen im gebärfähigen Alter aufgrund dieser Folgeerkrankung der Chlamydien-Infektion ungewollt kinderlos.

Die Ursache der Unfruchtbarkeit kann von verschiedenen Komplikationen der Chlamydien-Infektion ausgehen, sodass etwa 18 Prozent der unbehandelten Infektionen zur Unfruchtbarkeit führen. Der häufigste Vorgang, der zur Unfruchtbarkeit führt, ist die Adnexitis (Entzündung von Eileiter und Eierstöcken), auf die Vernarbung, Verklebung und Verschluss der Eileiter folgen kann.

Folgen bei Männern

Bei Männern bereitet eine Chlamydien-Infektion häufiger Beschwerden als bei Frauen, weshalb häufiger behandelt wird und Folgeerkrankungen insgesamt seltener sind. Betroffen können wiederum alle Strukturen des kleinen Beckens sein.

Chlamydien steigern der Risiko einer Entzündung der Nebenhoden

Die Epididymitis (Entzündung der Nebenhoden) äußert sich mit Hodenschmerzen, Schwellung des Hodens oder beider Hoden und Fieber. Vorausgehend können Bauch- oder Flankenschmerzen bestanden haben. Die stärkste Ausprägung der Beschwerden wird meist innerhalb eines Tages erreicht. Die Symptome können mit denen einer Hodentorsion verwechselt werden. Da es sich bei der Hodentorsion um einen Notfall handelt, sollte bei Hodenschmerzen und -schwellung schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden.

epididymitis

Harnröhre entzündet sich aufgrund von aufsteigenden Bakterien

Die Urethritis kann bei verschiedenen sexuell übertragbaren Infektionen auftreten. Den größten Anteil mit 25 Prozent verursacht allerdings Chlamydia trachomatis. Der Verlauf ist entweder symptomlos oder mit einem Brennen beim Wasserlassen verbunden. Durch die Entzündung der Harnröhre können Vernarbungen entstehen, die gegebenenfalls den Durchgang für die Samenflüssigkeit verschließen, was in einer Unfruchtbarkeit des Mannes resultiert.

Des Weiteren können sich die Keime über die Harnröhre auf weitere Strukturen ausbreiten. Ist die Blase betroffen, wird von einer Urozystitis (Blasenentzündung) gesprochen. Zu den Symptomen einer Blasenentzündung gehören Schmerzen beim Wasserlassen, häufiger Harndrang, Blut im Urin und Schmerzen oberhalb der Schambeinfuge.

Eine Prostataentzündung kann Folge einer Chlamydieninfektion sein

Typisch für eine Entzündung der Prostata, deren Fachbegriff "Prostatitis" ist, sind Schmerzen während oder nach dem Geschlechtsverkehr, Schmerzen beim Wasserlassen und Kreuzschmerzen. Fieber und Schüttelfrost können ebenso wie weitere Allgemeinsymptome zusätzlich auftreten.

Ein Befall der Prostata kann sich auf weitere Strukturen ausbreiten, sodass beispielsweise eine Entzündung der Samenleiter entstehen kann. Werden die Samenleiter durch Vernarbungen und Verklebungen infolge der Entzündung verschlossen, wird der betroffene Mann unfruchtbar. Die Prostatitis geht mit einem höheren Risiko für Unfruchtbarkeit einher als die Epididymitis.

Chlamydien können auch beim Mann eine Unfruchtbarkeit auslösen

Eine Chlamydien-Infektion führt bei Männern seltener zur Unfruchtbarkeit als bei Frauen. Als besonders gefährdet gelten Männer mit einer Prostatitis durch Chlamydien, was als gefährlicher angesehen wird als eine Epididymitis. Gegebenenfalls ist eine Operation notwendig, um Vernarbungen, die die Samenleiter verschleißen, zu durchtrennen.

Geschlechtsunspezifische Folgen

Für beide Geschlechter besteht durch eine unbehandelte Chlamydien-Infektion das Risiko für Nierenerkrankungen und ein erhöhtes Risiko, an anderen sexuell übertragbaren Infektionen, insbesondere HIV und Gonorrhoe, zu erkranken. Das erhöhte HIV-Risiko wird so erklärt, dass die Entzündung die Schleimhaut durchlässiger für Viren macht und Entzündungszellen, die vom HI-Virus befallen werden, bereits vor Ort sind. Nierenerkrankungen können sich aus weiter aufsteigenden Entzündungen des unteren Harntrakts entwickeln.

In tropischen und subtropischen Ländern ist gehäuft das Auftreten eines Lymphogranuloma inguinale zu beobachten, das durch die Serovare L1 bis L3 von Chlamydia trachomatis ausgelöst wird. Zunächst bestehen schmerzlose Geschwüre im Genitalbereich, die nach zwei Wochen wieder verschwinden. Anschließend kommt es zu einer blauroten Verfärbung der Leistenlymphknoten, die schmerzhaft geschwollen sind. Ohne Therapie droht ein chronischer Verlauf mit Lymphödem.

Die reaktive Arthritis beschreibt eine Gelenkbeteiligung bei Chlamydien-Infektion. Sie ist zudem Teil des sogenannten Reiter-Syndroms, das durch die Serovare A bis C von Chlamydia trachomatis ausgelöst wird. Das Reiter-Syndrom wird durch Bindehautentzündung und Entzündung des Harntrakts vervollständigt.

Eine weniger bekannte Folge der unbehandelten Infektion stellt das Fitz-Hugh-Curtis-Syndrom dar, bei dem es sich um eine Perihepatitis (Entzündung der Leberkapsel) handelt. Außer den Chlamydien können auch Gonokokken dieses Syndrom auslösen, bei dem die Leberkapsel mit dem Bauchfell (Peritoneum) verwächst und Oberbauchschmerzen mit Ausstrahlung in die rechte Schulter verursacht.

Verschiedene Serotypen und mögliche Folgeerkrankungen

Welche Folgeerkrankungen auftreten, ist vor allem von den jeweiligen Serotypen abhängig.

Serotypen D - K

Die Serotypen D - K sind vor allem in den westlichen Industrieländern weit verbreitet und führen eventuell bei ausbleibender Behandlung sowohl bei Frauen als auch bei Männern zur Unfruchtbarkeit (z. B. durch Verkleben der Eierstöcke, Verringerung der Spermienproduktion aufgrund von Entzündungen). Frauen haben durch die Infektion mit Chlamydien ein wesentlich höheres Risiko für Früh- und Fehlgeburten.

Serotypen A - C

Chlamydien können die Augen in Form einer Entzündung befallen. Chlamydien trachomatis können mittels Tröpfcheninfektion übertragen werden und zu schweren Augenentzündungen führen. Die Serotypen A, B und C sind oft ursächlich für die Entstehung eines so genannten "Trachoms", das unbehandelt unter Umständen zur Erblindung führt.

Dabei handelt es sich um eine entzündliche Bindehautentzündung, die vor allem in tropischen Ländern vorkommt. Kommt es zu Beschwerden wie Lichtscheuheit, Tränenfluss oder Druckgefühl im Auge, ist umgehend ein Arzt aufzusuchen.

Trachom (Bindehautentzündung) durch Chlamydien

Das Trachom kann während der Entbindung von der Mutter auf das Neugeborene übertragen werden und führt bei Nichtbehandlung bis hin zur Erblindung des Kindes. Chlamydien können auch durch eine Schmierinfektion auf die Augen übertragen oder mittels einer bestimmten Fliegenart werden, dies kommt aber fast ausschließlich in tropischen Ländern vor.

Serotypen L1, L2 & L3

Selten sind in westlichen Ländern die Serotypen L1, L2 und L3 nachzuweisen. Eine Folgeerkrankung dieser Chlamydien-Form ist die vorrangig in Asien und Südamerika auftretende "Elephantiasis".

Behandlung: Therapie mit Antibiotika

Eine Infektion mit Chlamydien heilt grundsätzlich nicht von allein aus und ist somit zwingend medikamentös zu behandeln.

Für die Therapie einer Infektion mit Chlamydien sind Antibiotika wie Makrolide, Doxycyclin, Azithromycin oder Tetracycline die erste Wahl. Ist eine schwangere Frau von einer Infektion betroffen, kommen meist Josamycin, Erythromycin oder Amoxillin zum Einsatz.

Die Gabe erfolgt je nach Präparat und Art der Erkrankung über eine Woche hinweg bis zu zwei Wochen. Über die Dauer der medikamentösen Behandlung entscheidet der Arzt. Aufgrund der Ansteckungsgefahr ist es ratsam, auch den Partner einer erkrankten Person zu behandeln (Vermeidung des sogenannten Ping-Pong-Effekts, also des gegenseitigen Wiederansteckens) und mit dem Geschlechtsverkehr so lange zu warten, bis die Behandlung anschlägt (ca. eine Woche).

Um den Erfolg der Behandlung zu kontrollieren, ist etwa drei Wochen nach Ende der Therapie eine erneute Laboruntersuchung durchzuführen.

In den meisten Fällen erfolgt die Behandlung sowohl bei Frauen als auch bei Männern letztlich mit Doxycyclin als Erstbehandlung. In der Regel ist diese für eine Heilung ausreichend. Als Zweitbehandlung steht Azithromycin zur Verfügung

Hat der Arzt ein Trachom diagnostiziert, ist in einem noch frühen Stadium die Behandlung mit einer Augensalbe, die Tetracyclin enthält, sinnvoll. Die Infektion heilt dann in der Regel folgenlos aus. Hat der Mediziner das Trachom jedoch in einem weiter fortgeschrittenen Stadium festgestellt, besteht eventuell die Notwendigkeit einer Operation.

Was passiert, wenn Chlamydien nicht behandelt werden?

Wenn Chlamydien nicht behandelt werden, kann dies zu einer chronischen Infektion im Körper führen, diese wandert ungehindert weiter und bewirkt unter Umständen eine Zellveränderung der Harn- und inneren Geschlechtsorgane. In weiterer Folge kann es bei Frauen zu Unfruchtbarkeit und einem erhöhten Risiko einer Fehlgeburt kommen.

Ist eine Infektion mit Chlamydien diagnostiziert, besteht unbedingter Handlungsbedarf. Patienten, die sich nicht behandeln lassen, infizieren sich unter Umständen leichter mit dem HI-Virus.

Das liegt vor allem daran, dass die Schleimhäute aufgrund der Entzündungsprozesse durch die Infektion wesentlich durchlässiger für den HI-Virus sind. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Immunzellen, die für den HI-Virus als Zielzellen dienen, in den entzündeten Bereich gelangen und dort einen optimalen Angriffspunkt darstellen.

Wird die Infektion mit Chlamydien frühzeitig erkannt und kann mit Antibiotika behandelt werden, heilt sie in der Regel ohne bleibende Schäden aus.

Vorbeugung: Keine Chance für Chlamydien

Da es sich bei einer Infektion mit Chlamydien vorrangig um eine sexuell übertragbare Erkrankung handelt, ist die Benutzung von Kondomen die einzige Möglichkeit der Vorbeugung. Die Übertragung von Chlamydien ist allerdings auch durch Sexspielzeug möglich, es empfiehlt sich daher, hierbei auf eine gründliche Hygiene zu achten oder ein Kondom zu benutzen.

Einige Verhaltensregeln helfen darüber hinaus, sich nicht anzustecken:

  • Bei Verdacht einer Infektion ist umgehend ein Arzt aufzusuchen, um eine Ansteckung anderer Personen zu vermeiden.
  • Bei Urlaub in tropischen Regionen ist auf die hygienischen Verhältnisse (z. B. Sauberkeit der Handtücher) ein besonderes Augenmerk zu legen.

Chlamydien-Test zur Vorsorge

Chlamydien gehören zu den verbreitetsten Geschlechtskrankheiten doch mangels eindeutigen Symptomen bleibt eine Infektion häufig unentdeckt. Daher ist es in jedem Fall anzuraten, einmal im Jahr einen Chlamydien-Test durchzuführen.

Ein Chlamydien-Screening, also eine Testuntersuchung auf die entsprechenden Bakterien, sollte vor allem bei jüngeren Frauen und Männern unter 25 Jahren regelmäßig durchgeführt werden, da diese zu der größten Risikogruppe gehören. Auch bei Schwangeren empfiehlt sich ein Test, da hier die Folgen für das ungeborene Kind gravierend sein können.

Routinemäßig ist vor operativen Eingriffen an der Gebärmutter (z. B. vor der Geburt, bei künstlicher Befruchtung, bei Einsatz einer Spirale sowie bei Ausschabung nach einer Fehlgeburt) eine Kontrolluntersuchung durchzuführen, um Ärzte vor einer Infektion mit Chlamydien zu schützen.

Behandlung von Chlamydien mit rezeptpflichtigen Medikamenten auf euroClinix

Eine Chlamydien-Infektion kann mit Arzneimitteln wie Doxycyclin Kapseln und Azithromycin effektiv behandelt werden. Da diese Medikamente verschreibungspflichtig sind, können sie in der EU nicht ohne ein vom Arzt ausgestelltes Rezept erworben werden.

Wie kann ich bei euroClinix Medikamente gegen Chlamydien online kaufen?

Die Online-Klinik euroClinix ermöglicht Ihnen den Kauf von Doxycyclin Kapseln und Azithromycin durch eine professionelle Online-Konsultation. Hierzu füllen Sie ein medizinisches Patientenformular mit den nötigen gesundheitlichen Informationen aus, welches umgehend an unsere Ärzte weitergeleitet wird. Diese überprüfen Ihre Angaben, um die individuelle Eignung zur Behandlung mit Arzneimitteln gegen Chlamydien feststellen zu können. Gibt es keinerlei bedenken, wird ein ärztliches Rezept ausgestellt. Der Versand des Medikaments erfolgt unverzüglich durch die Versandapotheke.

Kann ich Medikamente gegen Chlamydien rezeptfrei online bestellen?

Es ist davon abzuraten, Doxycyclin Kapseln und Azithromycin rezeptfrei im Internet zu kaufen. Die Überprüfung der angegeben Symptome sowie die Verschreibung des entsprechenden Arzneimittels durch einen qualifizierten Arzt, vermeiden die Risiken einer Fehldiagnose. Bei euroClinix können Sie sich auf den unkomplizierten, diskreten und sicheren Service jederzeit verlassen.

Versand und Verpackung

Die voraussichtliche Lieferzeit des Arzneimittels durch UPS wird bereits auf der Website angezeigt. Die genaue Zeit erfahren Sie in der E-Mail direkt nach der Bestellung. Das Medikament wird zeitnah und direkt an eine Adresse Ihrer Wahl zugestellt. Das Arzneimittel befindet sich in einer neutralen Packung und garantiert somit höchste Diskretion.

Ist die Medikamentenbestellung bei euroClinix sicher?

Wir arbeiten mit bei der englischen Medizinbehörde registrierten Ärzten, die die Rezeptausstellung immer verweigern können. Alle Rezepte werden von unserer beim englischen Apothekenverband eingetragenen Apotheke geprüft und bearbeitet, bevor die Medikamente versandt werden.

Um die Daten unserer Kunden zu schützen, werden alle Daten SSL-verschlüsselt übertragen und niemals an Dritte weitergegeben. Die Sicherung Ihrer Privatsphäre wird ebenfalls bei der Bezahlung berücksichtigt, die mit verschiedenen Zahlungsmethoden erfolgen kann.

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