Verschiedene Präparate der Pille danach

Die Pille danach kann als Notfallverhütung nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingesetzt werden, zum Beispiel wenn die Verhütung vergessen wurde oder nicht gewirkt hat. Welches Präparat als Pille danach ideal ist, ist natürlich von Frau zu Frau ganz verschieden. Die Wirkungsweise der unterschiedlichen Präparate für die Pille danach sind zwar sehr ähnlich, dennoch sollten sich Frauen mit den Inhaltsstoffen und möglichen Nebenwirkungen auseinandersetzen, um das für sie individuell beste Produkt zu wählen.

Welche Präparate der Pille danach gibt es?

Mittlerweile hat sich diese Methode zur Notfallverhütung so sehr bewährt, dass es etliche unterschiedliche Präparate als Pille danach gibt. Besonders beliebt ist beispielsweise Unofem, das Produkt enthält Levonorgestrel als Inhaltsstoff und wirkt zuverlässig gegen eine ungewollte Schwangerschaft. Auch die Pille danach Ellaone wird häufig verschrieben, da es sich um ein bewährtes Präparat handelt. Ellaone enthält anders als viele andere Präparate Ulipristalacetat anstelle von Levonorgestrel und kann bis zu 120 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Eine weitere Alternative als Pille danach ist Vikela, ein Präparat welches auch unter dem Namen Levonelle bekannt ist und auf der Basis von Levonorgestrel bis zu drei Tage nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr gegen eine ungewollte Schwangerschaft wirkt.

Vergleich von ellaOne und Levogynon

Levogynon (Levonelle) und ellaOne sind beides sehr effektive Methoden zur Notfallverhütung, welche das Risiko auf eine Schwangerschaft nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr senken. Beide Pillen sind sehr effektiv und wirken auf die selbe Art und Weise. Dennoch gibt es ein paar kleine, aber feine Unterschiede.

Wirkung

Beide Notvallverhütungspillen wirken, indem sie die Eierstöcke daran hindern, ein Ei zur Befruchtung auszusenden. Dadurch wird kein Ei entsandt, das möglicherweise von den Spermien befruchtet werden könnte.

Zusätzlich verhindern beide Medikamente das Eindringen von Spermien in ein versehentlich entsandtes Ei. Darüber hinaus wird das Anschwellen der Gebärmutterschleimhaut verhindert.

Nebenwirkungen

Es gibt einige Nebenwirkungen, die lediglich bei ellaOne auftreten. Darunter fallen Migräne, Sehstörungen, Nasenbluten, vaginaler Juckreiz und Muskelschmerzen.

Welche Pille danach sollte ich nehmen?

Levogynon und ellaOne sind beides sehr effektive Notfallverhütungspillen, die Frauen nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr vor einer Schwangerschaft schützen. Jedoch gibt es einige Faktoren, die Ihnen die Wahl womöglich erleichtern.

Levogynon eignet sich, wenn:

  • Sie sich um schwere Nebenwirkungen sorgen.
  • Weniger als 72 Stunden nach dem ungeschützten Sex bislang vergingen.
  • Sie nicht allergisch oder sensibel auf den aktiven Wirkstoff reagieren.

ellaOne eignet sich, wenn:

  • Sie Medikamente in der Regel gut vertragen, ohne Nebenwirkungen zu erfahren.
  • Sie einen Empfängnisschutz bis zu fünf Tagen nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr suchen.
  • Sie allergisch oder sensibel auf die Inhaltsstoffe von Levogynon reagieren.

Gibt es einen guten Grund ellaOne oder Levogynon nicht einzunehmen?

Es gibt einige Situationen, in denen Sie auf die Pille danach verzichten sollten. Sie sollten auf diese Medikamente verzichten, wenn Sie bereits schwanger sind, da die Notfallverhütung in diesem Fall nicht wirkt und auch zu schweren Folgen der Schwangerschaft führen kann.

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