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Zu früh kommen

Vorzeitige Ejakulation ist ein Problem, mit dem viele Paare zu kämpfen haben. Einer Studie zufolge sind etwa 20 Prozent aller Männer betroffen und es handelt sich weltweit um die häufigste Sexualstörung des Mannes. Da sich eine mangelnde Kontrolle über den Samenerguss sehr negativ auf die Partnerschaft auswirken kann, ist der Leidensdruck oft hoch. Allerdings ist Vorsicht geboten, denn teils wird die Vorstellung davon, was zu früh kommen tatsächlich bedeutet, von den Medien unrealistisch verzerrt. Von einer Ejaculatio praecox, wie der frühzeitige Samenerguss sexualmedizinisch bezeichnet wird, liegt vor beim gemeinsamen Auftreten von:

  • einer intravaginalen Ejakulationszeit von höchstens ein bis zwei Minuten
  • mangelnde Kontrolle über den Samenerguss
  • hohem persönlichem Leidensdruck
  • partnerschaftlichen Problemen

Kann man zu früh kommen verhindern?

Mit welchen Methoden man gegen die Problematik der vorzeitigen Ejakulation vorgehen kann, hängt von der Form ab, in welcher diese vorliegt. Es werden zwei Formen der Ejaculatio praecox unterschieden:

Primäre oder lebenslange Ejaculatio praecox

Diese Form wird meist schon als Jugendlicher offensichtlich, wenn die ersten Sexualkontakte stattfinden. Dabei ist der Samenerguss meist sowohl beim Geschlechtsverkehr als auch bei der Masturbation verfrüht und dies unabhängig von Situation und Geschlechtspartnerin. Als Ursache wird eine Übersensitivität bestimmter Rezeptoren im Gehirn vermutet.

Sekundäre oder erworbene Ejaculatio praecox

Eine erworbene Ejaculatio praecox liegt dann vor, wenn das Ejakulationsverhalten zuvor im Normalbereich lag und die Ejakulation nun im Zusammenhang mit bestimmten Umständen oder Erkrankungen frühzeitig erfolgt. Begünstigende Faktoren sind hier häufig:

  • Erektionsstörungen
  • Prostataerkrankungen
  • Schilddrüsenerkrankungen

Was tun gegen vorzeitige Ejakulation?

Die Therapie der Ejaculatio praecox kann sexualtherapeutisch oder medikamentös erfolgen.

Sexualtherapie

Eine Sexualtherapie oder eine Verhaltenstherapie für Paare, in der die sexuellen Probleme offen angesprochen werden, kann hilfreich sein. Ein erfahrener Sexualtherapeut kann dem Paar schrittweise helfen, die Erregung besser kontrollieren zu lernen. Zudem gibt es eine Reihe von Techniken, die bei vorzeitiger Ejakulation hilfreich sein können:

  • Start-und-Stopp-Technik: Hier wird die Stimulation gestoppt, sobald die Erregung zu groß wird. Sobald sie wieder etwas abgeflaut ist, kann es weitergehen.
  • Squeeze-Technik: Hier wird die Ejakulation gestoppt, indem auf eine bestimmte Stelle im Bereich der Eichel gedrückt wird.

Bedenkt man allerdings, dass das medizinische Kriterium für eine Ejaculatio praecox im Bereich von weniger als ein bis zwei Minuten liegt, ist der tatsächliche Nutzen dieser Methoden fraglich.

Medikamentöse Therapie

Die Behandlung mit Medikamenten erfolgt häufig über lokale Betäubungsmittel wie Lidocain und Prilocain. Diese kommen in Form von Sprays oder Salben, die auf den Penis aufgetragen werden und somit die Erregbarkeit einschränken. Je nach Wirkstoff dürfen diese nur sehr sparsam verwendet werden, da es sonst zu einem Taubheitsgefühl kommen kann. Zudem kann sich die erregungshemmende Wirkung unter Umständen auch auf die Vagina der Partnerin auswirken.

Ein speziell für frühzeitige Ejakulation entwickelter Wirkstoff ist Dapoxetin, der in Form des verschreibungspflichtigen Medikaments Priligy erhältlich ist. Dapoxetin zählt zu den Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern, die unter anderem auch zur Therapie von Depressionen eingesetzt werden. Priligy wird bei Bedarf in Tablettenform eingenommen.

Eine Reihe von Antidepressiva wie zum Beispiel Clomipramin weisen Nebenwirkungen auf, die sich verlängernd auf die intravaginale Ejakulationszeit auswirken. Als Behandlungsmethode der Ejaculatio praecox sind diese jedoch nicht zugelassen.

Nie wieder zu früh kommen?

Ein vorzeitiger Samenerguss bei Nervosität oder Aufregung ist etwas, mit dem viele Männer schon Erfahrungen gemacht haben und mit Sicherheit kein Grund zur Sorge. Besteht das Problem über einen längeren Zeitraum, ist es wichtig, offen mit dem Thema umzugehen. Wurde die Problematik erst einmal in der Beziehung angesprochen, kann konstruktiv nach Lösungen gesucht werden. Die verschiedenen Möglichkeiten der Behandlung können dann gemeinsam getestet werden. Wenn keine feste Beziehung besteht, kann es ein guter Anfang sein, sich einem Arzt anzuvertrauen.

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