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Haarausfall durch fehlerhafte Schilddrüse

Haarausfall kann diverse Ursachen haben. Bei einem Großteil der Betroffenen ist der Haarausfall anlagebedingt. Auch Stress ist ein sehr häufiger Auslöser. Eine weitere Ursache kann durch eine Fehlfunktion der Schilddrüse gegeben sein.

Wie hängen Haarausfall und Schilddrüse zusammen?

Die Schilddrüse erfüllt eine Reihe wichtiger Funktionen im Körper. Die von ihr produzierten Hormone Trijodthyronin (T3) und Thyroxin (T4) sind bestimmend für den gesamten Energiestoffwechsel sowie das Wachstum von Körperzellen. Doch gerade aufgrund ihrer zentralen Funktion ist die Schilddrüse auch Ausgangspunkt für eine Vielzahl von Erkrankungen.

Schilddrüsenunterfunktion

Bei der Schilddrüsenunterfunktion, die fachsprachlich als Hypothyreose bezeichnet wird, liegt eine Unterversorgung des Körpers mit Schilddrüsenhormonen vor. Die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion sind zahlreich:

  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • Konzentrationsschwäche und allgemeine Leistungsminderung
  • Verstopfung
  • Depressive Stimmungen und Gedächtnisminderung
  • Appetitlosigkeit

Schilddrüsenüberfunktion

Die Schilddrüsenüberfunktion oder Hyperthyreose hingegen führt zu eine Überproduktion von Schilddrüsenhormonen. Diese kann zu den folgenden Symptomen führen:

  • Nervosität und Zittern
  • Beschleunigter Herzschlag
  • Gewichtsverlust trotz Heißhunger
  • Schwitzen
  • Zyklusstörungen

Jodmangelstruma

Von einem Jodmangelstruma spricht man, wenn es aufgrund der unzureichenden Zufuhr von Jod zu einer vergrößerten Schilddrüse kommt, die umgangssprachlich auch als Kropf bezeichnet wird. In vielen Fällen werden hier jedoch noch ausreichend Schilddrüsenhormone produziert, so dass eine Jodmangelstruma nicht im engeren Sinne zu den Schilddrüsenfunktionsstörungen zählt.

Haarausfall und Schilddrüsenfunktionsstörungen

Sowohl die Schilddrüsenüberfunktion als auch die Unterfunktion stehen im Zusammenhang mit dem Erscheinungsbild des Haares. Bei Betroffenen der Schilddrüsenunterfunktion erscheint das Kopfhaar matt und stumpf und die Verminderung der Haardichte kann auch Augenbrauen und Körperhaare betreffen. Die Schilddrüsenüberfunktion beschleunigt das Wachstum der Haare, allerdings sind sie dünn und treten sehr schnell in die Ruhephase ein, in der kein weiteres Wachstum mehr stattfindet. Allerdings besteht kein Zusammenhang zwischen der Stärke des Hormonfehlfunktion und der Intensität des Haarausfalls.

Gibt es Mittel gegen Haarausfall aufgrund von Schilddrüsenfunktionsstörungen?

Allgemein wird angenommen, dass mit einer Beseitigung der Schilddrüsenfehlfunktion auch der Haarausfall verschwindet. Aus medizinischer Sicht ist dies allerdings nicht eindeutig wissenschaftlich bestätigt.

Behandlung von Schilddrüsenfunktionsstörungen

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion muss in der Regel ein Leben lang Thyroxin gegeben werden. Bei dieser Dauersubstitutionsbehandlung sind Kontrollbesuche beim Arzt nach optimaler Einstellung lediglich alle sechs Monate notwendig.

Bei einer Schilddrüsenüberfunktion muss zunächst eine Normalisierung der Laborwerte erreicht werden. Zu diesem Zwecke werden Medikamente verabreicht, welche die Bildung von Schilddrüsenhormonen hemmen. Im Anschluss kann durch einen operativen Eingriff das Wiederauftreten der Hyperthyreose verhindert werden.

In beiden Fällen ist es ärztlicherseits notwendig, eine Schilddrüsenentzündung auszuschließen. In diesem Fall darf kein Jod zugeführt werden.

Vorbeugen zum Erhalt einer gesunden Schilddrüse

Bis zu einem gewissen Maße kann einer Schilddrüsenfehlfunktionen mit den folgenden Verhaltensregeln vorgebeugt werden:

  • Jodbedarf decken: Jodmangel kann zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen. Deutschland gilt als Jodmangelland, deshalb ist es wichtig, auf die ausreichende Versorgung mit Jod zu achten. Der regelmäßige Verzehr von Seefisch und die Verwendung von jodhaltigem Speisesalz können die Jodzufuhr sichern.
  • Gesunder Lebensstil: regelmäßiger Sport sowie eine gesunde Ernährung wirken auch bei der Schilddrüse vorbeugend gegen Erkrankungen

Gibt es weitere Formen hormonellen Haarausfalls?

Haarausfall, der mit einer Fehlfunktion der Schilddrüse zusammenhängt, ist also durch einen Mangel oder Überfluss an Schilddrüsenhormonen bedingt. Doch auch andere Hormone können bei Haarausfall eine Rolle spielen:

  • Testosteron: Bei der androgenen Alopezie, der häufigsten Ursache von Haarausfall, liegt eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber den männlichen Sexualhormonen vor.
  • Noradrenalin: Ein weiterer Auslöser für Haarausfall können Stresshormone wie beispielsweise Noradrenalin sein.
  • Östrogen: Auch die weiblichen Geschlechtshormone können im Zusammenhang mit Haarausfall stehen. Dies ist häufig nach der Schwangerschaft, bei Wechsel oder Absetzen der Pille zur Verhütung oder in den Wechseljahren der Fall.

Angesichts der verschiedenen Ursachen, die dem Haarausfall zugrunde liegen können ist es ratsam, insbesondere auf weitere Symptome zu achten, die zeitgleich auftreten. Dadurch gestaltet sich die ärztliche Diagnose leichter und es kann schnellstmöglich mit der entsprechenden Behandlung begonnen werden.

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