Die Symptome bei Impotenz

Impotenz lässt sich heute in den meisten Fällen sehr gut behandeln, es macht daher Sinn sich Gedanken über die möglichen Symptome von Impotenz zu machen, damit diese rechtzeitig erkannt werden können. Wir haben alle wichtigen Informationen und Hintergründe zusammengefasst, damit es Patienten leichter fällt Impotenz zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Bedeutet Impotenz, dass keine Erektionen mehr auftreten?

Grundsätzlich ja – unter Impotenz versteht man die Unfähigkeit des Mannes eine dauerhafte Erektion zu erhalten. Wird Impotenz diagnostiziert, dann können natürlich unterschiedliche Ursachen vorliegen. Die ersten Anzeichen von Impotenz müssen nicht unbedingt bedeuten, dass dauerhaft keine Erektion mehr erreicht werden kann. In vielen Fällen, besonders wenn psychologische Hintergründe vorliegen, kann es sich durchaus um ein temporäres Problem handeln.

Impotenz Anzeichen: Woran erkennt man Impotenz?

Unter Impotenz versteht man die Unfähigkeit des Mannes eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion zu erhalten. Die ersten Symptome für Erektionsprobleme sind daher eine schwache oder gar nicht vorhandene Erektion in sexuellen Situationen. Manchmal sind die Symptome von Impotenz nur vorübergehend, besonders dann, wenn es sich um psychologische Ursachen handelt. Zwar sollte man die ersten Anzeichen für Impotenz ernst nehmen und gegebenenfalls behandeln, allerdings können stressige Situationen oftmals zu Erektionsstörungen führen, die von ganz allein wieder verschwinden. Geduld und offene Kommunikation sind in jedem Fall wichtige Voraussetzungen damit die ersten Anzeichen von Impotenz nicht zu einem ernsthaften Problem werden.

Es gibt verschiedene Impotenz-Symptome:

  • Ab und zu auftretende Erektionsprobleme

    Es kann sein, dass Männer immer noch eine Erektion bekommen können, etwa bei der Selbstbefriedigung oder am Morgen und diese Probleme nur haben, wenn sie versuchen, Geschlechtsverkehr zu haben.

  • Die Impotenz-Symptome entwickeln sich sehr schnell

    Es kann einem so vorkommen, als wenn die Probleme über Nacht aufgetreten sind. So schnelle Entwicklungen zeugen meist von einem psychologischen Grund, beispielsweise Stress, Angst oder Depression.

  • Die Erektionsprobleme entwickeln sich langsam über einen längeren Zeitraum hinweg

    Wenn sich die Impotenz-Symptome nur langsam entwickeln und Männer erst nach einiger Zeit merken, dass sie eventuell unter Impotenz leiden könnten, ist es sehr wahrscheinlich, dass es an physischen Gründen liegt.

Weitere Impotenz-Symptome äußern sich in Problemen mit dem Samenerguss oder dem Orgasmus. Meistens weisen sie auf eine andere Kondition hin, können aber eine Rolle in erektiler Dysfunktion spielen.

Es ist wichtig, dass Männer einen Arzt konsultieren, damit dieser ihnen bei der Diagnose helfen kann. Selbstdiagnosen können dazu führen, dass Sie das falsche Medikament auswählen. Das Gespräch beim Arzt kann Patienten helfen zu erkennen, wo genau die Ursache Ihres Problems liegt.

Impotenz kann, in einigen wenigen Fällen, auch als Hinweis auf eine tieferliegende Krankheit verstanden werden. Deshalb ist es wichtig, dass man erektile Dysfunktion ernst nimmt und frühzeitig behandelt.

Kann nachlassende Potenz ein Anzeichen für drohende Impotenz sein?

Eine nachlassende Potenz muss nicht unbedingt gleich ein Alarmsignal sein. In manchen Situationen, beispielsweise wenn viel Alkohol konsumiert wurde, ein neues Medikament eingenommen wird oder sich einfach viel „Druck“ aufgebaut hat, fällt es vielen Männern schwer „ihren Mann zu stehen“. Betroffene sollten sich Zeit nehmen herauszufinden, wie es zu der nachlassenden Potenz gekommen ist und ehrlich mit ihrer Partnerin sprechen. Da es heute etliche Behandlungsmöglichkeiten gibt, lässt sich in den meisten Fällen eine sehr gute Lösung finden.

Männer im mittleren und gehobenen Alter tun allerdings gut daran, bei den ersten Anzeichen einer nachlassenden Potenz aufmerksam zu werden und auf einen gesunden Lebensstil zu achten. Zigarettenkonsum, Übergewicht und Stress können zu Erektionsproblemen führen und sollten daher natürlich vermieden werden. Wer auf tierische Fette weitestgehend verzichtet und sich regelmäßig bewegt, hält seine Gefäße gesund und hat daher gute Chancen sich auch im hohen Alter noch an seiner Sexualität freuen zu können.

Wie äußern sich Erektionsstörungen beim Mann?

Erektionsstörungen beim Mann äußern sich in Form von mangelnder Potenz in sexuellen Situationen. Manche Männer können gar keine Erektion erreichen, während wieder andere Männer zwar einen erregierten Penis erhalten, diese Erektion aber nicht lang genug halten können – Erektionsstörungen bei Männern sind sehr individuell. Die Symptome von Erektionsstörungen können daher von Mann zu Mann unterschiedlich ausfallen. Viele Männer berichten, dass nur bestimmte Situationen, beispielsweise die erste Intimität mit einer neuen Partnerin ihnen Probleme bereiten, andere Männer haben hingegen permanentere Erektionsstörungen und können auch allein keine Erektion erhalten. Zwar sind vor allem Männer im mittleren oder höheren Alter betroffen, allerdings können auch jüngere Männer Anzeichen von Impotenz erleben. In nahezu allen Fällen von Impotenz kann eine gezielte Behandlung sehr gute Ergebnisse erzielen und sollte daher in jedem Fall in Betracht gezogen werden.

Welche Symptome treten bei vorübergehender Impotenz auf?

Vorübergehende Impotenz tritt besonders häufig in Lebenssituationen auf, in denen Männer größeren Stress erleben. Umzüge, ein neuer Job, das erste Kind oder Spannungen in der Beziehung können sich auf die Psyche auswirken und dafür sorgen, dass „Mann“ sich auch im Schlafzimmer nicht mehr richtig entspannen kann. Es wird geschätzt, dass etwa jeder dritte Mann im Laufe seines Lebens Erfahrungen mit Erektionsstörungen macht, oftmals handelt es sich dabei um temporäre Impotenz. Wer glaubt, von vorübergehender Impotenz betroffen zu sein, sollte im ersten Schritt auf einen gesunden Lebensstil achten und sich regelmäßige Ruhepausen gönnen. Hilft dies nicht, dann kann ein Arzt klären, ob es eventuelle medizinische Hintergründe, wie beispielsweise Wechselwirkungen von verschriebenen Medikamenten, geben kann.

Wann man sich Sorgen machen sollte

Obwohl es schon schlimm genug ist, Impotenz-Symptome festzustellen, kann es sein, dass diese Symptome und die Impotenz an sich auf eine andere Erkrankung hinweisen. Deshalb sollten Patienten beim Auftreten der ersten Probleme immer einen Termin mit Ihrem Arzt vereinbaren.

Fakt: 50%-60% aller Impotenzfälle sind auf Atherosklerose zurückzuführen.

Impotenz-Symptome können ein Hinweis auf folgende Krankheiten sein:

  • Herzprobleme
  • Bluthochdruck
  • Atherosklerose (Verhärtung der Arterien aufgrund von fettiger Ansammlungen)
  • niedrige Testosteronlevel
  • Diabetes

Obwohl die meisten im Handel erhältlichen Medikamente die Impotenz-Symptome verschwinden lassen, ist es immer gut, daran zu denken, dass Impotenz ein Hinweis auf eine andere Krankheit sein kann. Sobald diese Krankheit erkannt und behandelt wurde, sollten auch die Erektionsprobleme verschwunden sein.

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