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Impotenz

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Impotenz bzw. erektile Dysfunktion bezeichnet die Unfähigkeit zum Aufbau oder Halten einer ausreichenden Erektion für den Geschlechtsverkehr. Erektionsstörungen betreffen Männer jeden Alters, allerdings nimmt die Häufigkeit der Sexualstörung im Alter stark zu. Erektile Dysfunktion kann psychische oder physische Ursachen haben und kann mit den richtigen Medikamenten sehr gut behandelt werden.

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Was ist erektile Dysfunktion?

Der Begriff Impotenz wird meist als Synonym für die erektile Dysfunktion (Erektionsstörung) verwendet. Diese Form der Impotenz ist fachsprachlich als Impotentia coeundi bekannt und bezieht sich in den meisten Fällen auf die sexuelle Impotenz.

Seltener dient Impotenz als Beschreibung einer Sterilität bzw. Unfruchtbarkeit. Diese Form der Impotenz hat die fachsprachliche Bezeichnung Impotentia generandi und ist unter Umständen zum Beispiel durch eine schlechte Qualität der Spermien verursacht.

Um Verwechslungen zwischen diesen beiden Bedeutungen zu vermeiden, ist seit 1992 in Fachkreisen für dauerhafte Erektionsstörungen stets der Begriff erektile Dysfunktion (kurz ED) in Gebrauch. Gegenstand dieses Textes ist ausschließlich die Impotenz im Sinne der erektilen Dysfunktion, also der sexuellen Impotenz.

Prozentualer Anteil des Vorkommens von Impotenz nach Alter

Erektionsstörungen sind besonders im Alter eine relativ häufige Sexualstörung bei Männern. So leiden über 50% der 70- bis 80-Jährigen an einer erektilen Dysfunktion. In der Gruppe der 60- bis 69-Jährigen liegt die Häufigkeit einer erektilen Dysfunktion (Impotenz) bei ca. 35%. Aber auch im Alter zwischen 30 und 60 tritt die ED bereits bei durchschnittlich 10% der Männer auf.

Symptome & Diagnose von Impotenz

Die Symptome einer Impotenz sind Potenzstörungen verschiedener Art. Kurzfristige Erektionsstörungen von weniger als 3 Monaten gelten nach einer Leitlinie der International Society for Sexual Medicine nicht als erektile Dysfunktion oder Impotenz.

Die erektile Dysfunktion bezeichnet eine Sexualstörung, bei der es über eine längere Zeitperiode nicht möglich ist, eine für den Geschlechtsverkehr ausreichende Erektion des Penis aufzubauen. Dies ist eventuell durch eine nicht ausreichende oder eine nicht lang genug anhaltende Erektion bedingt.

Bei der erektilen Dysfunktion ist weiter zwischen einer primären und sekundären ED zu unterscheiden. Die primäre ED besteht bereits dauerhaft seit dem Beginn der Geschlechtsreife. Die sekundäre Ausprägung stellt dagegen eine neu aufgetretene Erkrankung dar, bei der vor Auftreten der ED befriedigende Erektionen möglich waren.

Die erektile Dysfunktion kann sich in verschiedenen Symptomen äußern, die den Mann daran hindern eine für den Sexualakt ausreichende Erektion aufzubauen. Die Stärke dieser Symptome kann von Fall zu Fall variieren und mit unterschiedlicher Häufigkeit auftreten. Man unterscheidet meist zwischen 3 Arten der Impotenz:

Typen erektile Dysfunktion

Wird eine Erektionsstörung diagnostiziert, hält diese zumeist länger als 6 Monate an und betrifft in etwa 66% der Situationen. Daher kann es durchaus sein, dass im Einzelfall eine ausreichende Erektion erreicht wird, die aber meist nicht lange anhält.

Weitere Impotenz-Symptome äußern sich in Problemen mit dem Samenerguss oder dem Orgasmus. Meistens weisen diese Symptome auf eine andere Kondition hin, können aber eine Rolle in der Entstehung einer erektilen Dysfunktion spielen.

Es ist wichtig, dass Männer einen Arzt konsultieren, damit dieser ihnen bei der Diagnose helfen kann. Selbstdiagnosen können dazu führen, dass Sie das falsche Medikament auswählen. Das Gespräch beim Arzt kann Patienten helfen zu erkennen, wo genau die Ursache Ihres Problems liegt. Impotenz kann in seltenen Fällen auch Hinweis auf eine tieferliegende Krankheit sein und sollte frühzeitig behandelt werden.

Ist eine nachlassende Potenz automatisch ein Anzeichen für erektile Dysfunktion?

Eine nachlassende Potenz muss nicht unbedingt ein Alarmsignal sein. In manchen Situationen, beispielsweise bei vermehrtem Alkoholkonsum, der Einnahme eines neuen Medikaments oder in extremen Stresssituationen, fällt es vielen Männern schwer eine Erektion aufzubauen. Betroffene sollten sich Zeit nehmen herauszufinden, wie es zu der nachlassenden Potenz gekommen ist und offen mit dem/der PartnerIn darüber sprechen.

Vorübergehende Impotenz tritt besonders häufig in Lebenssituationen auf, in denen Männer größeren Stress erleben. Umzüge, ein neuer Job, das erste Kind oder Spannungen in der Beziehung können sich auf die Psyche auswirken und negativen Einfluss auf die Potenz des Mannes haben.

Es wird geschätzt, dass etwa jeder dritte Mann im Laufe seines Lebens Erfahrungen mit Erektionsstörungen macht, oftmals handelt es sich hierbei nur um temporäre Impotenz. Wird eine temporäre Impotenz vermutet, sollte vorerst auf einen gesunden Lebensstil mit ausreichend Ruhepausen geachtet werden.

Physische & Psychische Symptome der Impotenz

Eine Erektionsstörung muss nicht nur den Geschlechtsakt mit dem Partner betreffen, sondern kann auch im Rahmen der Selbstbefriedigung auftreten. In diesem Fall ist es wahrscheinlich, dass die Potenzstörung körperliche Ursachen hat. Gleiches gilt, wenn beim Mann nächtliche beziehungsweise morgendliche Erektionen ausbleiben.

Zu den möglichen körperlichen Ursachen für eine erektile Dysfunktion gehören:

  • Durchblutungsstörungen (erhöhtes Risiko durch Diabetes Mellitus, hohen Blutdruck, Rauchen & Übergewicht) & Gefäßerkrankungen
  • Testosteronmangel (vor allem in höherem Alter)
  • Nebenwirkungen eingenommener Medikamente (z.B. Betablocker, Antidepressiva)
  • Nervenschäden (z.B. durch Nervenkrankheiten, Unfälle oder Operationen)

Auch wenn sich nicht pauschal sagen lässt, wann die auftretenden Symptome physischer und wann psychischer Ursache sind, gilt eine langsam fortschreitende Entwicklung vor allem im Alter als Indikator für eine körperlich bedingte erektile Dysfunktion.

Hinweise auf psychologisch bedingte Symptome

Treten die Symptome der Impotenz nur vorübergehend und meist plötzlich auf, weist dies darauf hin, dass die Potenzstörung psychologische Ursachen hat. Dazu gehören Ängste, Konflikte und Depressionen. Diese Art der Impotenz betrifft vermehrt jüngere Männer.

Es ist möglich, dass Männer besonders bei vermehrtem Stress Probleme haben, eine Erektion aufzubauen. Dies kann privaten oder beruflichen Stress betreffen. In diesem Fall verschwinden die Symptome meist von allein, sobald der Betroffene wieder in seinen Alltag zurückgefunden hat.

Zwar sollte man die ersten Anzeichen für eine Impotenz ernst nehmen und gegebenenfalls behandeln lassen, wer sich jedoch in enormen Stresssituationen befindet, deren nahes Ende bereits in Sicht ist, kann gegebenenfalls abwarten, ob sich eine Verbesserung der Lebenslage auch positiv auf die Potenz auswirkt.

Wie wird eine erektile Dysfunktion diagnostiziert?

Treten über einen längeren Zeitraum hinweg Erektionsstörungen auf, sollte durch einen Arzt eine genaue Diagnose gestellt werden. Erster Ansprechpartner bei Erektionsproblemen ist meist der Hausarzt. Dieser überweist Patienten bei einem sich bestätigendem Verdacht auf erektile Dysfunktion zu einem Urologen.

Anamnesegespräch und erste Untersuchungen

Hausarzt oder Urologe erfragen zunächst in einem Anamnesegespräch die vorliegenden Symptome der Erektionsstörungen, die Krankengeschichte, die Einnahme von Medikamenten sowie mögliche soziale und psychische Faktoren. Vielfach werden zur Einschätzung der Erektionsprobleme auch standardisierte Fragebögen genutzt.

Nach dem Anamnesegespräch erfolgt meist eine gründliche körperliche Untersuchung, eine Sonografie (Ultraschalluntersuchung) sowie eine Blutuntersuchung. Bei der Sonografie lassen sich zum Beispiel Verletzungen am Penis oder Schwellkörper sowie Tumore am Hoden erkennen. Eine Blutuntersuchung mit Hormonspiegelbestimmung kann einen Testosteronmangel oder zu hohe Prolaktinspiegel offenbaren.

Spezialuntersuchungen

Stellt der Arzt nach diesen ersten Untersuchungen keine organischen Ursachen für die erektile Dysfunktion fest, schlägt er meist eine Therapie mit PDE-5-Hemmern wie Viagra, Cialis oder Spedra vor. Sollten sich die die Erektionsprobleme auch nach der Einnahme von PDE-5-Hemmern nicht besssern, können Spezialuntersuchungen die genaue Diagnose erleichtern.

  1. Schwellkörper-Injektionstest (SKIT): Beim sogenannten SKIT werden gefäßerweiternde Prostaglandine in den Schwellkörper gespritzt. Tritt danach eine Erektion ein, sind Schäden am Schwellkörper oder den Blutgefäßen im Penis auszuschließen.
  2. Kavernosographie: Während der Kavernosographie löst eine Injektion von Medikamenten zunächst eine Erektion aus. Anschließend verabreicht der Urologe ein Kontrastmittel in die Schwellkörper. Durch in schneller Folge gemachte Röntgenaufnahmen beobachtet er anschließend den Blutfluss aus den Schwellkörpern. Dadurch lassen sich Rückschlüsse auf die Blutversorgung zum Penis und möglicherweise vorliegende venöse Lecks schließen.
  3. NPTR-Messung: Bei der nächtlichen penilen Tumeszenz- und Rigiditätsmessung (NPTR) werden die normalerweise während der Nacht mehrfach auftretenden Erektionen aufgezeichnet. Treten diese Erektionen auf, sind organische Ursachen für eine Impotenz weitestgehend auszuschließen.
  4. Neurologische Untersuchungen: Da auch Schäden am Nervensystem eine Impotenz verursachen können, überweist der Urologe bei Bedarf auch weiter an einen Neurologen. Dieser stellt zum Beispiel durch eine Elektroneurographie oder die Elektromyographie Beeinträchtigungen am Nervensystem des Penis oder Rückenmarks fest.

Psychologische Untersuchung

Sind organische Ursachen für die auftretenden Potenzprobleme auszuschließen oder ist eine Beteiligung von psychischen Ursachen zu vermuten, ist eine psychologische Beratung bzw. Untersuchung beim Psychologen oder Psychiater sinnvoll. Diese versuchen durch Gespräche und Fragebögen zum Beispiel Probleme in der Beziehung oder traumatische sexuelle Erfahrungen als Auslöser der Impotenz zu identifizieren.

Ursachen der Impotenz bzw. erektilen Dysfunktion

Eine erektile Dysfunktion hat in der Regel psychische oder organische Ursachen. Auch die Verstärkung von organischen Ursachen durch psychische Faktoren wie Versagensängste ist häufig. Es führen bei der ED also vielfach organische und psychische Faktoren gemeinsam zu Erektionsstörungen.

Tendenziell verursachen in jungen Jahren psychische Faktoren eher Erektionsstörungen als organische Ursachen. Bei älteren Männern überwiegen daher eher die organischen Ursachen. Auch einige Medikamente lösen eventuell Impotenz und Erektionsstörungen aus.

Psychische Ursachen der erektilen Dysfunktion

Normalerweise verursacht ein sexueller Reiz im Gehirn die Abgabe von Nervensignalen, die über das Erektionszentrum im unteren Rückenmark eine Erektion auslösen. Bei psychisch bedingten Erektionsstörungen kommt es trotz eines sexuellen Reizes nicht zur Abgabe der gewünschten Nervensignale. Dies hat gegebenenfalls verschiedene Gründe.

Zu den häufigsten psychischen Ursachen von Erektionsstörungen zählen Probleme in der Partnerschaft wie zum Beispiel unterschiedliche sexuelle Vorlieben, Kommunikationsprobleme, übersteigerter sexueller Leistungsanspruch beim Partner oder dem Betroffenen sowie Kritik an der sexuellen Leistungsfähigkeit durch den Partner. Auch Stress am Arbeitsplatz, Arbeitslosigkeit oder finanzielle Sorgen sind in der Lage, Impotenz auszulösen. Sexuelle Unerfahrenheit oder religiöse Einflüsse führen oftmals durch psychische Blockaden ebenfalls zu Potenzproblemen.

Eine Depression, sexueller Missbrauch oder andere traumatisierende sexuelle Erfahrungen zählen zu den weiteren möglichen Gründen für eine erektile Dysfunktion. Vielfach verstärken sich psychische Ursachen für eine ED im Laufe der Zeit. Betroffene geraten so durch wiederholte sexuelle "Misserfolge" in einen regelrechten Teufelskreis, der ohne positive sexuelle Erlebnisse oder eine Behandlung nicht aus eigener Kraft zu durchbrechen ist.

Organische Ursachen der erektilen Dysfunktion

Die organischen Ursachen für Impotenz sind ähnlich vielfältig wie die psychischen Ursachen. Wie auch bei den psychischen Auslösern für Impotenz kann es auch bei den organischen Gründen zu einer gegenseitigen Verstärkung der nachfolgend genannten Ursachen kommen.

Durchblutungsstörungen:

Durchblutungsstörungen gehören zu den häufigsten Ursachen von Erektionsstörungen. Durchblutungsstörungen des Penis bzw. der Schwellkörper treten zum Beispiel durch Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Rauchen, Übergewicht (Fettleibigkeit, auch Adipositas genannt) oder arterielle Hypertonie (Bluthochdruck) auf. Auch eine allgemeine Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) löst eventuell Erektionsprobleme aus.

Penis und Schwellkörper reagieren sehr sensibel auf Durchblutungsstörungen. Deshalb sind Impotenz oder Erektionsstörungen oftmals unter anderem ein Warnsignal für eine allgemein fortschreitende Gefäßschädigung, die das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinfarkte erhöht.

Als Risikofaktoren für Gefäßschäden gelten neben Übergewicht, Rauchen und Bewegungsmangel auch erhöhte Blutfettwerte.

Schäden an Penis/Schwellkörpern:

Ohne funktionstüchtige Schwellkörper ist der Penis nicht imstande, eine Erektion aufzubauen. Die von einer glatten Muskulatur umgebenen Schwellkörper füllen sich normalerweise bei sexueller Stimulation mit Blut und sorgen so zusammen mit dem Musculus ischiocavernosus (Muskel zwischen Anus und Hodensack) für eine Erektion.

Erigierter Penis

Kommt es an der glatten Muskulatur der Schwellkörper zu einem starken Verlust von Muskelzellen, ist es der Muskulatur nicht mehr möglich, den Blutstau in den Schwellkörpern ausreichend zu unterstützen und eine zufriedenstellende Erektion des Penis bleibt aus.

Auch eine hormonbedingte verstärkte Einlagerung von Kollagen in die Schwellkörper führt unter Umständen zu Impotenz. Erektionsstörungen sind ebenfalls als Folge eines Penisbruchs bekannt. Bei einem Penisbruch kommt es zum Einreißen der Schwellkörper.

Ein Priapismus (Dauererektion) von mehr als 2 Stunden ist ebenfalls ein Risikofaktor für Erektionsstörungen. Zu einer Dauererektion kommt es gelegentlich zum Beispiel durch Thrombosen, Psychopharmaka oder den Missbrauch von potenzsteigernden Medikamenten.

Entzündungen von Hoden und Prostata:

Entzündungen von Hoden, Nebenhoden oder Prostata führen manchmal ebenfalls zu einer Impotenz. Entzündungen von Hoden und Nebenhoden sind häufig durch aufsteigende Bakterien oder Viren bei Harnwegsinfekten oder Entzündungen der Prostata verursacht. Das Bakterium E. Coli verursacht zum Beispiel Entzündungen der Prostata.

Hormonstörungen:

Das Sexualhormon Testosteron steuert nicht nur das sexuelle Verlangen und den Muskelaufbau. Auch für eine ausreichende Erektion ist ein ausreichend hoher Testosteronspiegel wichtig. Generell sinkt der Testosteronspiegel bei Männern ab dem 40. Lebensjahr kontinuierlich ab. Ein Testosteronmangel im Alter wird Andropause oder Klimakterium virile genannt.

Ein Testosteronmangel tritt aber eventuell auch bei jüngeren Männern auf, verursacht meist durch einen Hypogonadismus. Dabei handelt es sich um eine Funktionsstörung der Hoden, welche beim Mann maßgeblich für die Bildung von Testosteron verantwortlich sind. Auch ein zu hoher Spiegel des Hormons Prolaktin führt manchmal zu Potenzproblemen.

Prolaktin regt normalerweise bei Frauen nach der Schwangerschaft die Milchbildung an. Auch Männer bilden geringe Mengen des Hormons. Durch zum Beispiel gutartige Tumore der Hirnanhangdrüse oder bestimmte Arzneimittel wie Psychopharmaka steigt der Prolaktinspiegel bei Männern jedoch stark an.

Schäden am Nervensystem:

Die Stimulation einer Erektion erfolgt über Nervenimpulse. Deshalb müssen alle Nervenbahnen vom Gehirn bis zum Penis für eine ausreichende Erektion korrekt arbeiten. Schädigungen an Nerven- bzw. Nervenbahnen sind zum Beispiel durch Bandscheibenvorfälle, Operationen oder Unfälle verursacht.

Auch eine Zuckerkrankheit oder übermäßiger Alkoholkonsum führen eventuell zu Nervenschäden. Krankheiten wie Parkinson, Multiple Sklerose oder Alzheimer verursachen ebenfalls oft Nervenschäden, die sich auf die Fähigkeit zur Erektion auswirken.

Schlaganfälle schädigen manchmal Nervenstrukturen im Gehirn vorübergehend oder dauerhaft. Deshalb kommen auch Schlaganfälle als Ursache für Impotenz in Betracht.

Medikamente:

Einige Medikamente führen oft besonders bei langfristiger Anwendung zu einer Impotenz. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Herzmedikamente
  • Blutfett- und Cholesterinsenker
  • einige Antidepressiva und Tranquilizer
  • Gastritis und Geschwüre von Magen- und Zwölffingerdarm
  • Blutdrucksenker
  • Entzündungshemmer wie Kortison.
  • Säureblocker gegen Sodbrennen.
  • harntreibende und entwässernde Präparate.

Erektionsstörungen bei jungen Männern

Die Wahrscheinlichkeit einer erektilen Dysfunktion steigt mit zunehmendem Alter. Dennoch leiden auch immer mehr junge Männer unter Impotenz. Studien zeigen, dass etwa ein Viertel der Patienten mit erektiler Dysfunktion jünger als 40 Jahre ist. Von diesen jungen Patienten leidet fast die Hälfte an schwerwiegenden Potenzproblemen. Weitere Untersuchungen legen nahe, dass etwa 10 bis 30 Prozent aller jungen Männer an erektiler Dysfunktion leiden.

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Hauptursachen für Impotenz bei jungen Männern

Zwar sind körperliche Ursachen von Potenzstörungen bei jungen Patienten seltener, doch sie können ebenso wie psychische Ursachen eine erektile Dysfunktion hervorrufen. Typische körperliche Ursachen sind:

  • Durchblutungsstörungen
  • Schädigung des Schwellkörpers
  • hormonelle Störungen
  • Schädigungen am Nervensystem

Noch vor 30 Jahren hatten junge Männer zwischen 20 und 40 Jahren etwa 70 Prozent mehr Sex. Ein wandelnder Lebensstil mit steigenden beruflichen Anforderungen und damit zusammenhängendem Stress können jedoch zu Potenzproblemen führen. In Stresssituationen schüttet der Körper vermehrt Stresshormone wie Kortisol aus, welches sich ab einer bestimmten Blutspiegelkonzentration auf die Libido auswirken kann. Vor allem chronische Überlastung hat einen negativen Einfluss auf den gesamten Körper und kann so die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Dies gilt für beruflichen wie privaten Stress, beispielsweise Beziehungsprobleme oder negative sexuellen Erfahrunge.

Weitere Risikofaktoren für Impotenz / erektile Dysfunktion sind:

  • Übergewicht und Adipositas
  • Rauchen
  • ungesunde, zu fetthaltige Ernährung
  • häufiger Alkoholkonsum
  • ständige Übermüdung
  • Depressionen

Hinzu kommt, dass Impotenz - selbst wenn sie eine physische Ursache hat - in vielen Fällen zum mentalen Problem wird und Selbstunsicherheit und Versagensangst hervorruft, wodurch sich die Symptomatik weiter verstärkt.

Wissenschaftler diskutieren noch weitere Ursachen für Impotenz bei jungen Männern. Dazu gehört unter anderem ein übermäßiger Konsum von Pornographie, welcher dank zahlreichen Angeboten im Internet sehr schnell und einfach möglich ist. Eine überhöhte Fixierung auf Pornos kann sich auf die Erwartungen an die eigene Sexualität auswirken und einen unrealistischen Erfolgsdruck aufbauen.

Studien zufolge gibt es darüber hinaus einen Zusammenhang zwischen anhaltender erektiler Dysfunktion und häufig wechselnden Sexualpartnern. Schließlich kann Impotenz als Nebenwirkung von bestimmten Medikamenten auftreten. Einen negativen Einfluss auf die Potenz können beispielsweise folgende Arzneimittel haben:

  • Antidepressiva
  • Anti-Epileptika
  • Beruhigungs- und Schlafmittel
  • Betablocker
  • Diuretika (harntreibende Arzneimittel)
  • Hormone (zum Beispiel zur Behandlung von Akne, Haarausfall oder Prostatakrebs)
  • Neuroleptika (zur Behandlung von psychischen Erkrankungen)
  • Ritalin (Arzneimittel zur Behandlung von ADHS und Narkolepsie)
  • Schmerz- und Rheumamittel

Impotenz bei jungen Männern als Hinweis auf andere Erkrankungen

Erektile Dysfunktionen können das Symptom einer anderen Erkrankung sein. Insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose, die Koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall stehen häufig in Zusammenhang mit Impotenz. Diese kann demnach ein wichtiges Warnsignal sein, das dazu führen kann, bestimmte zugrunde liegende Erkrankungen zu erkennen und frühzeitig zu behandeln.

Oft ist Impotenz eine Folge beziehungsweise ein Anzeichen für Diabetes mellitus oder einen niedrigen Testosteronspiegel. Neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Morbus Parkinson können ebenfalls mit einer erektilen Dysfunktion einhergehen. Weitere Erkrankungen, auf die eine Impotenz hindeuten könnte, sind Schädigungen des Rückenmarks (wie bei der Querschnittslähmung oder einem Bandscheibenvorfall) und Verletzungen des Schwellkörpers.

Erektionsstörungen bei Männern ab 60

Während eine Anejakulation (Ausbleiben eines Samenergusses) oder Zeugungsunfähigkeit jede Altersklasse aufgrund verschiedenster Ursachen treffen kann, so zeigt sich vor allem die erektile Dysfunktion als eine weit verbreitete Erkrankung, bei der mit zunehmendem Alter das Erkrankungsrisiko steigt.

Laut einer Studie aus Massachusetts über das Alter von Männern in Verbindung mit Impotenz steigt die Häufigkeit von erektiler Dysfunktion vom 30. bis zum 80. Lebensjahr von 2,3 Prozent auf 53,4 Prozent. Ab einem Alter von 60 Jahren ist nahezu jeder zweite Mann von einer erektilen Dysfunktion betroffen.

Dies erklärt sich dadurch, dass Impotenz in vielen Fällen durch andere Grunderkrankungen ausgelöst wird, für die das Risiko im Alter steigt. Dazu gehören beispielsweise Diabetes und Gefäßverstopfung. Impotenz kann gleichzeitig auch eine indikative Vorerkrankung für andere gesundheitliche Probleme sein, so etwa Schlaganfall oder Herzinfarkt. Die Auswertung medizinischer Studien zeigt, dass fast 70% der von Impotenz betroffenen Männer anschließend auch mit einer koronaren Herzerkrankung oder Gefäßerkrankung diagnostiziert werden.

Ursachen für Impotenz im Alter

Während Männer in der zweiten Lebensdekade in der Regel über die höchste sexuelle Leistungskraft verfügen, reduziert sich diese in den meisten Fällen im Laufe der Jahre. Die Erektionskraft lässt nach und die Stimulationsdauer bis zur vollständigen Erektion nimmt zu. Die Häufigkeit von Samenerguss-Wiederholungen nimmt ab.

Dies ist unter anderem bedingt durch eine Änderung des Stoffwechsels und den Verlust von Elastizität des penilen Bindegewebes im Alter. Dies bedeutet, dass weniger Blut in den Penis gelangt und dadurch eine Erektion weniger stark oder gar nicht aufgebaut werden kann.

Zudem kommt es mit zunehmendem Alter zu einer Erschlaffung der Beckenboden-Muskulatur und die Organfunktion nimmt kontinuierlich ab. Daraus ergibt sich eine geringere Sauerstoffversorgung sowie eine abnehmende Durchblutung. Dies führt wiederum zu einer Unterversorgung der Sexualorgane und weniger Blut kann in den Schwellkörpern gestaut werden.

Darüber hinaus kommt es zu einer altersbedingten Senkung des Sexualhormons Testosteron. Ab einem Alter von 40 Jahren verringert sich der Testosterongehalt im Durchschnitt um ein Prozent. Bei Männern über 60 Jahren reduziert sich der Wert um bis zu 20 Prozent, sinkt damit unter einen Normalwert von 3,0 ng/ml und wird damit als Testosteronmangel bewertet.

Weitere Ursachen für eine Impotenz im Alter sind auf typische Erkrankungen zurückzuführen, von denen vor allem Männer im Alter betroffen sind. Dazu zählen:

  • Arteriosklerose
  • Herzerkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus
  • Prostata-Erkrankungen
  • Hormonstörungen
  • Multiple Sklerose
  • Morbus Parkinson
  • Multisystematrophie
  • Leber- und Nierenleiden

Die Ursachen für eine Anejakulation sind oftmals durch Wirbelsäulenverletzungen bedingt. Im Alter kommt eine Anejakulation jedoch überwiegend aufgrund von neurologischen Erkrankungen und Diabetes Mellitus vor.

Die Ursachen für eine Zeugungsunfähigkeit im Alter liegen in den meisten Fällen an dem natürlichen Rückgang der Spermienbeweglichkeit, der Menge des Ejakulats sowie Spermienanzahl und Lebensfähigkeit der Spermien. Mit zunehmendem Alter nimmt die Spermien-Qualität sowie deren Eigenschaften meist soweit ab, dass es zu keiner Kindeszeugung mehr ausreicht.

Kann Impotenz im Alter vorgebeugt werden?

Ratsam ist es, bereits ab dem 35. Lebensjahr präventiv tätig zu werden, um Alters-Impotenz sowie Störungen der Sexualfunktionen im Alter vorzubeugen. Ein Training der Beckenbodenmuskulatur, dem sogenannten Potenzmuskel, sorgt für eine verbesserte Muskelaktivität, begünstigt die Durchblutung und vor allem wird die Standfestigkeit des Penis während einer Erektion optimiert.

Sexuelle Aktivität beugt ebenfalls einer altersbedingten Impotenz vor, wenn sie regelmäßig und oft stattfindet. Wer nur wenig sexuell aktiv ist, begünstigt vor allem die Ursachen von Muskelrückgang im unteren Becken, wodurch insbesondere das lange Anhalten einer Erektion nachteilig beeinflusst wird.

Um einer Impotenz in Folge eines ungesunden Lebensstils entgegenzuwirken, ist eine gesunde Ernährung und viel Bewegung förderlich. Übergewicht bzw. Adipositas und die Folgeerkrankungen verursachen auch Erektionsstörungen. Eine Gewichtsreduktion kann hierbei schon zu einer deutlichen Besserung der Potenz bewirken.

Zusätzlich sind regelmäßige Routine-Checks beim Hausarzt zum Beispiel von Blutdruck, Herz-Kreislauf-System, Diabetes sowie Vorsorgeuntersuchungen der Prostata ratsam, um im Erkrankungsfall zügig eine Therapie einleiten zu können.

Behandlung von erektiler Dysfunktion

Die Behandlungsmöglichkeiten der erektilen Dysfunktion sind in medikamentös, operativ und psychotherapeutisch unterteilt. In der Praxis wird jedoch häufig auch eine medikamentöse Therapie mit einer Psychotherapie kombiniert.

Medikamentöse Therapie:

Zur medikamentösen Therapie von Erektionsstörungen kommen meist verschreibungspflichtige PDE-5-Hemmer zum Einsatz. Diese erhöhen durch eine Hemmung des Enzyms Phosphodiesterase 5 (PDE-5) die Konzentration von zyklischem Guanosinmonophosphat.

Wirkung der PDE-5-Hemmer auf die Blutgefäße
Effekt der PDE-5-Hemmer auf die Blutgefäße

Dies führt zu einer Erweiterung der Blutgefäße im Penis und zu einer Entspannung der glatten Muskulatur der für die Blutversorgung der Schwellkörper zuständigen Blutgefäße.

In der Folge tritt eine verstärkte und verlängerte Erektion des Penis auf. PDE-5-Hemmer wirken jedoch nur bei sexueller Stimulation. Bei schwerwiegenden Schäden an Schwellkörpern oder Blutgefäßen sind die Medikamente oft wirkungslos.

Zu den PDE-5-Hemmern zählen die Wirkstoffe (Arzneimittel):

  • Tadalafil (Cialis)
  • Avanafil (Spedra)
  • Sildenafil (Viagra)
  • Vardenafil (Levitra)

Operative Therapie/Implantate:

Verschlüsse von größeren Gefäßen oder neurologische Einschränkungen durch zum Beispiel Bandscheibenvorfälle, sind oft operativ zu beheben. Operativ lassen sich außerdem Implantate in die Schwellkörper einbringen.

Bei den Implantaten werden hydraulische (aufblasbare) und biegsame Modelle unterschieden. Aufblasbare Implantate werden vor dem Geschlechtsverkehr durch eine Pumpe im Hodensack mit einer Flüssigkeit gefüllt, was zu einer Erektion des Penis führt. Die Flüssigkeit steht in einem Reservoir im Bauchraum bereit. Nach dem Geschlechtsverkehr wird die Flüssigkeit wieder abgelassen und der Penis erschlafft.

Biegsame Modelle erzeugen eine Art Dauererektion, da es bei diesen Modellen keine regulierbare Flüssigkeitszufuhr gibt. Zum Geschlechtsverkehr wird den Penis mit den biegsamen Implantaten in eine aufrechte Stellung gebracht.

Temporäre mechanische Hilfsmittel

Wenn keine operative Behebung der Impotenz möglich ist oder gewünscht wird, stehen noch weitere mechanische Behandlungsmethoden zur Verfügung, welche jedoch nur temporär wirken und somit direkt vor dem Geschlechtsverkehr angewendet werden müssen. Dazu gehören die Schwellkörper-Autoinjektionstherapie (SKAT), das japanische System (MUSE) mit einem in der Harnröhre eingeführten Suppositorium sowie Vakuum-Erektionshilfen (Penis-Pumpe).

Da diese Methoden häufig etwas umständlicher anzuwenden sind und in einigen Fällen als unbequem erfahren werden, sind sie in der täglichen Anwendung eher selten zu finden. Zudem schwankt die Effizienz der Behandlung je nach Ursache der Erkrankung und ist abhängig von korrekter Anwendung.

Psychotherapie:

Bei der Psychotherapie versuchen erfahrene Therapeuten in Gesprächen, Impotenz verursachende psychische Belastungen oder Blockaden zu identifizieren und zu beseitigen. Dies geschieht sehr oft zusammen mit dem Partner.

Zu den Methoden der Paartherapie gehören zum Beispiel die konkrete Formulierung von sexuellen Wünschen und Erwartungen, das Streicheln des Partners ohne die Berührung von Intimzonen und der gezielte Austausch über Empfindungen während der Intimität.

Behandlungshilfe durch den Sexualpartner

Erektile Dysfunktion beeinflusst häufig auch die Beziehung. Experten raten Partnern/Partnerinnen betroffener Männer daher zu folgenden Richtlinien im Umgang mit der Krankheit:

  1. Geben Sie sich nicht die Schuld: eine erektile Dysfunktion kann viele Ursachen haben und der Geschlechtspartner ist selten Auslöser für die Erektionsstörung.
  2. Versuchen Sie etwas Neues: Abwechslung beim Geschlechtsverkehr kann die Libido anregen und so zu einem erfüllteren Sexualleben führen
  3. Üben Sie keinen Druck aus: besonders bei Erektionsstörungen mit psychischen Ursachen kann dies einen negativen Effekt haben.
  4. Reden Sie offen über das Problem: so lässt sich emotionaler Stress mindern, auch ein gemeinsamer Arztbesuch wird empfohlen.
  5. Ermutigen Sie Ihren Partner zu einem gesunden Lebensstil: besonders die Herzgesundheit kann großen Einfluss auf die Potenz des Mannes nehmen.
  6. Sprechen Sie gemeinsam über Behandlungsoptionen: Nicht alle Behandlungen passen für jede Lebenssituationen, machen Sie sich daher mit den unterschiedlichen Methoden vertraut.

Wie kann Impotenz vorgebeugt werden?

Auch wenn die Impotenz häufig nicht vermeidbar ist, gibt es verschiedene Wege einer Erektionsstörung vorzubeugen. Dazu gehört vor allem ein gesunder Lebenswandel mit ausreichend Bewegung, ausgewogener Ernährung und dem Verzicht auf Zigaretten und Alkohol.

Eine gezielte Vorbeugung gegen erektile Dysfunktion wird mit fortschreitendem Alter schwieriger, da die Risiken für organisch bedingte Ursachen für Impotenz in hohem Alter allgemein ansteigen und nur bedingt kalkulierbar sind. In diesen Fällen können jedoch Potenzmittel wie Viagra oder Cialis Abhilfe schaffen und in Einzelfällen auch zur dauerhaften Heilung der erektilen Dysfunktion beitragen.

Jüngere Männer hingegen können frühzeitig durch einen gesunden Lebensstil das Risiko für Impotenz signifikant verringern und in Kombination mit regelmäßigen Arztbesuchen die Entwicklung von Potenzstörungen verhindern. Auch im mittleren Alter kann erektiler Dysfunktion mit wenigen Anpassungen des täglichen Lebens erfolgreich vorgebeut werden.

Das Risiko für Impotenz basiert großteils auf dem Zustand der Blutgefäße und der allgemeinen gesundheitlichen Verfassung. Daher ist ein gesunder Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend Bewegung, einem aktiven Sexualleben und frei von Nikton- und Alkoholmissbrauch die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche Vorbeugung von Erektionsstörungen.

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1. Bewusste und ausgewogene Ernährung

Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung sollte vor allem auf die Reduzierung tierischer Fette und ungesättigter Fettsäuren geachtet werden. Margarine und Backfette, welche zum Beispiel in Schokolade, Keksen und Kuchen enthalten sind, sollten nicht übermäßig verzehrt werden, da sie nicht nur verstärkt zu Fettleibigkeit (Adipositas) führen können, einer häufigen Ursache von Impotenz, sondern auch die Produktion von Testosteron behindern.

Stark weiterverarbeitete Lebensmittel wie Tiefkühlgerichte und Fast Food sollten ebenfalls nur in geringen Mengen konsumiert werden. Der hohe Mineralstoffverlust dieser Nahrungsmittel kann Mangelerscheinungen hervorrufen, der Durchblutung schaden und einen gestörten Stoffwechsel verursachen. Regelmäßiger Verzehr von frischem Obst und Gemüse hingegen sorgt für eine ausreichende Versorgung mit den notwendigen Vitaminen und Mineralstoffen.

Vor allem Vitamin E spielt dabei eine wichtige Rolle für die Erhaltung der Potenz. Pflanzliche Öle, Eigelb und dunkelgrünes Gemüse enthalten viel Vitamin E und sollten daher so oft wie möglich auf dem Speiseplan stehen. Auch fettreicher Fisch mit einem hohen Anteil Omega-3-Fettsäuren dient der Prävention.

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2. Sportliche Aktivität

Eine gute körperliche Verfassung sowie regelmäßige Bewegung helfen nachweislich bei der Vorbeugung von erektiler Dysfunktion. In der sogenannten Harvard Health Professionals Follow-Up Study wurden seit 1986 über 50.000 Männer in medizinischen Berufen regelmäßig zu ihrer Gesundheit befragt. Unter anderem wurde mit den Daten auch die Relation von erektiler Dysfunktion und Sport untersucht. Dabei wurde ein eindeutig positiver Einfluss von körperlicher Betätigung auf die Vorbeugung von Impotenz festgestellt.

Sportliche aktive Männer, die mindestens dreimal pro Woche für jeweils 30 Minuten trainieren, beispielsweise mit Laufen oder Schwimmen, wiesen insgesamt eine 20% geringere Wahrscheinlichkeit für Potenzstörungen auf. Der Ersatz von rigorosem Training mit insgesamt drei Stunden Arbeiten pro Woche an der frischen Luft, zum Beispiel im Garten, hatte den gleichen statistischen Effekt.

Körperliche Ertüchtigung über diese Mindestdauer hinaus verringerte das Risiko für Impotenz noch weiter. Allerdings ist zu beachten, dass übermäßige Ausführung von Sportarten wie Fahrradfahren oder Reiten zu vermeiden sind, da der starke Druck auf das Perineum zur Entstehung von Potenzstörungen beitragen kann. Unabhängig davon, wieviel sich die Befragten in der Woche bewegten, hatten übergewichtige Männer grundsätzlich ein höheres Risiko an Impotenz zu erkranken als Männer mit einem idealen Body-Mass-Index.

Übungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur

Sogenannte Beckenbodenübungen sind vor allem bei Frauen beliebt, um die Muskulatur im Beckenbereich zu stärken. Dabei kann sich eine gut trainierte Beckenbodenmuskulatur ebenso positiv auf die Gesundheit des Mannes auswirken:

  • Brücke

    Brücke

    Legen Sie sich flach auf den Boden, sodass Ihre Schultern gerade auf dem Untergrund aufliegen. Winkeln Sie dabei Ihre Beine um 90 Grad an, sodass auch Ihr unterer Rücken und Beckenbereich den Boden berühren. Atmen Sie dabei gleichmäßig und langsam ein und aus. Drücken Sie nun Ihren Beckenbereich mit dem Einatmen nach oben und bringen diesen so in eine Linie mit Knien und Oberkörper. Die Schultern sollten dabei den Bodenkontakt nicht verlieren. Halten Sie diese Position für jeweils 60 Sekunden.

  • Kniebeuge

    Kniebeuge

    Kniebeugen sollten 2-3 mal wöchentlich durchgeführt werden. Dabei sollten Ihre Füße im aufrechten Stand etwa auf höhe der Hüfte mit komfortablem Abstand zueinander stehen. Beugen Sie aus dem Stand heraus Ihre Knie und schieben Sie Ihr Gesäß nach hinten, sodass ein rechter Winkel in den Knien entsteht. Gehen Sie über die Muskelkraft der Oberschenkel wieder in die Ausgangsposition zurück und wiederholen Sie den Vorgang etwa 10 mal.

  • Ball-Presse

    Ball-Presse

    Legen Sie sich mit angewinkelten Knien flach auf den Rücken und nehmen Sie einen weichen Ball (alternativ geht auch ein Kissen oder ähnliches) zwischen die Knie. Drücken Sie nun in regelmäßigen Abständen die Knie gegen den Ball, um Spannung in den Muskeln des Beckenbodens zu erzeugen. Lockern Sie die Muskeln im Anschluss wieder und wiederholen Sie die Übung 6 bis 8 mal.

  • Knie-Heben

    Knie-Heben

    Platzieren Sie sich auf allen Vieren mit den Händen in einer Linie zu den Schultern und den Knien in einer Linie zur Hüfte. Heben Sie über die Beckenbodenmuskulatur Ihre Knie an und verlagern Sie Ihr Gewicht auf die Füße. Gehen Sie anschließend wieder in Ihre Ausgangsposition zurück und wiederholen Sie den Vorgang in einer gleichmäßigen, wippenden Bewegung bis zu 10 mal.

  • Beckenboden-Entspannung

    Beckenboden-Entspannung

    Nach dem Beckenbodentraining sollten Sie die Muskulatur über Atemübungen entspannen. Dazu legen Sie sich flach auf den Rücken und spannen beim Einatmen bestimmte Muskelgruppen an. Beim Ausatmen lassen Sie die Muskeln wieder locker. Spannen Sie Muskeln einzeln in den folgenden Körperteilen an: Hände, Schultern, Beine und Füße. Dabei sollten die rechte und linke Körperseite jeweils einzeln bearbeitet werden. Konzentrieren Sie sich während der Atemübungen auf die Muskelbewegungen im Beckenboden.

Verschiedene Studien haben erwiesen, dass eine gestärkte Beckenbodenmuskulatur durchaus auch einen positiven Einfluss auf die Potenz des Mannes haben kann. Durch die entsprechenden Übungen lässt sich der Blutfluss ins Glied unterstützen, was zu einer erhöhten Erektionsfähigkeit führen kann. Bei bestehenden Problemen, sind Übungen allein zwar wenig erfolgversprechend, werden aber durchaus zur Prävention oder als Begleitmaßnahme zur Therapie der erektilen Dysfunktion empfohlen.

3. Vermeidung von Nikotin, Alkohol und Stress

Rauchen und Impotenz

Das Rauchen von Zigaretten und Zigarren, aber auch Shisha-Rauchen kann zur Entwicklung von Potenzproblemen beitragen. Raucher haben nachweislich ein höheres Risiko, Erektionsstörungen zu entwicklen, als Nichtraucher. Dies gilt besonders bei jungen Rauchern. Durch Rauchen werden die Blutgefäße beschädigt und verengt, was den Blutfluss zum Penis verringert und die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen kann.

Im Rahmen einer umfassenden Gesundheitsstudie wurden fast 5000 Männer mit einem Durchschnittsalter von 47 Alter unter anderem um spezifische Angaben zur ihren Rauchgewohnheiten und Sexualbeziehungen gebeten. Demnach hatten Männer, die mehr als 20 Zigaretten am Tag rauchten, im Vergleich zu Nichtrauchern ein 60% höheres Risiko, an erektiler Dysfunktion zu erkranken. Allgemein sind Raucher, auch ehemalige Raucher, mit einer 30% höheren Wahrscheinlichkeit von Impotenz betroffen.

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Alkohol und Impotenz

Dauerhafter Alkoholmissbrauch verursacht zahlreiche schwere Krankheiten. Neben der Leber werden auch Nerven stark geschädigt, was wiederum die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen kann. Werden die Nervenzentren des Hirns und Rückenmarks zu stark geschädigt, können vom Körper keine Impulse zur Erektionsentstehung weitergegeben werden. Zudem kann die Testosteronproduktion beeinträchtigt werden, was wiederum die Entwicklung von Impotenz begünstigt.

Während bei gelegentlichem und gemäßigtem Alkoholgenuss keine negativen Effekte auf die Erektionsfähigkeit nachweisbar sind, kann ein zeitweise sehr hoher Alkoholspiegel durchaus zu Impotenz führen. Ein Blutalkohol von 0,4 bis 0,5 Promille vermag die Potenz bereits zu beeinträchtigen und ab 1 Promille komplett auszusetzen. Der Körper ist vorübergehend nicht mehr in der Lage, Stimulationen zu verarbeiten, wodurch die Erektion ausbleibt.

Stress und Impotenz

Starker und chronischer Stress hat zahlreiche negativen Auswirkung auf die Psyche und den Körper. Unter anderem verursacht die vermehrte Ausschüttung von Adrenalin die Verengung der Blutgefäße, wodurch die Entstehung einer Erektion erschwert werden kann. Stress komplett zu vermeiden, ist für die meisten Menschen allerdings nicht realistisch. Eine bewusste Bewältigung der täglichen psychischen Belastung und allgemeine seelische Gesundheit verbessert jedoch nicht nur das tägliche Leben, sondern kann auch Erektionsstörungen vorbeugen.

Als aktive Verbesserung des Lebensstils können beispielsweise konsequente Ruhephasen in den Tagesplan aufgenommen werden. Auch Entspannungsprogramme wie Autogenes Training, Meditation oder Mindfulness-Übungen können dabei helfen, Stress abzubauen und langfristig Impotenz durch Überlastung vorzubeugen.

4. Regelmäßiger Geschlechtsverkehr

Wissenschaftlern zufolge kann regelmäßiger Geschlechtsverkehr effektiv Impotenz vorbeugen und die Entstehung von Potenzstörungen auch im hohen Alter und bei bestehenden Vorerkrankungen verzögern. In einer finnischen Studie wurden knapp 1000 Probanden im Alter von 55 bis 75 Jahren über einen Zeitraum von fünf Jahren regelmäßig zur ihrer Sexualgesundheit befragt. Während zahlreiche Teilnehmer bei Beginn der Studie diverse chronische Erkrankungen aufwiesen, vor allem Bluthochdruck (32%), Herzkrankheiten (12%), Depression (7%) und Diabetes (4%), wurden Kandidaten mit bereits bestehender erektiler Dysfunktion von der Studie ausgeschlossen.

Nach Beendigung der Studie kam das Untersuchungsteam zu dem Schluss, dass regelmäßiger Sex eindeutig mit dem Risiko für erektile Dysfunktion korreliert. Männer, die weniger als einmal in der Woche Geschlechtsverkehr hatten, waren zum Ende der Studie zweimal so häufig von Potenzstörungen betroffen wie Männer, die mindestens einmal in der Woche sexuellen Kontakt hatten. Auch regelmäßige Masturbation kann hilfreich sein, um die Erektionsfähigkeit dauerhaft zu unterstützen.

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Hierzu füllen Sie ein medizinisches Formular mit den nötigen gesundheitlichen Informationen aus, welches umgehend an unsere Ärzte weitergeleitet wird. Diese überprüfen Ihre Angaben unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen medizinischen Vorgeschichte, wodurch die individuelle Eignung vom Medikament zur Behandlung von Impotenz festgestellt werden kann. Der Versand des Medikaments erfolgt per UPS 24h-Expressversand unverzüglich durch die Versandapotheke.

Gibt es gesundheitliche Risiken bei der Online-Bestellung rezeptpflichtiger Potenzmittel auf euroClinix?

Unsere Ärzte sind bei der britischen Medizinbehörde (GMC) registriert und haben das Recht die Rezeptausstellung zu verweigern, sollte es Bedenken bei der Behandlung geben. Unsere Versandapotheke ist Teil des englischen Apothekenverbands (GPhC) und versendet ausschließlich Originalmedikamente der höchsten Qualität.

Kann ich Potenzmittel ohne Rezept online kaufen?

Es ist davon abzuraten Viagra, Cialis, Levitra oder Spedra rezeptfrei im Internet zu kaufen. Die Überprüfung der angegebenen Symptome sowie die Verschreibung des entsprechenden Arzneimittels durch einen qualifizierten Arzt, vermeiden die Risiken einer Fehldiagnose. Im schlimmsten Fall kann sich die Erkrankung sogar verstärken. Bei euroClinix können Sie sich auf den unkomplizierten, diskreten und sicheren Service verlassen.

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Wir legen höchsten Wert auf den Schutz unserer Kunden. Alle privaten und medizinischen Daten werden SSL-verschlüsselt übertragen und niemals ohne Ihr ausdrückliches Einverständnis an Dritte weitergegeben. Alle Arzneimittel werden in einer diskreten Verpackung, die keinen Rückschluss auf Inhalt oder Versender des Pakets zulässt, versandt. Bei Fragen steht der euroClinix Kundenservice jederzeit von Montag bis Freitag zwischen 10 und 19 Uhr zur Verfügung.

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