Wirkung von PDE-5-Hemmern in Potenzmitteln

Alle verschreibungspflichtigen Potenzmittel auf dem europäischen Markt enthalten als Wirkstoff einen PDE-Hemmer. Bei Cialis ist dies Tadalafil, bei Viagra Sildenafil, bei Levitra Vardenafil und bei Spedra Avanafil. Zwar sind die Namen der Wirkstoffe unterschiedlich, sie wirken jedoch als PDE-5-Hemmer immer nach dem gleichen Prinzip und sind somit in der Wirkung vergleichbar. Durch unterschiedliche Zusammensetzungen und Dosierungen werden aber unterschiedliche Wirkungsdauer, Nebenwirkungen und Wirkungseintritt erzielt. Um zu verstehen wie ein PDE-5-Hemmer wirkt muss man erst verstehen, wie die Erektion bei einem gesunden Menschen zu Stande kommt.

Wie entsteht eine Erektion bei einem gesunden Menschen?

Der Penis besteht im Grunde aus Haut, Vene und Arterien, einer Harnröhre und aus mehreren Schwellkörpern. Die Schwellkörper ermöglichen es dem Penis bei einer Erregung auf ein Vielfaches seiner erschlafften Größe zu wachsen. Dafür füllen sich die Schwellkörper mit Blut. Damit der Penis im nicht erogenem Zustand schlaff bleibt wird er vom Enzym PDE-5 in einer Dauerspannung gehalten, die den Blutstrom abschneidet.

Bei einem sexuell gesunden Menschen wird bei sexueller Erregung der Botenstoff cyclisches Guanosinmonophosphat (cGMP) vom Gehirn ausgeschüttet. Dieser wirkt hemmend auf des PDE-5 und löst somit die Dauerspannung. Resultierend kann das Blut in den Penis strömen und füllt die Schwellkörper. Die Stärke der Erektion und auch die Dauer hängt davon ab wie viel cGMP ausgeschüttet wird und wie lange. Wenn die Erregung nachlässt wird kein cGMP mehr ausgeschüttet und das PDE-5 erschlafft den Penis wieder.

Anatomie eines erigierten Penis

Was passiert bei körperlicher Erektiler Dysfunktion?

Bei Männern die an Erektiler Dysfunktion leiden wird der Botenstoff cGMP nicht oder in zu kleinen Mengen ausgeschüttet. Dadurch kann das PDE-5 nicht genug gehemmt werden und die Dauerspannung kann nicht gelöst werden. Es kommt also zu keiner oder nur zu einer sehr schwachen Erektion. Dieses Krankheitsbild hat nichts damit zu tun ob die Ejakulation verfrüht stattfindet.

Wie helfen PDE-5-Hemmer in Potenzmitteln bei einer Erektion?

Die Aufgabe des fehlenden Botenstoffes cGMP ist es das PDE-5 so zu hemmen, dass es die Dauerspannung löst. Bei Erektiler Dysfunktion steht dieses nicht ausreichend zur Verfügung und muss deshalb mit einem künstlichen PDE-5-Hemmer, wie in den Potenzmitteln enthalten, ersetzt werden. So wirken das Sildenafil, Vardenafil, Tadalafil oder Avanafil als PDE-5-Hemmer und lösen die Dauerspannung. Nun kann Blut in die Schwellkörper strömen und eine ausreichende Erektion erzielen.

Wirkung PDE-5-Hemmer im Penis

Potenzmittle sind kein Aphrodisiakum

Auch bei Einnahme der Potenzmittel ist ein gewisses Level an Erregung notwendig um eine Erektion zu erlangen. Daher ist kein Potenzmittel ein Aphrodisiakum, das die Lust an Sex vergrößert, sondern eine rein körperliche Hilfe zum Erlangen einer ausreichenden Erektion. Dies ermöglicht ein besonders natürliches Sexualerleben.

Die Wirkung von PDE-5-Hemmern unterstützen

PDE-5-Hemmer werden meist in Form von Pillen eingenommen. Damit der Körper den Wirkstoff richtig aufnehmen kann ist es unerlässlich die Einnahme mit ausreichend Flüssigkeit zu unterstützen. Dies ermöglicht dem Wirkstoff sich besser und schneller im Körper auszubreiten.

Für wen sind PDE-Hemmer geeignet?

PDE-5-Hemmer werden vor allen bei Erektiler Dysfunktion als Behandlung eingesetzt. In vielen Fällen ist die Impotenz aber nicht körperlicher Natur, sondern psychischer. Auch dort können Potenzmittel aber wirken, da Sie Versagensängste einschränken. Rund 80% der Patienten sprechen auf Potenzmittel positiv an und können mi deren Hilfe ein befriedigendes Sexleben erfahren. Es kann also durchaus gesagt werden, dass PDE-5-Hemmer für jeden sonst gesunden Mann zur Therapie eingesetzt werden können.

Wer sollte PDE-5-Hemmer nicht einsetzten?

Aufgrund der Wirkung der PDE-5-Hemmer auf den Blutkreislauf sollte dieser bei folgenden Krankheiten oder Behandlungen nicht eingenommen werden:

  • Behandlungen mit Nitraten oder Stickstoffmonoxiden (meist gegen Herz-und Blutdruckleiden eingesetzt)
  • Patienten die an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden

Die genauen Risiken und Anwendungsgruppen sind bei den verschiedenen Medikamenten unterschiedlich und können in den jeweiligen Medikamenten-Beschreibungen genau eingesehen werden.

Die beliebtesten PDE-5-Hemmer:

Die beliebtesten und zugelassenen PDE-5-Hemmer sind:

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