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Akne ist eine Hauterkrankung, die weltweit verbreitet ist. Sie führt zu Pickeln und Hautunreinheiten mit unterschiedlichem Schweregrad. Viele Menschen leiden dadurch unter Aknenarben oder einem geringen Selbstwertgefühl.
Es kursieren viele Mythen über Akne. Einige davon können für Betroffene äußerst schädlich sein.
In diesem Artikel besprechen wir 9 häufige Mythen über Akne und wieso sie nicht wahr sind.
Akne tritt am häufigsten in der Pubertät auf und wird daher meist mit Teenagern assoziiert. Dies ist auf die hormonellen Veränderungen zurückzuführen, die während der Pubertät auftreten.
Jedoch kann Akne in jedem Alter auftreten. Akne bei Erwachsenen kommt häufiger vor, als Sie denken.
Die Statistik zeigt, dass:
Manche Personen haben als Teenager keine Akne und entwickeln sie aber mit zunehmendem Alter. Viele Lebensstilfaktoren oder Krankheiten können diese Hauterkrankung hervorrufen oder verschlechtern, die nicht mit der Pubertät zusammenhängen.
Der Zusammenhang zwischen Ernährung und Akne ist nicht gerade einfach.
Eine ungesunde Ernährung mit fettigem Essen ist nicht der direkte Auslöser von Akne. Es hängt hauptsächlich mit der Genetik und den Hormonen zusammen, worüber die meisten Menschen keine Kontrolle haben. Allerdings kann das Essverhalten bei einigen Menschen Akne hervorrufen.
Die Forschung hat gezeigt, dass hochglykämische Nahrungsmittel Akne verursachen können. Dabei handelt es sich um Lebensmittel, die einen plötzlichen Blutzuckeranstieg auslösen. Dazu gehören Kohlenhydrate wie Reis und Kartoffeln sowie Zuckerhaltiges wie Kuchen.
Weitere Studien zeigen, dass Milchprodukte Pickel auslösen können.
Zusammengefasst kann es sein, dass bestimmte Lebensmittel mit dem Ausbruch von Akne zusammenhängen. Doch es ist weitere Forschung erforderlich, um den Zusammenhang zu verstehen.
Viele denken, dass die Sonne der Haut gut tut. Doch dem ist nicht so.
Die Sonne sendet ultraviolette Strahlen (UV-Strahlen) aus. Wenn diese in die Haut eindringen, stören sie Vorgänge, die das Hautwachstum und das Aussehen der Haut beeinflussen.
Dies kann Akne verschlimmern. Es trocknet Ihre Haut aus, was dazu führen kann, dass Ihre Haut zu viel Talg produziert. Dadurch kann es zu mehr Ausbrüchen kommen.
Neben Akne kann auch die Sonne Sonnenschäden verursachen. Dadurch können Falten, Altersflecken und allgemeine Hautschäden entstehen. Bei wiederholter Belastung kann es sogar zu Hautkrebs führen.
Tragen Sie ein Sonnenschutzmittel mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 (idealerweise 50). Somit verringern Sie das Risiko sonnengeschädigter Haut.
Einer der schädlichsten Mythen über Akne ist, dass sie aufgrund mangelnder Hygiene hervorgerufen wird. Viele Vorgänge bei Akne finden unterhalb der Haut statt und können daher nicht kontrolliert werden.
Wenn Sie Ihre Haut zu stark reinigen, kann sich Ihre Akne verschlechtern. Bei zu häufigem Waschen entziehen Sie Ihrer Haut natürliche Öle. In diesem Fall produziert Ihre Haut als Reaktion darauf übermäßig viel Talg und führt zu Akne-Ausbrüchen.
Idealerweise sollten Sie Ihr Gesicht einmal morgens, einmal vor dem Schlafengehen und nach dem Training waschen.
Ein berüchtigter Mythos besagt, dass Zahnpasta gegen Pickel hilft und über Nacht verschwinden lässt.
Zwar eignen sich die Inhaltsstoffe von Zahnpasta hervorragend zur Zahnreinigung. Doch die meisten davon sind viel zu aggressiv für Ihre Haut. Sie können Ihre Haut austrocknen und zu viel Öl produzieren.
Fragen Sie stattdessen Ihren Arzt oder Apotheker nach rezeptfreien oder verschreibungspflichtigen Aknebehandlungen. Diese sind klinisch erprobt. Bei richtiger Anwendung können Akne-Symptome bewältigt werden.
Menschen mit Akne können sich schminken. Es ist nur wichtig, dass die richtigen Produkte ausgesucht werden.
Komedogene Produkte verstopfen die Poren und führen zur Entstehung von Pickeln. Produkte, die nicht komedogen sind, verstopfen die Poren nicht.
Vermeiden Sie das Auftragen von Make-up vor dem Schlafengehen. Versuchen Sie auch, Ihre Pinsel sauber zu halten und Ihre Schminke nicht mit anderen zu teilen. Dadurch verringern Sie das Risiko von Ausbrüchen.
Akne wird nicht wie Erkältungen oder Bakterien von Mensch zu Mensch übertragen.
Bakterien spielen zwar tatsächlich eine Rolle bei der Verstopfung der Poren. Allerdings handelt es sich meist um harmlose Bakterien, die auf der Haut leben.
Eine durch zahlreiche Faktoren verursachte Störung der Hautflora führt zu einem übermäßigen Wachstum von Aknebakterien. Es ist nicht möglich, die Bakterien einer anderen Person zu bekommen.
Viele Menschen probieren sich zunächst an natürlichen Behandlungen aus. Vielleicht möchten sie keine ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen oder keine Medikamente verwenden. Doch leider sind Naturheilmittel nicht sehr wirksam.
Viele Produkte werden als natürliche Aknebehandlung beworben, wie zum Beispiel:
Es gibt kaum Hinweise darauf, dass diese Kräuter bei Akne wirken. Einige Produkte enthalten wahrscheinlich andere Inhaltsstoffe, die die Haut austrocknen oder reizen können (wie etwa Duftstoffe oder Alkohol).
Glücklicherweise sind viele medizinische Behandlungen bei Akne klinisch erprobt und wirksam. Nach einer ärztlichen Beurteilung der Schwere Ihrer Akne kann entschieden werden, welche Behandlung für Sie am besten ist.
Auch wenn es sehr befriedigend sein kann, führt das Aufplatzen Ihrer Pickel zu schlimmeren Symptomen.
Indem Sie die Stellen ausdrücken, drücken Sie die Bakterien und den Eiter tiefer in Ihre Haut. Dies kann zu weiteren Entzündungen und Rötungen führen. Es schädigt auch die darunter liegende Haut, was zu einem größeren Risiko für Aknenarben führen kann.
Drücken Sie Ihre Pickel nicht aus, egal wie verlockend es auch sein mag.
Abschließend lässt sich zusammenfassen, dass es viele Fehlinformationen über Akne gibt. Manche Mythen können äußerst schädlich sein und die psychische Gesundheit von Menschen mit Akne beeinträchtigen.
Daher ist es wichtig, vertrauenswürdige medizinische Quellen zu achten oder sich ärztlich beraten zu lassen.
Zu Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie keine Medikamente zur Behandlung von Akne verwenden, bis dies Ihnen ärztlich empfohlen wurde. Eine rezeptpflichtige Behandlung ist die zuverlässigste und sicherste Methode zur Behandlung von Akne.
Den meisten Menschen mit leichter bis mittelschwerer Akne wird eine Oberflächenbehandlung wie Benzoylperoxid, Azelainsäure oder Adapalen verschrieben. Diese reduzieren Entzündungen und unterstützen die natürlichen Vorgänge Ihrer Haut.
In mittelschweren bis schweren Fällen kann Ihnen neben einer topischen Behandlung auch ein orales Antibiotikum wie Lymecyclin verschrieben werden. Das Antibiotikum hilft dabei, die Bakterien auf Ihrer Haut zu kontrollieren.
Die richtige Behandlung trägt auch dazu bei, Aknenarben und andere Spätkomplikationen zu verhindern.
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