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Allergien und allergisches Asthma

Allergisches Asthma macht einen Großteil der Fälle von Asthmaerkrankungen aus. Etwa 75% der Betroffenen leiden zunächst an allergischem Asthma, das auch als extrinsisches oder exogenes Asthma bezeichnet wird. Dieses tritt häufig schon im frühen Kindes- und Jugendalter auf. Im Gegensatz zum intrinsischen oder endogenen Asthma werden die akuten Anfälle hier durch spezifische Allergene ausgelöst. Deshalb tritt das allergische Asthma oft saisonal dann auf, wenn bestimmte Allergen gerade besonders aktiv sind.

Wie wird allergisches Asthma therapiert?

Die Behandlung von allergischem Asthma baut auf drei Säulen auf.

  • Vermeidung von Auslösern: Zum einen empfiehlt es sich, die verantwortlichen Allergene weitestgehend zu meiden, insofern sie bekannt sind. Allerdings besteht nicht immer Klarheit darüber, welche Substanzen genau für die allergische Reaktion verantwortlich sind. Zudem bestehen häufig mehrere Allergien zugleich, was eine vollständige Vermeidung erschwert.
  • Medikamentöse Kontrolle der Symptome: Zum anderen werden die Symptome des allergischen Asthmas durch Medikamente kontrolliert. Wie bei allen Formen des Asthma bronchiale teilen sich diese in Bedarfs- und Langzeittherapie ein. Erstere zielt auf eine kurzfristige Erweiterung der Bronchien, letztere auf eine dauerhafte Linderung der entzündlichen Reaktion ab.
  • Hyposensibilisierung: Bei dieser spezifischen Immuntherapie (SIT) werden dem Patienten die betreffenden Allergene über einen längeren Zeitraum hinweg in steigender Dosis zugeführt. Dadurch gewöhnt sich das Immunsystem an die Substanzen und die allergische Reaktion verringert sich oder verschwindet im Idealfall ganz. Die SIT kann in Form von Spritzen durchgeführt werden, wobei die Allergene dem Patienten von medizinisch geschultem Personal in die Elle gespritzt werden. Allerdings können die Allergene auch in Form von Tabletten oder Tropfen zugeführt werden. In dieser Form kann die SIT nach Anleitung durch den behandelnden Arzt von den Betroffenen zu Hause selbstständig durchgeführt werden.

Was versteht man unter einer Allergie?

Die Entstehung von Allergien wird auf eine genetische Komponente sowie den Einfluss verschiedener Umweltfaktoren zurückgeführt. Derzeit ist etwa jeder Vierte in Deutschland von einer Allergie betroffen und die Zahl steigt stetig. Dies wird hauptsächlich auf die extreme Hygiene unseres westlichen Lebensstils zurückgeführt, die zu einer Verlagerung der Immunreaktion führt.

Allergische Reaktion

Bei einer Allergie reagiert der Körper mit einer überschießenden Abwehrreaktion des Immunsystems auf gewisse Außenreize. In der Regel handelt es sich bei diesen Reizen um an sich harmlose Umweltstoffe. Häufige Allergene stellen Baum- und Gräserpollen, Hausstaubmilben und Tierhaare dar. Während allergische Reaktionen dieser Art sich in der Regel durch gerötete Augen, Juckreiz, Niesen und Fließschnupfen zeigen, ist das allergische Asthma durch akute Anfälle von Atemnot gekennzeichnet. Werden herkömmliche Allergien nicht ausreichend behandelt, können sie langfristig in allergischem Asthma resultieren. Dabei vollzieht sich ein sogenannter Etagenwechsel, bei dem die anfängliche allergische Reaktion von den oberen in die unteren Atemwege verlagert und Asthma auslöst.

Diagnose durch Allergietests

Um festzustellen, auf welche Substanzen der Betroffene allergisch reagiert, können verschiedene Tests durchgeführt werden. Beim sogenannten Hautpricktest werden die möglichen Allergene in Form von speziell hergestellten Extrakten auf die Innenseite des Unterarms aufgetragen. Bilden sich Quaddeln oder Rötungen, kann von einer Allergie ausgegangen werden. Eine weitere Möglichkeit bildet die IgE-Bestimmung über einen Bluttest. IgE steht kurz für den Antikörper Immunglobulin E, der verantwortlich für Allergien ist.

Was geschieht bei allergischem Asthma?

Eine allergische Reaktion tritt nicht beim ersten Kontakt mit dem Allergen auf. Vom Betroffenen unbemerkt vollzieht sich zunächst eine Sensibilisierung, der Körper entwickelt also eine Überempfindlichkeit gegenüber der jeweiligen Substanz. In der Folge wird vermehrt Immunglobin E (IgE) im Blut gebildet. Dieser Prozess wird als allergische Frühreaktion bezeichnet. Kommt der Betroffene nun erneut in Kontakt mit der Substanz, lagern sich die Allergene im Blut an die IgE-Moleküle an, die wiederum auf der Oberfläche sogenannter Mastzellen gebunden sind. Dies löst in den Mastzellen das Signal zur Ausschüttung von Entzündungsstoffen aus. Es kommt zu einem Asthmaanfall.

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