Plasmodium Falciparum

Plasmodium Falciparum ist der gefährlichste der 4 Parasiten, die Malaria auslösen. Dieser Parasit ist für die meisten Malaria-Übertragungen verantwortlich und kann mitunter zu schweren Komplikationen im menschlichen Körper führen, weswegen atimalarische Medikamente so wichtig sind.

Arten von Malaria-Parasiten

Neben Plasmodium Falciparum gibt es auch noch Plasmodium Vivat, Plasmodium Ovale und Plasmodium Malariae als Parasiten, die Malaria übertragen können. Plasmodium Malariae kommt relativ selten vor und verursacht nur in Ausnahmefällen eine ernsthafte Erkrankung. Plasmodium Ovale ist ebenfalls nicht besonders häufig, kann aber über Jahre hinweg in der Leber überleben ohne Symptome zu entwickeln. Plasmodium Vivat ist etwas häufiger als die beiden bereits genannten Parasiten, allerdings ist es nicht so gefährlich wie Plasmodium Falciparum. Es kann allerdings ebenfalls jahrelang in einer menschlichen Leber bleiben und später zu einem Ausbruch der Krankheit führen.

Plasmodium Vivax Plasmodium Ovale Plasmodium Malariae Plasmodium Falciparum
Plasmodium Vivax Plasmodium Ovale Plasmodium Malariae Plasmodium Falciparum

Plasmodium Falciparum

Dieser Parasit entwickelt Symptome bereits wenige Tage nach der Übertragung, manchmal schon innerhalb von einer Woche. Es ist besonders wichtig, dass Medikamente so schnell wie möglich eingenommen werden, da Plasmodium Falciparum ebenfalls schnell Komplikationen verursachen kann.

Sobald der Parasit sich im Blut befindet, wandert er zur Leber und verweilt dort, bis er gereift ist. Im Fall von Falciparum-Parasiten passiert dieser Vorgang sehr schnell. Sobald der Parasit reif ist, fängt er an, rote Blutkörperchen anzugreifen, sodass diese platzen und Komplikationen verursachen.

Symptome

In den ersten 7-8 Tagen nach der Ansteckung kann es sein, dass sich die Symptome nicht groß von denen einer Grippe unterscheiden. Symptome können auch verspätet auftreten, wenn Sie vorher antimalarische Medikamente genommen haben.

Nach und nach werden sich die Symptome verschlimmern und zu einem Malaria-Anfall führen und der Parasit verursacht das Platzen der roten Blutkörperchen. Dieser Anfall wird meistens von mindestens 38 Grad Fieber, Kopfschmerzen, Influenza, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen begleitet. Im Fall vom Plasmodium Falciparum kann der Malaria-Anfall zu weiteren Komplikationen führen.

Symptome von Malaria Falciparum

Komplikationen

Plasmodium Falciparum kann unter anderem zu zerebraler Malaria, Anämie, einem Lungenödem oder Nierenproblemen führen. Zerebrale Malaria ist extrem selten, kann aber auftreten, wenn der Parasit bewirkt, dass die roten Blutkörperchen zusammenkleben, sodass das Blut nicht mehr einwandfrei ins Gehirn fließen kann und im Endeffekt zu einem Anschwellen des Gehirns führt.

Wie wird es diagnostiziert?

Sollten Sie bei sich einige der oben genannten Symptome feststellen, suchen Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt auf. Dieser kann in der Regel per Bluttest bestimmen, welcher Parasit sich in Ihrem Körper befindet und kann Ihnen das richtige Medikament verschreiben.

Medikamente gegen Malaria-Parasiten

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