Genitales Mycoplasma

Mykoplasmeninfektion - Medikamente mit Rezept vom Arzt online anfordern

Genitales Mycoplasma gehört zu den sexuell übertragbaren Infektionen (STI). Die bakterieninduzierte Geschlechtskrankheit zeigt bei Frauen und Männern ähnliche Symptome wie Gonorrhoe (Tripper) oder Chlamydien, ist jedoch schwieriger zu diagnostizieren, da sie auch symptomfrei verlaufen kann. Die für das Mycoplasma Genitalium verantwortlichen, kleinen aber aggressiven Bakterien weisen eine häufige Resistenz gegen verschiedene Antibiotika auf. In diesem diffusen Umfeld ist es für Patienten wichtig, schnell mit der Behandlung zu beginnen.

Die Online-Klinik euroClinix verschickt rezeptpflichtige Medikamente gegen Mycoplasma bequem, schnell und diskret. Dazu füllen Betroffene einen detaillierten medizinischen Patienten-Fragebogen aus, der von einem unserer Ärzte überprüft wird. Kann die Diagnose gestellt werden und gibt es keine sonstigen Bedenken, stellt der Arzt ein elektroniches Rezept aus, welches an die Versandapotheke weitergeleitet wird. Von dort wird das Arzneimittel per Expressversand direkt an die Patienten versandt.

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Genitales Mycoplasma: Definition und Abgrenzung

Mykoplasmen sind Bakterien, die oftmals eine Vielzahl von Krankheiten auslösen. Die Übertragung erfolgt durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. Seit den 80er Jahren ist das Bakterium Mycoplasma genitalium auch als eigenständige STI bekannt.

Diese auch als genitales Mycoplasma bekannte Krankheit verläuft in der Regel asymptomatisch, zeigt jedoch bei Ausbruch die Krankheitsbilder einer Urethritis (Harnröhrenentzündung) bei Männern und einer Chlamydieninfektion bei Frauen. Daher kann es zu Schmerzen beim Wasserlassen, Juckreiz und Rötungen im Geschlechtsbereich kommen.

Durch diese atypische Symptomatik, die auf viele verschiedene Erreger hinweist, ist es relativ schwierig, Mycoplasma zu identifizieren. Mycoplasmen werden mit Unterleibsentzündungen, Unfruchtbarkeit, unspezifischer Urethritis, Ausfluss, Gebärmutterhalsentzündung und anderen Entzündungen des Reproduktionstrakts assoziiert.

Neben dem Genitalium-Bakterium sind auch weitere Mycoplasma-Formen bekannt, die auf andere Krankheiten verweisen und deren Übertragung mitunter auf unterschiedliche Art und Weise erfolgt.

Verbreitung und Häufigkeit

Mit dem Fortschritt in der Diagnostik hat sich gezeigt, dass Mycoplasma zu den stark verbreiteten Geschlechtskrankheiten gehört. Obwohl der Begriff eher den Verursacher als eine eigenständige Krankheit bezeichnet, so lässt sich doch festhalten, dass etwa 7 Prozent aller mit einer STI infizierten Frauen diese spezielle Krankheit aufweisen.

Der Erreger ist in den USA für etwa 20 bis 35 Prozent aller Fälle von nicht-gonorrhoeischer Urethritis bei Männern verantwortlich und liegt damit knapp hinter den Chlamydien, die etwa die Hälfte aller Fälle verursachen. Aufgrund der häufigen Asymptomatik der Mycoplasmen-Infektion bzw. aufgrund der Patienten, die nicht zum Arzt gehen, ist die vermutete Dunkelziffer noch weitaus höher.

Wie viele STI und sexuell übertragbare Krankheiten (STD), treten Mycoplasmen-Infektionen besonders häufig bei Männern und Frauen zwischen 16 und 25 auf, was auf die erhöhte sexuelle Aktivität und mitunter mangelnde Aufklärung dieser Bevölkerungsgruppe zurückzuführen ist.

Mycoplasmen und Schwangerschaft

Sexueller Verkehr in der Schwangerschaft ohne ausreichenden Schutz hat oftmals Folgen für das ungeborene Kind, da die Gefahr besteht, dass sich die Erreger bei der Geburt auf das Neugeborene übertragen.

Zudem sind Mycoplasmen als Auslöser einer Vaginose auch mitunter dafür verantwortlich, dass eine Frühgeburt erfolgt. Führt der ungeschützte Verkehr selbst zu einer Befruchtung, besteht ein erhöhtes Risiko für eine Eileiterschwangerschaft.

Genitales Mycoplasma: Ursachen & Symptome

Mycoplasmen als Einzeller leben an der Oberfläche des Genitaltraktes von Mann und Frau. In den meisten Fällen verursachen sie zunächst keine Symptome, greifen jedoch das Gewebe in jedem Fall an. Beim ungeschützten Sexualverkehr gleich welcher Art (vaginal, oral, anal) werden Sie über die körperlichen Sekrete übertragen.

Je nach Zusammenspiel und Anzahl der Bakterien selbst mit anderen Einzellern können Sie im Wirtskörper verschiedene Krankheiten auslösen, die bei Nichtbehandlung zu bleibenden Schäden, wie beispielsweise Unfruchtbarkeit, führen können. Mycoplasmen können eine Reihe von Krankheiten auslösen und ein Anzeichen für die Infektion mit weiteren Bakterien oder Viren sein.

mycoplasma-bakterium

Deswegen ist in jedem Fall eine Behandlung bei den ersten kleinen Symptomen angeraten. Besonders bei diesen Erregern ist, dass sie keine Zellwand haben. Dadurch können nur bestimmte Antibiotika angewandt werden, weil die gängigen Mittel die Zellwand eines Organismus zerstören und somit nicht gegen die Mycoplasmen wirken.

Was sind die Symptome einer Infektion mit Mycoplasmen?

Wie bereits mehrfach angeführt, zeigen Mycoplasmen-Infektionen nicht immer Symptome. Wenn dies allerdings der Fall ist, äußern sie sich mit Brennen beim Wasserlassen bei Mann und Frau. Hinzu kommen eventuell juckende Stellen, Ausfluss und weitere Entzündungserscheinungen.

Bei Frauen zeigt sich die Infektion häufig im Zusammenhang mit einer bakteriellen Vaginose, bei Männern im Zusammenhang mit einer unspezifischen Urethritis. Verschlimmert sich die Infektion, so führt dies bei Frauen manchmal zu einer Unterleibsentzündung, die den gesamten Fortpflanzungstrakt befällt und dabei gelegentlich eine Unfruchtbarkeit zur Folge hat. Dieser dauerhafte Schaden ist auch bei Männern zu befürchten.

Genitales Mycoplasma: Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Grundlage einer eindeutigen Identifikation des Mycoplasmas ist ein Test auf Geschlechtskrankheiten, der ein breites Spektrum an möglichen Ursachen identifiziert. Ist die eindeutige Zuordnung zunächst nicht möglich, so hilft ein Antibiotikum wie Azithromycin, die Bakterienstämme auch unspezifisch zu töten. Meist reicht eine hohe Einzeldosis an Wirkstoffen.

Bei hartnäckiger Ausprägung der Symptome kann der Arzt die Behandlung auch über den Zeitraum von etwa einer Woche anordnen. Patienten müssen den vorgeschriebenen Behandlungszeitraum in jedem Fall einhalten und zu Ende führen, auch wenn sich die Symptome schnell bessern. Nur so ist sicherzustellen, dass die Erregerstämme vollständig abgetötet sind.

Begleitende Maßnahmen zur Therapie

Um den Körper von den Bakterienstämmen zu befreien, wird Patienten geraten, während der Therapiephase (und darüber hinaus) sehr viel zu trinken, um den Harnfluss zu erhöhen. Auch ist es nicht ratsam, den Toilettengang zu unterdrücken.

Wärme und bequeme Kleidung sowie das Waschen mit milden Substanzen und Pflegeprodukten helfen dabei, die Symptome schneller verschwinden zu lassen. Auf sexuellen Verkehr ist während der gesamten Behandlungszeit im eigenen Interesse zu verzichten. Kommt es dennoch dazu, sollte unbedingt ein Kondom verwendet werden.

Vorbeugung: Aufklärung und Safer Sex

Hat ein Patient ein genitales Mycoplasma entwickelt, so ist es seine moralische Pflicht, alle infrage kommenden Sexualpartner darüber umgehend aufzuklären. So lässt sich verhindern, dass sich die Krankheit ausbreitet. Zudem haben alle Beteiligten dann selbst die Möglichkeit, schnell eine Behandlung einzuleiten oder sich testen zu lassen.

Es ist erwiesen, dass die konsequente Verwendung eines Kondoms bei jeglichem sexuellen Kontakt (vor allem mit wechselnden Partnern) das Risiko für STI und STD deutlich senkt. Auch wird jedem Patienten geraten, nach überstandener Mycoplasma-Infektion weitere Tests auf STD durchführen zu lassen, um zu untersuchen, ob die Stämme wirklich komplett abgetötet sind.

Zudem kann ein Antibiotikum nicht gegen virale oder parasitäre Infektionen wirken. Die Chance für eine Infektion mit diesen Erregern ist aber relativ hoch, wenn bereits eine Infektion mit genitalem Mycoplasma bestanden hat.

Zusätzliche Maßnahmen

Es wird empfohlen, die Intimhygiene bei Mann und Frau stets nur mit milden Waschsubstanzen vorzunehmen, um das Gleichgewicht der genitalen Flora nicht zu stören. Luftige Unterwäsche, ein gesunder Lebenswandel und der Verzicht auf das Rauchen tragen ebenfalls zur körperlichen Gesundheit bei.

Behandlung von genitalem Mycoplasma mit rezeptpflichtigen Medikamenten auf euroClinix

Eine Mykoplasmeninfektion kann mit dem Antibiotikum Azithromycin behandelt werden. Da dieses Arzneimittel verschreibungspflichtig ist, kann es in der EU nicht ohne ein vom Arzt ausgestelltes Rezept erworben werden.

Kann ich Medikamente zur Behandlung einer Mycoplasma-Infektion online kaufen?

Die Online-Klinik euroClinix ermöglicht Ihnen den Kauf von Azithromycin durch eine professionelle Online-Konsultation. Hierzu füllen Sie ein medizinisches Patientenformular mit den nötigen gesundheitlichen Informationen aus, welches umgehend an unsere Ärzte weitergeleitet wird. Diese überprüfen Ihre Angaben, wodurch die individuelle Eignung von Medikamenten gegen genitales Mycoplasma festgestellt werden kann. Der Versand des Medikaments erfolgt unverzüglich nach Rezeptausstellung durch die Versandapotheke. Das Arzneimittel befindet sich in einer neutralen Packung und garantiert somit höchste Diskretion.

Kann ich Arzneimittel gegen ein genitales Mycoplasma ohne Rezept online bestellen?

Es ist davon abzuraten, Azithromycin rezeptfrei im Internet zu kaufen. Die Überprüfung der angegeben Symptome durch einen qualifizierten Arzt verhindert eine gefährliche Fehldiagnose. Im schlimmsten Fall kann sich die Erkrankung sogar verstärken.

Quellen:

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