Ureaplasma

Mykoplasmeninfektion - Medikamente mit Rezept vom Arzt online anfordern

Als Ureaplasma bezeichnet der Mediziner eine besondere Bakterienart und eine durch diese Bakterien hervorgerufene Entzündung des Urogenitaltrakts, von der gleichermaßen Männer und Frauen betroffen sind. Die anfänglichen Symptome nach einer Infektion mit dieser besonderen Bakterienart ähneln denen einer Blasenentzündung, sind aber mit spezifischen Antibiotika zu behandeln, um die Beschwerden zu lindern und mögliche Spätfolgen zu vermeiden.

Die Wirkstoffe zur gründlichen Behandlung dieses Krankheitsbilds sind verschreibungspflichtig. Um online bei euroClinix ein geeignetes Arzneimittel versandkostenfrei zu bestellen, benötigen Sie jedoch kein bereits vorhandenes Rezept. Dieses wird von einem unserer Partnerärzte ausgestellt, sollten die vom Patienten bereitgestellten Informationen eine Behandlung ermöglichen. Dazu wird ein medizinischer Fragebogen ausgefüllt, der von unseren Ärzten geprüft wird. Nach Rezeptausstellung versendet die Versandapotheke das Medikament direkt an Ihre Wunschadresse.

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Was sind Ureaplasmen?: Bakteriologische Besonderheiten des Erregers

Das Ureaplasma ist als Erreger verschiedener entzündlicher Erkrankungen bekannt und gehört wie das Mycoplasma zur Familie der sogenannten Mollicutes. Nach einer Infektion mit dieser sehr kleinen Bakterienart kommt es nicht zwangsläufig zum Ausbruch von entzündlichen Beschwerden.

ureaplasma-bakterium

Bakterien aus der Klasse der Mollicutes, was übersetzt so viel wie Weichhäuter bedeutet, sind dafür bekannt, dass sie keine eigene Zellwand besitzen. Zum Fortbestand fristen sie in amorpher, veränderbarer Gestalt ein parasitäres Dasein in anderen, weitaus größeren Zellkulturen, aus denen sie die notwendigen Substanzen für ihren eigenen Stoffwechsel beziehen.

Die fehlende Zellwand ist von besonderer medizinischer Relevanz, weil zahlreiche gängige Antibiotika zur Entfaltung ihrer Wirkung auf das Vorhandensein einer Zellwand angewiesen sind. Ein Antibiotikum, das eine Blasenentzündung heilt, erweist sich oft in der Therapie gegen Ureaplasmen-Symptome als vollständig wirkungslos.

Um ein Mollicute-Bakterium zu bekämpfen, kommen in der Regel spezielle Wirkstoffe zum Einsatz. Diese Wirkstoffe unterbinden nicht nur die weitere Vermehrung der Bakterien, um die selbstheilenden Kräfte des Immunsystems zu stärken, sondern blockieren außerdem die Proteinbildung, was die weichhäutigen Bakterien absterben lässt. Das Ziel einer Therapie gegen Ureaplasma besteht also darin, diese Bakterienkultur vollständig aus ihren Wirtszellen bzw. dem Körper des Patienten zu entfernen.

Ursachen und Symptome einer Ureaplasma-Infektion

Eine der Besonderheiten einer Infektion mit Ureaplasma-Bakterien ist, dass die Krankheit häufig auch fast oder vollständig symptomfrei verläuft. In diesem Falle sind die betroffenen Patienten weitestgehend beschwerdefrei, übertragen aber unter Umständen die hochansteckende Krankheit auf andere Personen. Die Ansteckung erfolgt oftmals durch Geschlechtsverkehr.

Bei häufiger sexueller Aktivität, vor allem mit wechselnden Partnern, erhöht sich das Risiko einer Ansteckung deutlich. Da auch die Übertragung durch Tröpfcheninfektion, Blut und sogar die Luft möglich ist, wird eine Ureaplasma-Infektion nicht direkt zu den Geschlechtskrankheiten gezählt, auch wenn die Ansteckung über den Sexualverkehr zu den häufigsten Ursachen zählt.

Insbesondere bei Frauen bleiben die spürbaren Symptome oft aus oder brechen eventuell erst einige Jahre nach der ursprünglichen Infektion mit den Bakterien aus. Im Krankheitsverlauf kann es zu Entzündungen des gesamten Genitaltrakts kommen. Betroffene nehmen erste Symptome zunächst als brennenden oder stechenden Schmerz beim Urinieren wahr.

Diese Beschwerden werden durch eine entzündete Blase und Harnröhre als Folge eines erhöhten Aufkommens von Ureaplasmen verursacht, ein bakterieller Angriff auf den der Körper mit Entzündungen der Organfunktionen reagiert. Im Gegensatz zu einer Zystitis oder Urithritis, also "herkömmlichen" Blasenentzündung mit einhergehendem Harnwegsinfekt, zeigt sich bei einer Ureaplasma-Infektion zusätzlich ein milchig-gelblicher Ausfluss. Bei Männern weist eine Orchitis, die schmerzhafte Entzündung der Hoden, darauf hin, dass unter Umständen ein Ureaplasma-Infekt vorliegt.

Risiken auch bei einem symptomfreien Verlauf

Wenn keinerlei Symptome auftreten, befinden sich die Bakterien in einem inaktiven Zustand und Patienten sehen häufig keinen Grund zur Therapie. Ist im Rahmen einer gynäkologischen oder urologischen Untersuchung ein gezielter Nachweis von Ureaplasmen gefordert, ist es möglich, bei positivem Befund eine grundsätzliche Kur gegen die Ansiedlung dieser Bakterienart zu verordnen.

Damit ist das Risiko zu minimieren, eines Tages Entzündungssymptome auszubilden. Vor allem bei bestehender oder geplanter Schwangerschaft betrachten die Ärzte allein den positiven Befund vorhandener Ureaplasmen nicht selten auch als hinreichenden Grund, eine Therapie für beide beteiligten Partner anzustreben. Denn die gegenseitige Ansteckungsgefahr ist beim Geschlechtsakt am größten.

Führen zusätzliche Belastungen wie Stress oder Erschöpfung zu einer Schwächung des Immunsystems, erhöht sich das Risiko, dass sich entzündliche Reaktionen des Ureaplasma-Infekts ereignen.

Medikamentöse Behandlung einer Ureaplasma-Infektion

Die für die Behandlung eines Ureaplasma-Infekts wirksamen Medikamente sorgen normalerweise für einen sehr schnellen Rückgang der Beschwerden. Der Behandlungszeitraum selbst ist, auch bei geringer dosierten Darreichungsformen des Wirkstoffs, begrenzt. Eine Langzeittherapie ist daher nicht notwendig, um einen abschließend zufriedenstellenden Therapie-Erfolg zu erzielen.

Doxycyclin

Das Medikament Doxycyclin ist oral in Tablettenform einzunehmen und wirkt gezielt gegen die besondere Morphologie des Ureaplasma-Bakteriums. Außerdem ist Doxycyclin auch zur Behandlung von Chlamydien und Harnwegsinfekten zugelassen, sofern letztere nicht durch eine Gonorrhoe (Tripper) verursacht wurden.

Da die Blasenentzündung zu den ersten und schmerzhaften Symptomen einer Ureaplasma-Infektion gehört, ist davon auszugehen, dass auch diese Beschwerden schnell nachlassen und keine zusätzliche Urithritis-Behandlung notwendig sein wird.

Azithromycin

Die Wirkstoffe dieses hoch dosierten Medikaments sind abgestimmt sowohl auf die schnelle Linderung der akuten Symptome als auch die nachhaltige Bekämpfung von bakteriellen Infektionen mit Ureaplasmen, Mycoplasmen und Chlamydien.

Auch Harnwegsinfekte, die nicht durch die Geschlechtskrankheit Gonorrhoe bedingt sind, sind in der Regel mit Azithromycin wirkungsvoll auszukurieren. Die Einnahme des Präparats erfolgt in Tablettenform.

Akutbehandlung zur Vermeidung weiterer Komplikationen

Die auftretenden Symptome sind nicht nur aufgrund der unangenehmen Beschwerden, unbedingt zu behandeln. Eine unbehandelte, durch die Infektion mit Ureaplasmen bedingte Entzündung des Urogenitalbereichs erhöht das Risiko, starker Komplikationen während der Schwangerschaft bis hin zu Früh- oder Fehlgeburten. Eine irreversible (nicht behebbare) Unfruchtbarkeit gehört ebenfalls zu den Spätfolgen eines solchen Infekts, wenn dieser sich in Form von Entzündungen im gesamten Genitaltrakt bis hin zu den Eierstöcken ausbreitet.

Bei Männern weiten sich unter Umständen Symptome wie Rötungen und schmerzhafte Entzündungen nicht nur über die Hoden und die Prostata aus, sondern verlaufen bis in die Niere hinein. Bleiben diese Entzündungen unbehandelt, tritt eventuell eine bleibende Sterilität des Mannes auf.

Die akuten Symptome von Ureaplasmen sind - trotz ihrer namensgebenden Ansiedlung im Harnstoff - nicht eingeschränkt auf den Urogenitaltrakt oder die Sexualorgane, sondern oftmals für Entzündungen weiterer Organe verantwortlich.

Komplikationen ergeben sich manchmal zum Beispiel in Form von Pneunomie (Lungenentzündung), Meningitis (Gehirnhautentzündung) sowie als Nerven-, Gelenk- und Muskelschädigungen. Wie bei vielen, dann meistens auch sehr schmerzhaften Formen einer Entzündung, manifestiert sich die Reaktion des Immunsystems in teils hohem Fieber.

Behandlung von Ureaplasma mit rezeptpflichtigen Medikamenten auf euroClinix

Ureaplasma kann mit Arzneimitteln wie Doxycyclin Kapseln oder Azithromycin effektiv behandelt werden. Da diese Medikamente verschreibungspflichtig sind, können sie in der EU nicht ohne ein vom Arzt ausgestelltes Rezept erworben werden.

Kann ich Medikamente gegen Ureaplasma online kaufen ohne Rezept?

Es ist davon abzuraten, Doxycyclin Kapseln oder Azithromycin rezeptfrei im Internet zu kaufen. Die Überprüfung der angegeben Symptome durch einen qualifizierten Arzt vermindert das Risiko einer Fehldiagnose. Im schlimmsten Fall kann sich die Erkrankung sogar verstärken.

Warum rezeptpflichtige Medikamente auf euroClinix online bestellen?

Die Online-Klinik euroClinix ermöglicht Ihnen den Kauf von Doxycyclin Kapseln oder Azithromycin durch eine Online-Konsultation. Hierzu füllen Sie ein medizinisches Patientenformular aus, welches von unseren Ärzten überprüft wird. Der Versand des Medikaments erfolgt unverzüglich durch die Versandapotheke, sobald ein ärztliches Online-Rezept erstellt wurde. Das Medikament befindet sich in einer neutralen Packung, die höchste Diskretion garantiert.

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