Arten von Haarausfall, Kreisrunder Haarausfall, Diffuser Haarausfall, Alopecia Areata

Arten von Haarausfall

In der Regel kann zwischen vier verschiedenen Arten von Haarausfall unterschieden werden. Sie alle können Männer und Frauen gleichermaßen treffen. Anlagebedingter, oft auch androgenetischer Haarausfall genannt, beginnt meistens in Form von Geheimratsecken, lichtem Haar am Hinterkopf oder Haarausfall am Scheitel. Kreisrunder Haarausfall beginnt mit runden kahlen Flecken. Bei diffusem Haarausfall dünnen die Haare aus und narbiger Haarausfall hinterlässt kahle, vernarbte Stellen.

Welche Arten von Haarausfall gibt es?

Für die meisten Menschen ist es einfach, zu erkennen, ab wann Sie unter Haarausfall leiden. Androgyne Alopezie (männlicher Haarausfall) entsteht meistens natürlich und fängt mit dem Ausdünnen der Haare an den Schläfen an. Dann wird das Haar am Hinterkopf lichter und hinterlässt schließlich einen kahlen Kreis, der sich immer weiter ausbreitet.

Es gibt allerdings viele verschiedene Arten von Haarausfall, die sich mal langsamer und mal schneller entwickeln können. In der Regel kann man anhand des Musters, welches der Haarausfall hinterlässt, leicht erkennen, an welcher Art von Ausfall man leidet. Manche Arten von Haarausfall sind stärker als andere und es ist immer eine gute Idee, vor dem Beginn einer Behandlung gegen Haarausfall einen Arzt zu konsultieren.

Im medizinischen Jargon wird Haarausfall auch Alopezie genannt. Dabei kommt es nicht drauf an, an welcher Körperstelle er stattfindet oder ob er bei Frauen oder Männern auftaucht. Haarausfall wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst und tritt in verschiedenen Arten auf. Alopezie kann bei jedem, unabhängig vom Alter und Geschlecht, auftreten.

Einige der unterschiedlichen Alopezie-Arten sind:

Was ist kreisrunder Haarausfall?

Der kreisrunde Haarausfall wird auch Alopecia areata genannt. Er ist nicht gefährlich, jedoch stellt er für manche Betroffene eine enorme psychische Belastung dar. Innerhalb kurzer Zeit entstehen durch den Haarverlust vor allem auf dem Kopf kahle, runde bis ovale Flecke. Als Ursache der Alopecia areata wird eine Autoimmunreaktion angenommen. Der kreisrunde Haarausfall ist bei Frauen nicht häufiger als bei Männern.

Die Alopecia areata tritt familiär geballt auf und kann Menschen jeden Alters betreffen. Eine gewisse Häufung zeigt sich dabei bis zum 30. Lebensjahr. Bei annähernd der Hälfte der Betroffenen bilden sich die kahlen Flecken innerhalb von einem Jahr spontan zurück. Bei manchen fallen alle Körperhaare aus, dies bezeichnen Mediziner als Alopecia universalis. Kreisrunder Haarausfall kann in regelmäßigen Schüben immer wieder auftreten.

Der kreisrunde Haarausfall bei Kindern kann ebenfalls eintreten. Hier findet man am häufigsten die Alopecia areata circumscripta im Bereich der Kopfhaut, aber auch Augenbrauen, Wimpern oder andere Körperhaare können im Kindesalter betroffen sein.

Was ist diffuser Haarausfall?

Diffuser Haarausfall bedeutet, dass der Haarverlust nicht auf einen bestimmten Teil des Kopfes beschränkt ist, sondern das Haar insgesamt ausdünnt. Von diffusem Haarausfall sind meist Frauen betroffen. Nach Behandlung der Ursache verschwindet in der Regel auch der Haarausfall wieder.

Diese Art von Haarausfall geht normalerweise vom Scheitel aus und tritt in der Regel bei älteren Frauen und Männern auf. Diese Kondition ist etwas weiter verbreitet bei Frauen und wird durch eine Reihe von Faktoren ausgelöst. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie sich gesund ernähren und darauf achten, was für Medikamente Sie nehmen und Stress vermeiden.

Die folgenden Ursachen können diffusen Haarausfall auslösen:

Was ist temporärer Haarausfall?

Es gibt verschiedene Arten von Haarausfall, auch Alopezie genannt. Im Allgemeinen lassen sie sich in zwei Hauptkategorien einteilen: temporärerund permanenter Haarausfall.

Beim temporären Haarausfall ist der Haarverlust, wie der Name schon sagt, vorübergehend. Diese Art von Haarausfall ist nur temporär und wird meistens durch Stress und andere psychologische Faktoren ausgelöst. Das Haar fällt dann aus oder verdünnt sich, da der Stress die Haarfollikel in eine Ruhephase eintreten lässt, sodass kein neues Haar nachwächst. Seine Ursache liegt auch oft in der medizinische Behandlung einer Erkrankung, wie beispielsweise eine Chemotherapie bei Krebs. Die Medikamente führen dazu, dass der Patient die Haare auf dem Kopf und am Körper ganz oder teilweise verliert.

Ausmaß und Dauer des Haarverlusts hängt von den Medikamenten ab, die der Patient erhält. Leider gibt es gegen den Verlust der Haare kein Mittel, aber in der Regel wachsen die Haare einige Monate nach Ende der Behandlung wieder nach. Allerdings haben die Haare dann vielleicht nicht mehr die gleiche Farbe oder Textur wie vor der Behandlung.

Eine weitere Art des temporären Haarausfalls wird durch Stress verursacht. Ist der Körper Stress ausgesetzt, können vermehrt Haare, oft auch in Büscheln, ausfallen. Sobald das körperliche Gleichgewicht wieder hergestellt ist und kein Stress mehr vorliegt, wachsen bei den meisten Menschen die Haare wieder normal nach.

Was ist vererbbarer Haarausfall?

Diese Art von Haarausfall ist vererbbar und tritt in der Regel bei Kindern oder Menschen mit Immunsystem-Problemen auf. Normalerweise ist der Haarausfall nur temporär und tritt nur an einigen Stellen am Kopf auf. Die Kondition tritt bei Autoimmun-Erkrankungen auf, bei denen der Körper seine eigenen Zellen angreift.

Was ist totaler Haarausfall?

Wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um kompletten Haarausfall. Dieser Ausfall findet nur auf dem Kopf statt und man weiß bisher wenig über die Ursache, es wird aber vermutet, dass Stress eine Rolle spielt. Es kann auch sein, dass eine Autoimmun-Erkrankung das Haar komplett ausfallen lässt.

Es kann vorkommen, das das ganze Kopfhaar oder das ganze Kopf- und das Körperhaar verloren geht. Bei ersterem spricht man von Alopecia totalis, bei letzterem von Alopecia universalis.

Ein totaler Ausfall des Kopfhaares, also einer Glatze, betrifft viele Männer die an einer androgenetischen Alopezie leiden. Der Begriff androgenetische Alopezie bedeutet frei übersetzt Haarausfall durch männliche Hormone.

Darunter versteht man eine Form des Haarausfalls, die durch eine vererbte Empfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber den männlichen Sexualhormonen ausgelöst wird. Das Lebensalter spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Mit steigendem Alter nimmt bei Betroffenen der Haarausfalls deutlich zu.

Normalerweise beginnen die Veränderung zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr. Sie beginnen im Bereich der Stirnhöcker und am Scheitel. Es kommt zu den bekannten Geheimratsecken, die sich im Laufe der Zeit zu einer Glatze verbinden.

Was ist vernarbender Haarausfall?

Ursachen dieser Art des Haarausfalls sind insbesondere Verletzungen, Verbrennungen, Pilzerkrankungen und bakterielle Erkrankungen. In vielen Fällen bleibt die Ursache für einen plötzlich eintretenden vernarbenden Haarausfall allerdings ungeklärt.

Beim vernarbenden Haarausfall wird die Haarwurzelscheide irreversibel zerstört, weshalb kein Haar mehr nachwachsen kann. Jedoch kann nach einer Abheilung der Erkrankung oft eine Haartransplantation durchgeführt werden.

Gibt es Haarausfall nur am Hinterkopf?

Ja, Haarausfall kann auch nur am Hinterkopf auftreten. Diese Form der androgenetischen Alopezie. Sie tritt vor allem bei Männern auf, kann aber auch Frauen treffen.

Bei Männern zeichnet sich dieser vererbte Haarausfall durch die Bildung von Geheimratsecken an den Schläfen und dünnem Haar am Hinterkopf aus. Der Haarausfall nimmt in der Regel mit dem Alter zu, so dass oft nur noch ein Haarkranz übrig bleibt.

Gibt es Haarausfall an den Augenbrauen?

Ja, Haarausfall kann auch die Augenbrauen betreffen. Fallen die Augenbrauen aus, liegt oft eine Alopecia universalis, also ein totaler Haarverlust vor, der durch eine Fehlfunktion des Immunsystems ausgelöst wird.

Ebenso kann der Ausfall der Augenbrauen durch einen temporären Haarausfall, beispielsweise durch eine Chemotherapie oder Strahlenbehandlung, verursacht werden.

Gibt es Haarausfall an den Beinen?

Ja, Haarausfall kann auch die Beine betreffen. Der Haarausfall an den Beinen kann durch verschiedenste Ursachen ausgelöst werden.

Es gibt eine Reihe an Hauterkrankungen, die Haarverlust an den Beinen auslösen können. Dazu gehören vor allem Schuppenflechte, bei der das körpereigene Immunsystem die Haut angreift, und Ekzeme, bei der die Haut rote, juckende Flecken entwickelt. Ebenso können schwere Hautverletzungen und Verbrennungen zu Haarverlust an den Beinen führen.

Haarverlust an den Beinen kann ausserdem durch langfristige Einnahme von Steroiden ausgelöst werden. Viele Bodybuilder nehmen Steroide ein, um die Muskelbildung zu fördern.

Andere Gründe für den Haarverlust an den Beinen sind Alopecia Universalis sowie eine Fehlfunktion der Schilddrüse.

Ebenso gibt es eine Anzahl von Medikamenten, die Verlust der Körperbehaarung begünstigen. Dazu gehören vor allem Mittel gegen Bluthochdruck und Parkinson, sowie Medikamente, die zur Chemotherapie eingesetzt werden.

Wie zeigt sich Haarausfall am ganzen Körper?

Haarausfall am ganzen Körper wird meist durch eine Sonderform der Alopecia areata, dem kreisrunden Haarausfall, ausgelöst. Ist der ganze Körper betroffen, spricht man von Alopecia universalis.

Bei dieser Erkrankung bilden sich meist einzelne, runde, haarlose Flecken im Kopfhaar oder in der Körperbehaarung. Die haarlosen Stellen können auch zusammenfließen und den ganzen Kopf (Alopecia totalis) oder sogar den ganzen Körper (Alopecia universalis) betreffen.

Alopecia areata betrifft vor allem Kinder und junge Erwachsene. In vielen Fällen wachsen die Haare von selbst wieder nach. Ein Wiederauftreten der Erkrankung ist allerdings möglich.

An welchen weiteren Stellen kann Haarausfall auftreten?

Überall dort, wo Haare wachsen, können diese auch ausfallen.

Bei Männern sind die häufigsten Stellen für den Haarverlust die Geheimratsecken. Dies ist häufig das erste Symptom für den vererbten androgenen Haarverlust, der über die Jahre meist auch den Hinterkopf befällt.

Auch bei Frauen spielen männliche Sexualhormone beim Haarausfall eine entscheidende Rolle, denn oft reagieren auch ihre Haarwurzeln empfindlich auf die eigenen Androgene. Ganz wie beim Mann ist auch diese Form des Haarausfalls anlagebedingt. Die Haarwurzel schrumpft als Folge, das Haar wird immer dünner und fällt am Ende aus. Während Männer meist über Geheimratsecken klagen, leiden Frauen oft unter Haarausfall im Stirn - oder Seitenbereich.

Haarausfall an den Seiten ist ein häufiges Symptom für den diffusen Haarausfall und kann Frauen und Männer betreffen.

Beim kreisrundem Haarausfall kann sogar die Gesichts- und Körperbehaarung ausfallen.

Wird Haarausfall durch die Länge der Haare beeinflusst?

Nein, Haarausfall hat mit der Länge der Haare nichts zu tun.

Viele Menschen denken, dass lange Haare Haarausfall begünstigen. Dies liegt jedoch allein daran, dass ein normaler, nicht krankhafter Haarausfall bei langen Haaren lediglich mehr auffällt, weil die ausgefallenen Haare durch ihre Länge oft eine große Menge aufweisen. Die Anzahl der ausgefallenen Haare ist jedoch oft gering.

Wie zeigt sich plötzlicher Haarausfall im Vergleich zu schleichendem Haarausfall?

Der Haarverlust kann plötzlich oder schleichend auftreten, je nachdem welcher Typ vorliegt.

Plötzlicher Haarverlust betrifft häufig Frauen, die gerade eine Schwangerschaft, Geburt oder die Wechseljahre durchlebt haben. Durch Veränderungen im Hormonhaushalt wird ein diffuser Haarausfall ausgelöst

Schleichender Haarausfall betrifft meist Männer, die durch eine androgenetische Alopezie, also eine erbliche bedingte Glatzenbildung, ihre Haare verlieren.

Was ist Alopecia Mucinosa?

Viel ist über diese Art von Haarausfall nicht bekannt, sie tritt entweder im Gesicht oder auf dem Kopf auf und hinterlässt kleine Stellen ohne Haare. Diese Stellen sind meistens von vernarbter Haut überdeckt. Bisher ist nicht klar, worin die Ursache dieses Haarausfalls liegt, deshalb ist es ratsam, dass Sie einen Arzt aufsuchen, sollten Sie diese Art von Haarausfall bei sich feststellen.

Was ist Alopezie durch Überbehandlung?

Diese Art von Haarausfall tritt relativ häufig auf, da die Ursachen recht gewöhnlich sind: übermäßiges Styling oder zu viel Hitze (zum Beispiel durch den Fön oder das Glätteeisen). Durch den Zug an den Haaren stoppen die Follikel die Produktion neuer Zellen, weswegen keine Haare mehr nachwachsen. In diesem Fall ist es ratsam, das Stylingprogramm zu ändern und in gute, natürliche Haarprodukte zu investieren, um den Haaren ein wenig Erholung zu gönnen.

Was ist Haarausfall am Bart?

Tritt nur bei Männern auf und ist meistens nur zeitlich begrenzt, kann aber spontan an einer bestimmten Stelle auftreten. Für gewöhnlich ist diese Stelle der Bart und man weiß bisher nur wenig über die Ursachen dieses Haarausfalls. Man vermutet, dass Stress die Hauptursache ist und das Immunsystem ebenfalls eine Rolle spielt. Sollten Sie unter dieser Art von Haarausfall leiden, suchen Sie einen Arzt auf, der Sie hinreichend beraten kann.

Was ist Androgene Alopezie (Haarausfall bei Männern)?

Haarausfall kann durch eine Reihe von Faktoren ausgelöst werden. Unter anderem sind Allergien, Verbrennungen, Medikamente, Chemotherapie, Anämie, Schilddrüsenprobleme, Gifte und Nierenprobleme dafür verantwortlich.

Sollten Sie zwischen 25 und 45 Jahre alt sein und unter Haarausfall leiden, kann es gut möglich sein, dass Sie unter androgener Alopezie leiden. Diese Art von Haarausfall tritt überwiegend bei Männern auf (daher der Name), bei Frauen tritt es in der Regel erst nach der Menopause auf.

Androgyne Alopezie, oder männlicher Haarausfall, wird durch hormonelle Veränderungen ausgelöst und ist oft vererbbar. Sowohl Frauen als auch Männer besitzen das Hormon Testosteron, bei Haarausfall wird dieses Hormon in Dihydrotestosteron (DHT) verwandelt. Dieses Hormon verengt die Haarfollikel und verhindert den Haarwuchs. Sollte trotzdem ein Haar wachsen, wird dieses dünn und schwach sein und nur sehr langsam länger werden.

Die Vererbung erfolgt in der Regel von den Eltern und wird schon ab einem Alter von etwa 25 Jahren sichtbar. Man kann diese Art von Haarausfall behandeln, es gibt sowohl Mittel, die den Haarwuchs fördern als auch Produkte, die den Haarausfall aufhalten.

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