Feigwarzen und ihre Folgen

Feigwarzen sind die sichtbaren Folgen einer Infektion mit den Humanen Papilloma-Viren (HPV). Sie gehören zu den häufigsten sexuell übertragenen Infektionen, von denen mehr als 100 Subtypen bekannt sind. Um bei Feigwarzen ernste Folgen, wie beispielsweise eine Krebserkrankung zu vermeiden, ist es wichtig, so früh wie möglich den Arzt aufzusuchen, um den HPV-Typ bestimmen und behandeln zu lassen.

Können Feigwarzen gefährlich werden?

Es ist eher unwahrscheinlich, dass eine Infektion mit Feigwarzen gefährliche Folgen mit sich bringt.

Allerdings sollten gerade betroffene Frauen immer den HPV-Typ, der für ihre Infektion verantwortlich ist, ärztlich bestimmen lassen, da manche HPV-Viren das Risiko erhöhen können, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken.

Können Feigwarzen Krebs verursachen?

Ja, es gibt einen nachweisbaren Zusammenhang von Feigwarzen und Krebs.

Bei Feigwarzen handelt es sich zwar grundsätzlich um gutartige Hautveränderungen, die keine größere Gefahr für die Betroffenen darstellen. Bestimmte Typen der Viren, die Feigwarzen verursachen, werden jedoch sowohl bei Frauen als auch bei Männern mit der Entstehung von Präkarzinomen, also Vorstadien bösartiger Tumore, sowie Karzinomen im Genitalbereich in Verbindung gebracht.

So können die HPV-Typen 16 und 18 für etwa 70 Prozent aller Fälle von Gebärmutterhalskrebs – die weltweit zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen – verantwortlich gemacht werden. Und auch bei Männern mit Penis- oder Anuskrebs kann in etwa 20 bis 50 Prozent der Fälle eine Infektion mit bestimmten HPV-Typen nachgewiesen werden.

Wirken sich Feigwarzen auf die Fruchtbarkeit aus?

Nein, Feigwarzen haben keine Folgen für die Fruchtbarkeit. Es gibt keinen nachweisbaren Zusammenhang von Feigwarzen und Unfruchtbarkeit.

Bedeuten Feigwarzen ein erhöhtes HIV Risiko?

Nein, Feigwarzen erhöhen das HIV Risiko nicht. Jedoch führt die Behandlung von Feigwarzen oft zu einer Wunde bzw. ausgeprägten Entzündung des betroffenen Gewebes. Während der Heilungsphase sollte daher auf sexuelle Praktiken verzichtet werden. Aufgrund der Wunden bzw. der Entzündungsreaktion werden die betroffenen Stellen durchlässig für eine HIV Infektion

Gibt es zur Vorbeugung eine Impfung gegen Feigwarzen?

Ja, es gibt eine Impfung gegen Feigwarzen. Um einen ausreichenden Impfschutz aufzubauen, muss dreimal in den Muskel, meist am Oberarm, geimpft werden. Die drei Impfungen erfolgen innerhalb eines halben Jahres.

Die Feigwarzen-Impfung kann nur vorbeugend erfolgen. Liegt eine Infektion bereits vor, ist die Impfung wirkungslos.

Wie hoch ist die Rückfallquote bei Feigwarzen?

Bei einer Infektion mit Feigwarzen ist die Rückfallquote im Allgemeinen hoch. Das liegt daran, dass alle Behandlungsmethoden zwar gegen das Symptom, also die Warzen, wirken, aber dem Virus letztendlich nichts anhaben können.

Ob das Virus also wieder Symptome zeigt, liegt an der Behandlung der Feigwarzen, wobei chirurgische Verfahren die höchste Rückfallquote zeigen. Ausserdem hängt die Warscheinlichkeit eines Rückfalls auch vom Immunsystem des Patienten ab. Wird es durch eine immunschwächende Krankheit, Stress oder Rauchen geschwächt, kann dies einen Rückfall bei Feigwarzen verursachen.

Bleiben bei Feigwarzen Narben zurück?

Nein, nicht unbedingt. Ob bei Feigwarzen Folgen in Form von Narben zurückbleiben, liegt in erster Linie an der Behandlungsmethode.

Werden Feigwarzen durch ein chirurgisches Verfahren, also mit Laser, Elektrokoagulation oder mithilfe eines Skalpells entfernt, bleiben oft Narben zurück.

Sollen bei der Behandlung von Feigwarzen Folgen, die optisch sichtbar sind, vermieden werden, kann der Arzt oft ein passendes Behandlungsverfahren empfehlen.

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