Die Symptome bei Impotenz

Die erektile Dysfunktion (Impotenz, Erektionsstörung) kann Männer jeder Altersgruppe betreffen und verschiedene Ursachen haben. Dabei sind die verschiedenen Symptome entweder durch körperliche, oder psychische Probleme bedingt. Die Identifizierung der Symptome kann dabei helfen, die Erektionsstörung einer dieser Gruppen zuzuordnen. Dies kann die Behandlung wiederum erleichtern.

Treten die ersten Anzeichen einer Potenzstörung auf, sollte daher ein Arzt bezüglich der weiteren Vorgehensweise konsultiert werden. Hat die Impotenz körperliche Ursachen, können diese mit einer Auswahl aus verschiedenen Medikamenten meist gut behandelt werden.

Was ist eine erektile Dysfunktion?

Unter Impotenz versteht man die Unfähigkeit des Mannes eine Erektion zu erreichen beziehungsweise erfolgreich aufrechtzuerhalten. Tritt dieses Problem in circa zwei Dritteln der Fälle auf, wird eine erektile Dysfunktion diagnostiziert. Die Ursachen von Impotenz können unterschiedlich sein.

Die ersten Anzeichen von Potenzproblemen müssen nicht unbedingt bedeuten, dass dauerhaft keine Erektion mehr erreicht werden kann. Eine Erektionsstörung kann entweder auf Körperliche Probleme, wie z.B. Probleme mit der Durchblutung des Penis, oder psychische Ursachen, wie beispielsweise zu viel Stress, zurückgehen. In vielen Fällen, besonders wenn psychologische Hintergründe vorliegen, kann es sich um ein temporäres Problem handeln.

Prozentualer Anteil des Vorkommens von Impotenz nach Alter

Mit zunehmendem Alter erhöht sich das Risiko des Auftretens einer solchen Potenzstörung, jedoch können auch junge Männer betroffen sein. In der Gruppe der jüngeren Männer liegt dabei zumeist eine psychisch bedingte Störung vor, die häufig von Versagensängsten geprägt ist. Da eine psychisch bedingt Impotenz anders behandelt wird, als eine körperlich bedingte, gilt es durch Erkennen der entsprechenden Symptome herauszufinden, zu welcher Gruppe der Betroffene gehört.

Impotenz Symptome: Woran erkennt man eine erektile Dysfunktion?

Wenn der Penis nicht die ausreichende Härte erreicht, um den Geschlechtsakt auszuführen, leidet der Mann an einer sogenannten erektilen Dysfunktion. Die Symptome können dabei in unterschiedlicher Stärke auftreten und unterschiedlich lange anhalten:

Typen erektile Dysfunktion

Wird eine Erektionsstörung diagnostiziert, hält diese zumeist länger als 6 Monate an und betrifft in etwa 66% der Situationen. Daher kann es durchaus sein, dass im Einzelfall eine ausreichende Erektion erreicht wird, die aber meist nicht lange anhält.

Weitere Impotenz-Symptome äußern sich in Problemen mit dem Samenerguss oder dem Orgasmus. Meistens weisen diese Symptome auf eine andere Kondition hin, können aber eine Rolle in der Entstehung einer erektilen Dysfunktion spielen.

Es ist wichtig, dass Männer einen Arzt konsultieren, damit dieser ihnen bei der Diagnose helfen kann. Selbstdiagnosen können dazu führen, dass Sie das falsche Medikament auswählen. Das Gespräch beim Arzt kann Patienten helfen zu erkennen, wo genau die Ursache Ihres Problems liegt. Impotenz kann in seltenen Fällen auch Hinweis auf eine tieferliegende Krankheit sein und sollte frühzeitig behandelt werden.

Hinweise auf körperlich bedingte Symptome

Eine Erektionsstörung muss nicht nur den Geschlechtsakt mit dem Partner betreffen, sondern kann auch im Rahmen der Selbstbefriedigung auftreten. In diesem Fall ist es wahrscheinlich, dass die Potenzstörung körperliche Ursachen hat. Gleiches gilt, wenn beim Mann nächtliche beziehungsweise morgendliche Erektionen ausbleiben.

Zu den möglichen körperlichen Ursachen für eine erektile Dysfunktion gehören:

  • Durchblutungsstörungen (erhöhtes Risiko durch Diabetes Mellitus, hohen Blutdruck, Rauchen & Übergewicht) & Gefäßerkrankungen
  • Testosteronmangel (vor allem in höherem Alter)
  • Nebenwirkungen eingenommener Medikamente (z.B. Betablocker, Antidepressiva)
  • Nervenschäden (z.B. durch Nervenkrankheiten, Unfälle oder Operationen)

Auch wenn sich nicht pauschal sagen lässt, wann die auftretenden Symptome physischer und wann psychischer Ursache sind, gilt eine langsam fortschreitende Entwicklung vor allem im Alter als Indikator für eine körperlich bedingte erektile Dysfunktion.

Hinweise auf psychologisch bedingte Symptome

Treten die Symptome der Impotenz nur vorübergehend und meist plötzlich auf, weist dies darauf hin, dass die Potenzstörung psychologische Ursachen hat. Dazu gehören Ängste, Konflikte und Depressionen. Diese Art der Impotenz betrifft vermehrt jüngere Männer.

Impotenz bei jungen Männern
Impotenz Ursachen

Es ist möglich, dass Männer besonders bei vermehrt empfundenen Stress Probleme haben eine Erektion aufzubauen. Dies kann privaten oder beruflichen Stress betreffen. In diesem Fall verschwinden die Symptome meist von allein, sobald der Betroffene wieder in seinen Alltag zurückgefunden hat.

Zwar sollte man die ersten Anzeichen für Impotenz ernst nehmen und gegebenenfalls behandeln lassen, wer sich jedoch in enormen Stresssituationen befindet, deren nahes Ende bereits in Sicht ist, kann gegebenenfalls abwarten, ob sich eine Verbesserung der Lebenslage auch positiv auf die Potenz auswirkt.

Ist eine nachlassende Potenz automatisch ein Anzeichen für erektile Dysfunktion?

Eine nachlassende Potenz muss nicht unbedingt ein Alarmsignal sein. In manchen Situationen, beispielsweise bei vermehrtem Alkoholkonsum, der Einnahme eines neuen Medikaments oder in extremen Stresssituationen, fällt es vielen Männern schwer eine Erektion aufzubauen. Betroffene sollten sich Zeit nehmen herauszufinden, wie es zu der nachlassenden Potenz gekommen ist und offen mit ihrer Partnerin darüber sprechen.

Vorübergehende Impotenz tritt besonders häufig in Lebenssituationen auf, in denen Männer größeren Stress erleben. Umzüge, ein neuer Job, das erste Kind oder Spannungen in der Beziehung können sich auf die Psyche auswirken negativen Einfluss auf die Potenz des Mannes haben.

Es wird geschätzt, dass etwa jeder dritte Mann im Laufe seines Lebens Erfahrungen mit Erektionsstörungen macht, oftmals handelt es sich hierbei nur um temporäre Impotenz. Wird eine temporäre Impotenz vermutet, sollte vorerst auf einen gesunden Lebensstil mit ausreichend Ruhepausen geachtet werden.

Impotenz vorbeugen

Im Zweifelsfall sollten sich Betroffene von Ihrem Arzt beraten lassen, der verschiedene Behandlungsmöglichkeiten in Erwägung ziehen wird.

Quellen:

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