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Wie sieht eine Fieberblase aus?

Und andere Symptome von Fieberbläschen

Fieberbläschen (Herpes labialis) sind eine häufige virale Hautinfektion, die durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) entstehen. Die WHO schätzt, dass etwa zwei Drittel der Weltbevölkerung (66%) mit HSV-1 infiziert sind. Die große Mehrheit der Erwachsenen, (etwa 90%), haben HSV-1 Antikörper in ihrer Blutbahn.

‘’Etwa zwei Drittel der Weltbevölkerung (66%) ist mit dem Herpes-simplex-Virus (HSV-1) infiziert.’’

Während dieser Virusstamm dazu tendiert, den Mund und das Gesicht zu bevorzugen, kann es auch den Genitalbereich infizieren. Am häufigsten ist der Typ-2 Herpes-simplex-Virus (HSV-2) für die Entstehung von Genitalherpes (Herpes genitalis) verantwortlich. Doch beide Stämme können die Genitalien oder den Mund beeinflussen, wenn sie mit dem infizierten Bereich in Kontakt kommen.

Was sind die Symptome von Fieberbläschen?

Die typischen Symptome von Fieberbläschen beginnen mit einem brennenden, juckenden oder kribbelnden Gefühl an der Seite des Ausbruchs.

Während den Anfangsphasen des Ausbruchs sind die Herpesbläschen klein und gefüllt mit klarer Flüssigkeit, die sich oft am Rande des Ausbruchs zusammenscharen. Dies mag ein wenig Absonderung verursachen, doch die typischen Bläschen werden schließlich platzen und eine Kruste bilden – ein Hinweis darauf, dass der Herpes verschwindet.

Ein unbehandeltes Fieberbläschen kann bis zu zwei Wochen anhalten, obgleich die meisten Ausbrüche innerhalb von sieben bis zehn Tagen abheilen.

Eine Behandlung kann den Heilungsprozess
beschleunigen

Erfahren Sie mehr
über antivirale Mittel

Ein Herpes-Ausbruch tendiert dazu, fünf verschiedene Stadien zu haben:

1) Phase 1: Das Kribbelgefühl

In der ersten Phase erleben Sie die ersten Anzeichen von Lippenherpes. Begleitet wird diese Phase oft von einem brennenden, juckenden oder kribbelnden Gefühl nahe der betroffenen Stelle, an der sich die Fieberblase entwickeln wird. Auch ein Spannungsgefühl entsteht.


2) Phase 2: Die Bläschenbildung

In der zweiten Phase kommt es zur Bildung von Blasen. Eine kleine Anzahl an Bläschen, die mit Flüssigkeit gefüllt sind, beginnen sich zu bilden und zu sammeln. Es kann sein, dass Sie ein wenig Schmerzen verspüren, während sich die Bläschen bilden.


3) Phase 3: Die Entstehung der Wunde

In dieser Phase platzen die Bläschen und eine offene Wunde entsteht (Geschwür). Die Wunde kann rot und gereizt aussehen. Meist wird diese Phase als die schmerzhafteste wahrgenommen.


4) Phase 4: Die Krustenbildung

In dieser Phase wird die Wunde austrocknen und eine Kruste bilden. Die Kruste ist ein Hinweis darauf, dass der Heilungsprozess begonnen hat. Die Kruste wird anfangen zu schrumpfen, aber es kann sein, dass sie reißt und eine Blutung verursacht. Es ist wahrscheinlich, dass Sie einen Juckreiz um die Kruste spüren, während sie heilt. Wichtig ist, dass Sie der Versuchung widerstehen, die Kruste anzufassen oder sie zu entfernen, da Sie sonst den Heilungsprozess verlangsamen.


5) Phase 5: Die Heilung

Die letzte Phase des Ausbruchs ist die Heilungsphase. Hier beginnt die Kruste, sich von alleine zu lösen. Es kann immer noch zu ein wenig Restschwellungen kommen, aber die Fieberblase ist nun fast vollkommen geheilt.

Die Ansteckungsgefahr von Fieberblasen ist in der dritten Phase am höchsten, obgleich Fieberbläschen während allen Phasen in verschiedenem Ausmaß ansteckend bleiben. Stellen Sie sicher, dass Sie keinen Hautkontakt mit irgendjemandem haben und vermeiden Sie es, Essen mit anderen zu teilen, da die Übertragung von Herpes-simplex-Viren oft per Schmierinfektion erfolgt.

Warnung: Küssen Sie keine Säuglinge oder Kleinkinder, wenn Sie Lippenbläschen haben, da dies neonatales Herpes auslösen kann, der für Kleinkinder eine Gefahr darstellt.

Wie sehen Fieberblasen aus?

Sehen Sie sich einige Beispiele dafür an, wie Fieberbläschen in verschiedenen Stadien des Ausbruchs aussehen:

Manchmal werden Fieberblasen mit anderen Arten von Infektionen und Blasen verwechselt, die ähnliche Eigenschaften wie Fieberblasen haben, aber tatsächlich etwas ganz anderes sind.

Fieberblasen vs. Cheilitis Angularis

Cheilitis Angularis (Mundwinkelentzündung) ist eine häufige Hauterkrankung, die schmerzhafte, rissige Wunden an den Mundwinkeln verursacht. Anders als bei Fieberbläschen, die überall an den Lippen oder am Gesicht auftreten können, tritt Cheilitis Angularis ausschließlich an den Mundwinkeln auf und ist nicht ansteckend.

Cheilitis Angularis ist keine Virusinfektion, sondern wird aufgrund einer Pilz- oder Bakterieninfektion ausgelöst. Im Gegensatz zu Fieberblasen bildet es keine Anhäufung kleiner Bläschen.

Fieberblasen vs. Gürtelrose

Sowohl Fieberblasen als auch Gürtelrose sind Infektionen, die durch das Herpesvirus verursacht werden. Während Fieberbläschen jedoch durch das Herpes simplex Typ 1 (HSV-1) verursacht werden, entsteht Gürtelrose aufgrund des Herpesvirus Varizella-Zoster (VZV), das auch Windpocken auslöst. Es kommt selten vor, dass Gürtelrose um den Mund entsteht. Doch Gürtelrose kann auch im Mund entstehen und die Hälfte des Gesichts beeinflussen.

Gürtelrose tritt als Ausschlag in Erscheinung, anstatt als kleine Ansammlung von Bläschen. Falls Sie kleine Bläschen entdecken, die sich auf die Lippen und um den Mund konzentrieren, handelt es sich eher um Fieberbläschen als um eine Gürtelrose.

Fieberbläschen vs. Mundgechwüre

Mundgeschwüre sind Bläschen, die im Mund entstehen und eine Reihe von Ursachen und Auslösern haben. Auch wenn Fieberblasen im Mund vorkommen können, ist dies sehr selten. Mundgeschwüre neigen auch dazu, eine einzige Blase im Mund zu bilden und nicht als Cluster zu erscheinen. Falls Sie eine Blase im Mund erkennen, handelt es sich in den meisten Fällen (außer in sehr seltenen Fällen) nicht um eine Fieberblase. Falls Sie mehr als ein Mundgeschwür bemerken, könnte das auf andere Erkrankungen und ein geschwächtes Immunsystem hindeuten. Wenn Sie mehrere Mundgeschwüre bemerken, wenden Sie sich zur Diagnose und Behandlung an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Wo können Fieberbläschen am Körper auftreten?

Am häufigsten treten Fieberbläschen am Mund, insbesondere an den Lippen, auf. Außerdem können Sie an folgenden Körperstellen zu finden sein:

  • Nase
  • Wangen
  • Kinn
  • Augen
  • innerhalb des Mundes (in seltenen Fällen)
  • andere Stellen, falls eine Übertragung durch den Ausbruch geschieht

HSV-1 kann auch die Augen infizieren und einen Ausbruch in oder um den Bereich verursachen, der zu sehr schmerzhaften Bläschen führen kann.

Eine aktive Fieberblase kann auch einen Ekzem-Ausbruch infizieren, wenn es damit in Kontakt kommt. Dies ist bekannt als ,,Eczema herpeticum”. Anders als bei der Fieberblase, geht diese bestimmte Infektion ohne Behandlung nicht weg. Sie benötigen ein antivirales Medikament (z.B. Aciclovir), um sie zu behandeln.

Daher ist es wichtig, ein Fieberbläschen nicht zu berühren und andere Hautbereiche nicht anzufassen, denn eine Herpesinfektion kann sich schnell auf andere Stellen Ihres Gesichts und Körpers verbreiten.

Wie werden Fieberblasen diagnostiziert?

Fieberbläschen können bei einem Arztbesuch optisch festgestellt und diagnostiziert werden. In Fällen, in denen eine andere Krankheit vermutet wird oder ein Fieberbläschen untypisch auftritt, entnimmt die Ärztin oder der Arzt eine Probe des Fieberbläschens und sendet es für einen Herpes-Test an ein Labor.

Meistens wird Ihre Ärztin oder Ihr Arzt bereits beim Anblick der Fieberblase sie erkennen und diagnostizieren können.

In den meisten Fällen heilen Fieberbläschen ohne Behandlung in ein bis zwei Wochen. Doch es gibt eine Reihe an Behandlungen, die Ihre Ärztin oder Ihr Arzt verschreiben können, um den Heilungsprozess zu beschleunigen und die Symptome zu lindern. Einige der häufigsten verschriebenen Medikamente und Cremes sind Aciclovir, Valaciclovir (Valtrex), Famciclovir (Famvir) und Penciclovir.

Informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, wenn Sie eine schwerwiegende oder langanhaltende Fieberblase haben, Sie während eines Herpesausbruchs Augenbeschwerden erleben oder die Fieberblase sehr häufig zurückkehrt.

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