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Wie wird die Antibabypille richtig eingenommen?

Die Antibabypille ist mit einem Pearl Index von 0,1 bis 0,9 bei korrekter Anwendung eine der sichersten Verhütungsmethoden auf dem Markt. Neben einem sicheren Schutz vor ungewollter Schwangerschaft, gibt es auch weitere Vorteile der Pille, wie beispielsweise die Linderung von Zyklusstörungen oder hormonell bedingter Akne. Um jedoch seine optimale Wirkung entfalten zu können, muss die Einnahme der Pille korrekt und genau nach Vorgabe erfolgen.

Wie beginne ich mit der Einnahme der Pille?

Wird mit der Antibabypille erstmalig hormonell verhütet, beginnt die Einnahme am ersten Tag der Monatsblutung, dem Beginn des Zyklus. Ab der Ersteinnahme besteht bereits vollständiger Verhütungsschutz. Dies gilt sowohl für die Ersteinnahme als auch für Frauen, die nach langer Pause wieder mit der Pille verhüten, beispielsweise im Anschluss an eine Schwangerschaft oder Krankheit. Der Zeitpunkt der Wiederaufnahme der hormonellen Verhütung nach Krankheit oder Schwangerschaft wird vom Arzt festgelegt. Während der Stillzeit sollte auf hormonelle Verhütung verzichtet werden.

Wird die Ersteinnahme verspätet am zweiten bis fünften Tag der Regelblutung begonnen, ist während der ersten sieben Tage der Einnahme eine zusätzliche Verhütung mittels Barriere-Methode (zum Beispiel Kondom oder Diaphragma) notwendig. Wurde vorab bereits mit einer anderen hormonellen Methode verhütet, hängt die Ersteinnahme von dem zuvor verwendeten Verhütungsmittel ab.

Wurde zuvor mit nicht-hormonellen Verhütungsmethoden verhütet, gilt die gleiche Anweisung wie bei einer Erstanwendung.

Wie nehme ich die Pille ein?

Kurze Fakten zur Wirkung der Antibabypille

  • Mit Pearl-Index von 0,3 eine der sichersten Verhütungsmethoden
  • Sofortiger Schwangerschaftsschutz bei Ersteinnahme zu Zyklusbeginn
  • Bei späterer Ersteinnahme vollständiger Schutz nach 7 Tagen
  • Wirkung kann durch Durchfall und Erbrechen beeinträchtigt werden
  • Problemloser Wechsel von anderen Verhütungsmitteln möglich

Der Hauptpunkt der Einnahme der Pille ist die Regelmäßigkeit der Einnahme während des gewöhnlich 21-tägigen Einnahmezyklus sowie die korrekte Einhaltung der Pillenpause. Wird die Einnahme während der 21 Tage korrekt verfolgt, besteht den gesamten Zeitraum lang ein kompletter Schwangerschaftsschutz.

Jede Packung enthält einen Blisterpack mit 21 Tabletten, welche mit dem jeweiligen Wochentag gekennzeichnet sind. Diese werden in Pfeilrichtung für 21 aufeinanderfolgende Tage eingenommen, anschließend wird eine siebentägige Pillenpause eingelegt.

Täglich wird zur gleichen Uhrzeit jeweils eine Tablette unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen, dabei sollte idealerweise immer ein Abstand von genau 24 Stunden zwischen zwei Einnahmen liegen. Die Einnahme ist unabhängig von den Mahlzeiten und kann frei gewählt werden. Es empfiehlt sich, einen leicht einzuhaltenden Rhythmus zu wählen, beispielsweise eine Einnahme direkt nach dem Aufstehen oder kurz vor dem Schlafengehen.

Darüber hinaus sind Kombinationspillen auch mit Einnahmezyklen von 22 oder 24 Tagen verfügbar. Der Rhythmus erfolgt anschließend gleich, bei 22 Tagen erfolgt nur 6 Tage Pillen, bei 24 Tagen Einnahme nur 4 Tage Pillenpause. Der Großteil der verfügbaren Pillenpräparate auf dem Markt hat einen 21-tägigen Rhythmus. In jedem Fall wird der komplette Zyklus von 28 Tagen (Einnahme plus Pillenpause) von allen Präparaten eingehalten.

Was passiert während der Pillenpause?

Nach 21 Tagen aufeinanderfolgender Einnahme ist ein Blisterpack aufgebraucht und für die folgenden sieben Tage ist keine Einnahme notwendig. Der Schwangerschaftsschutz bleibt auch während der Einnahmepause bestehen. Normalerweise tritt nach zwei bis vier Tagen die Abbruchblutung ein. Diese ist in den meisten Fällen leichter und hält kürzer an als die reguläre Menstruationsblutung.

Im Anschluss an die siebentägige Pause wird ein neuer Blisterpack begonnen, auch wenn die Abbruchblutung noch anhalten sollten. Die Aufnahme des nächsten 21-tägigen Einnahmerhythmus bedeutet den Beginn eines neuen Zyklus.

Pille durchnehmen

Da die meisten heute verfügbaren Antibabypillen die aktiven Wirkstoffe nur in geringen Dosen enthalten, werden sie auch als Mikropillen bezeichnet. Diese eignen sich auch für sogenannte Langzyklen, bei denen keine Pillenpause eingelegt wird und die Pille für mehrere Monate durchgenommen wird. Dadurch wird die Abbruchblutung ausgesetzt, allerdings kann es zu Durchbruch- oder Schmierblutungen kommen. Diese werden jedoch mit der Zeit seltener.

Wie nehme ich die Minipille ein?

Die sogenannte Minipille enthält kein Östrogen, sondern nur Gestagen, meist in Form von Levonorgestrel. Die Einnahme der Minipille erfolgt über 28 Tage, also den gesamten Zyklus. Bei Einnahme der Minipille wird daher keine Pillenpause eingelegt, sondern nach Ende des aktuellen Blisters direkt der nächste begonnen. Dadurch sinkt das Risiko, eventuell nach der Pillenpause die Einnahme zu vergessen. Allerdings ist bei der Minipille mitunter das Einnahmefenster noch kleiner und eine Abweichung um mehr als 3 Stunden kann bereits die Wirksamkeit der Pille einschränken.

Was tun, wenn die Einnahme vergessen wurde?

Die volle verhütende Wirkung der Antibabypille kann nur gewährleistet werden, solange die Einnahme korrekt und fortlaufend erfolgt. Wird die Einnahme der Pille vergessen, gelten je nach Zeitpunkt und Präparat unterschiedliche Hinweise zum Vorgehen. Ausführliche Informationen zum Vorgehen nach vergessener Einnahme der Pille, finden Sie hier: Pille vergessen: Was nun?

  • 1. Zykluswoche
    Die vergessene Pille muss schnellstmöglich eingenommen werden, auch wenn dies die gleichzeitige Einnahme zweier Pillen bedeutet. Anschließend erfolgt die Einnahme wie gewohnt. In den nächsten 7 Tagen muss zusätzlich mit einer Barrieremethode verhütet werden. Da in der ersten Woche das Schwangerschaftsrisiko am höchsten ist, sollte eventuell die Einnahme der Pille danach erwogen werden, sofern während der Pillenpause ungeschützter Geschlechtsverkehr erfolgte.
  • 2. Zykluswoche
    Es besteht weiterhin ein zuverlässiger Schwangerschaftsschutz. Trotzdem muss die vergessene Einnahme so früh wie möglich (innerhalb von 12 Stunden) nachgeholt werden, anschließend wird der Zyklus normal fortgeführt. Während der nächsten 7 Tage ist kein zusätzlicher Empfängnisschutz notwendig.
  • 1. oder 2. Zykluswoche: Mehr als eine vergessene Tablette
    Wird in den ersten beiden Zykluswochen mehr als einmal die Einnahme versäumt, muss bis zum Ende des Zyklus zusätzlich verhütet werden, da der volle Wirkung nicht mehr gewährleistet werden kann. Zudem sollte auch in diesem Fall die Nutzung der Pille danach überlegt werden, sofern vorab ungeschützter Verkehr erfolgt ist.
  • 3. Zykluswoche
    Wird in der dritten Zykluswoche eine oder mehrere Tabletten vergessen, gibt es alternative Vorgehensweisen. Die Einnahme wird sofort nachgeholt und anschließend der Blisterpack beendet oder direkt ein neuer begonnen ohne Pillenpause. Wurde eine der letzten Tabletten vergessen, kann die Pillenpause auch direkt ab diesem Tag beginnen und nach 7 Tagen der nächste Blister begonnen werden. Dadurch wird der Zyklus verkürzt und die Abbruchblutung tritt früher ein. In beiden Fällen besteht der Schwangerschaftsschutz weiter fort.

Kann ich von anderen Methoden zur Pille wechseln?

Zu beachten ist vor allem der günstigste Zeitpunkt für den Wechsel von anderen hormonellen Verhütungsmitteln zu Kombinationspräparaten, um einen nahtlosen Übergang für den Hormonhaushalt zu ermöglichen. Bei einem Wechsel von der Dreimonatsspritze, der Hormonspirale, dem Verhütungsring oder Verhütungsplaster wird die erste Antibabypille am Tag des nächsten geplanten Auffrischens bzw. Auswechselns eingenommen. In diesem Fall besteht ein fortlaufender Schwangerschaftsschutz.

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Wird von einer 21-tägigen Pille zur anderen gewechselt, erfolgt der Wechsel einfach von einem Blisterpack zum nächsten. Nach Ende der Pillenpause wird statt der alten Pille der erste Blisterpack der neuen Pille begonnen.

Wurde zuvor eine Minipille zur Verhütung eingenommen, kann der Wechsel jederzeit erfolgen. Die einfachste Methode ist, den aktuellen Blister mit 28 Pillen zu beenden und im Anschluss direkt ohne Pillenpause den ersten Blister des Kombinationpräparats zu beginnen. In jedem Fall ist der fortwährende Schwangerschaftsschutz gewährleistet.

Was passiert bei Durchfall und Erbrechen?

Kommt es innerhalb von vier Stunden nach Einnahme der Pille zu Erbrechen oder schwerem Durchfall, kann die Wirkung der jeweiligen Pille beeinträchtigt sein, da der Körper die Wirkstoffe noch nicht vollständig absorbiert hat. Wird innerhalb von 12 Stunden nach dem ursprünglichen Einnahmezeitpunkt eine zusätzliche Tablette eingenommen, ist die schwangerschaftsverhütende Wirkung weiterhin vollständig gewährleistet. Die zusätzliche Tablette kann vom Ende des angefangenen Blisters entnommen werden, dadurch verkürzt sich der aktuelle Zyklus um einen Tag. Alternativ kann ein separater Blister begonnen werden.

Sind bereits mehr als 12 Stunden seit dem ursprünglichen Einnahmezeitpunkt vergangen, bevor die notwendige Ersatztablette eingenommen werden kann, ist der Schwangerschaftsschutz nicht mehr gewährleistet. In diesem Fall sollte die Einnahme wie gewohnt am nächsten Tag fortgesetzt und für die kommenden sieben Tage zusätzlich mechanisch verhütet werden.

Auch plötzlicher Durchfall kann wie Erbrechen kurz nach der planmäßigen Einnahme der Antibabypille die schwangerschaftsverhütende Wirkung des Präparats beeinträchtigen. In diesem Fall ist das gleiche zu tun wie nach Erbrechen und eine zusätzliche Tablette sollte so schnell wie möglich eingenommen werden, um den Verhütungsschutz aufrecht zu erhalten.

Ab wann wirkt die Pille nach einer Schwangerschaft?

Nach einer Schwangerschaft kann die Antibabypille ohne Probleme eingenommen werden, sobald der behandelnde Arzt der erneuten Anwendung zustimmt. Dies gilt in gleichem Maße für vorzeitig abgebrochene Schwangerschaften, ungeachtet des Grundes.

Die Wirkung setzt in diesem Fällen wie bei der Erstanwendung sofort ein, sofern die erste Einnahme zu Beginn des Menstruationszyklus erfolgt. Erfolgt die Einnahme zu einem anderen Zeitpunkt, muss in den ersten sieben Tagen wie gewohnt zusätzlich mit einer nicht-hormonellen Methode wie Kondomen verhütet werden. Anschließend ist wieder ein vollständiger Schwangerschaftsschutz gegeben.

Stillende Mütter müssen jedoch beachten, dass die Wirkstoffe der Antibabypille in die Muttermilch übertragen werden können. Daher sollte die Anwendung während der Stillzeit zuvor mit einem Arzt besprochen werden, sodass auf ein alternatives Präparat mit anderen Eigenschaften bzw. passende icht-hormonelle Verhütung gewechselt werden kann.

Dr. Caroline Fontana
Dr. Caroline Fontana Verschreibende Ärztin
Antibabypille

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